Am Wochenende ist ja wieder Eurovision. Deutschland tritt mit dem Duo Abor &Tynna an. Mir gefällt der Titel gut, spiegelt er doch die aktuelle deutschsprachige Musik ganz gut wieder.
In der Vergangenheit gab es ja leider viel zu viele Titel, die nur Poptrends aus der Vergangenheit kopierten. Deswegen war die Veranstaltung auch immer ein Horror. Langweilige Kopien von Hits aus der Vergangenheit sind wenig reizvoll.
Dieser Trend ist nicht auf Deutschland beschränkt.
Zitat;
https://www.welt.de/kultur/article25612 ... -fest.htmlDas Besondere ist in diesem Jahr die große Sprachenvielfalt. Nach Angaben der europäischen Rundfunkunion EBU singen die 37 teilnehmenden Länder in 20 verschiedenen Sprachen. Dies sei die höchste Zahl seit im Jahr 1999 die Vorschrift gelockert wurde, dass Lieder in der Landessprache vorgetragen werden sollen – in der Folge wurde Englisch die bevorzugte Sprache. Dieser Trend scheint nun gebrochen.
(...)Die europäische Rundfunkunion hält die Abkehr vom Englischen für mehr als symbolisch – das Singen in der Muttersprache könne eine einzigartige emotionale Resonanz hervorrufen.
Diese Entwicklung ist zu begrüßen. In den meisten Ländern ist die Musik in der Muttersprache deutlich erfolgreicher als in der Vergangenheit. Dies hat damit zu tun, dass die USA nicht mehr so innovativ sind.
Schau hier, die Nr. 1 Hits in Polen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... len_(2025)
Nr. 1 Hits in Italien:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... ien_(2025)
Musik ist somit nationaler als vor 20 Jahren. Damals gab es Welthits, die in diversenen Ländern dominierten. Diese Zeit ist vorbei. Eine teure Jennifer Lopez Produktion ist nicht mehr automatisch ein Hit in 30 Ländern.
Letztlich hat so ein Wettbewerb auch nur eine Chance, wenn die Titel auch eine Eigenständigkeit haben, und nicht nur alte Trends kopieren.