
Der Coup der sieben Asse (D - West)
7 Asse (D - Ost TV)
Sette volte sette (IT)
Opération fric (F)
Siete veces siete (ES)
Seven Times Seven
IT 1968
R: Michele Lupo
D: Gastone Moschin, Lionel Stander, Gordon Mitchell, Adolfo Celi, Nazzareno Zamperla, Raimondo Vianello, Erika Blanc, Ray Lovelock, Charles Borromel, Romano Puppo, Fulvio Mingozzi u.a.

Kinostart BRD: 18.06.1973
Super-8
Synchronkartei
Score: Armando Trovaioli
OFDb

Sieben inhaftierte Gauner starten aus dem Knast heraus einen millionenschweren Super-Coup, während samt London einem Fußball-Pokalendspiel im Fernsehn frönt. ihrem ausgeklügelten Plan nach, besorgen sich die sieben Profibanditen zunächst Massen an riesigen Druckerpapierbögen, um sich anschließend in der Notenbank ihr eigenes Geld zu drucken. Wird es den Hochstaplern gelingen, ihren Plan erfolgreich in die Praxis umzusetzen?
Ein Jahr nach DER SUPER-COUP DER PROFI-ASSE veröffentlichte Michele Lupo im Fahrwasser der SIEBEN GOLDENEN MÄNNER oder TOP JOB gleich das nächste Heist-Spektakel, wobei DER COUP DER 7 ASSE im Vergleich zu seinem Vorgänger schon etwas klamaukhafter ausfiel. Verantwortlich hierfür sind in erster Linie die Darbietung von Lional Stander, der überzeugend eine dauerquängelnde Nervensäge verkörpert als auch die deutsche Synchro, die mit einer gelungenen Sprecherauswahl ordentlich auf den Putz haut. Leider wurde der Handlungsverlauf im Rahmen der VHS-Auswertung vom damaligen Verleiher gegenüber der Kinofassung (die übrigens von RTL-Plus in den 80ern ein paar wenige Male im TV ausgestrahlt wurde) um ca. 24 Minuten gekürzt. Aber auch die dt. Kinofassung (101 Min.) scheint gegenüber der italienischen Fassung nicht gänzlich ungeschnitten zu sein, denn eine TV-Ausstrahlung auf Rete4 wies eine Laufzeit von 105:31 Min. auf. Neben unzähligen Szenenverkürzungen à la EIN BÜRGER SETZT SICH ZUR WEHR wurde die deutsche VHS-Fassung um einen running Gag mit einer Mitbürgerin fortgeschrittenen Alters beraubt, der in mehreren gestückelten Szenen über den Film verteilt wurde. Der größte Unterschied zwischen der deutschen und italienischen Fassung besteht im jeweiligen Finale, denn der Handlungsverlauf wird in der VHS-Fassung nicht nur vorzeitig beendet, sondern suggeriert auch noch ein zu 180° verdrehtes Ende: Der eigentliche Clou des Finales wird in der VHS-Fassung völlig unter den Tisch gekehrt, was wiederum zu einem sinnentfremdeten Ausgang führt.




