ENDE EINER FLUCHT - Jean-Pierre Desagnat
Verfasst: Mo., 01.05.2023 17:46
ENDE EINER FLUCHT
(Vertige pour un Tueur /
Vertigine per un Assassino)
FRA / ITA 1970
Marcel Bozzuffi , Sylvia Koscina,
Jean Lucciani , Robert Dalban u.a.
Regie: Jean-Pierre Desagnat
Marc ist ein Auftragsmörder, der für den Gangsterboss, Charles Barcus arbeitet. Als er zusammen mit anderen einen weiteren Auftragsmord ausführen soll, schießt er mit Absicht daneben, da es sich um seinen Freund, René handelt. Das beide befreundet sind merken die Gangster schnell und wollen nun Marc umlegen. Der kommt ihnen zuvor und im Verlauf der Schießerei kommt der Bruder vom Boss um und Marc entkommt. Charles setzt nun alles in Bewegung, um Marc ausfindig zu machen, der von nun an auf der Flucht ist. Dabei hilft ihm unerwartet, Sylvie eine feine Dame, die ihn in ihrer Villa versteckt und dabei anscheinend ihre ganz eigenen Ziele verfolgt.
Der Film weißt gewisse Parallelen zu Wie Raubkatzen (FRA 1964) von Rene Clement auf. Auch dort musste sich ein Mann in einer Villa verstecken, die von einer Frau bewohnt wurde ect. Dennoch besitzt das Werk genug Eigenständigkeit und ist spannend anzusehen. Zudem geht es hier leichenreicher zur Sache, denn die Gangster lauern überall. Mit Marcel Bozzuffi, als Killer auf der Flucht hat man hier genau den Richtigen, da sehr passend. Bozzuffi war als Bösewicht (z.B. als Killer in French Connection) genauso gut, wie als Polizist (z.B. Sonderkommando ins Jenseits). Sylvia Koscina versüßt einem zusätzlich den Film, aber so hübsch und teils verführerisch sie auch wirken mag, so eiskalt verfolgt sie ihre Pläne. Michel Constantin, der häufig Gangster- und zwielichtige Milieugestalten darstellte hat hier nur eine kurze kleine Nebenrolle, als René und wirkt irgendwie fast verschenkt.
Der Film hatte seine deutsche Premiere nur im TV und lief im Oktober 1996 im Sender Kabel 1 und nach meinem Kenntnisstand seitdem nicht mehr Fernsehen. Da, wie damals häufig üblich der Nachspann fehlt gibt ihn die OFDB als geschnitten an. Dürfte jedoch das einzige sein was fehlt, denn mir ist bei gestriger Sichtung nix weiter aufgefallen. Der Vorspann ist sehr kurz gehalten so das ich annahm, das der ebenso gekürzt wurde. Ich wollte mich vergewissern, jedoch bei YouTube ist anscheinend nichts zum Film enthalten. Aber ich fand zumindest über die Suchmaschine den Film in französisch. Der Vorspann ist dort gleich. Die deutsche Synchro ist sehr gut und macht den Eindruck, als wäre diese zum Film damals angefertigt worden.
Digital gibt es ihn im deutschsprachigen Raum bisher auch nicht, was schade ist. Allein Bozzuffi und Koscina machen den Film schon sehenswert. Zwar definitiv kein Überflieger in dem Sinne und ist auch ansonsten preiswert gemacht, dennoch für alle, die ihn nicht kennen eine kleine Entdeckung wert. Wäre mal was für Pidax.
Graf Karnstein
(Vertige pour un Tueur /
Vertigine per un Assassino)
FRA / ITA 1970
Marcel Bozzuffi , Sylvia Koscina,
Jean Lucciani , Robert Dalban u.a.
Regie: Jean-Pierre Desagnat
Marc ist ein Auftragsmörder, der für den Gangsterboss, Charles Barcus arbeitet. Als er zusammen mit anderen einen weiteren Auftragsmord ausführen soll, schießt er mit Absicht daneben, da es sich um seinen Freund, René handelt. Das beide befreundet sind merken die Gangster schnell und wollen nun Marc umlegen. Der kommt ihnen zuvor und im Verlauf der Schießerei kommt der Bruder vom Boss um und Marc entkommt. Charles setzt nun alles in Bewegung, um Marc ausfindig zu machen, der von nun an auf der Flucht ist. Dabei hilft ihm unerwartet, Sylvie eine feine Dame, die ihn in ihrer Villa versteckt und dabei anscheinend ihre ganz eigenen Ziele verfolgt.
Der Film weißt gewisse Parallelen zu Wie Raubkatzen (FRA 1964) von Rene Clement auf. Auch dort musste sich ein Mann in einer Villa verstecken, die von einer Frau bewohnt wurde ect. Dennoch besitzt das Werk genug Eigenständigkeit und ist spannend anzusehen. Zudem geht es hier leichenreicher zur Sache, denn die Gangster lauern überall. Mit Marcel Bozzuffi, als Killer auf der Flucht hat man hier genau den Richtigen, da sehr passend. Bozzuffi war als Bösewicht (z.B. als Killer in French Connection) genauso gut, wie als Polizist (z.B. Sonderkommando ins Jenseits). Sylvia Koscina versüßt einem zusätzlich den Film, aber so hübsch und teils verführerisch sie auch wirken mag, so eiskalt verfolgt sie ihre Pläne. Michel Constantin, der häufig Gangster- und zwielichtige Milieugestalten darstellte hat hier nur eine kurze kleine Nebenrolle, als René und wirkt irgendwie fast verschenkt.
Der Film hatte seine deutsche Premiere nur im TV und lief im Oktober 1996 im Sender Kabel 1 und nach meinem Kenntnisstand seitdem nicht mehr Fernsehen. Da, wie damals häufig üblich der Nachspann fehlt gibt ihn die OFDB als geschnitten an. Dürfte jedoch das einzige sein was fehlt, denn mir ist bei gestriger Sichtung nix weiter aufgefallen. Der Vorspann ist sehr kurz gehalten so das ich annahm, das der ebenso gekürzt wurde. Ich wollte mich vergewissern, jedoch bei YouTube ist anscheinend nichts zum Film enthalten. Aber ich fand zumindest über die Suchmaschine den Film in französisch. Der Vorspann ist dort gleich. Die deutsche Synchro ist sehr gut und macht den Eindruck, als wäre diese zum Film damals angefertigt worden.
Digital gibt es ihn im deutschsprachigen Raum bisher auch nicht, was schade ist. Allein Bozzuffi und Koscina machen den Film schon sehenswert. Zwar definitiv kein Überflieger in dem Sinne und ist auch ansonsten preiswert gemacht, dennoch für alle, die ihn nicht kennen eine kleine Entdeckung wert. Wäre mal was für Pidax.
Graf Karnstein