DIE GRAUSAMEN DREI - Vittorio Salerno

Harte Kerle, grobe Keilereien, heiße Feger und unbarmherzige Gangster.
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Richie Pistilli
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DIE GRAUSAMEN DREI - Vittorio Salerno

Beitrag von Richie Pistilli »

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Die grausamen Drei (D)
Fango Bollente (IT)
Les Furieux (F)
Furia homicida (Fango caliente) (ES)
Justicia para todos (ES - VHS)
Konserto gia dolofonous (GR)
Savage Three
Hot Mud


IT 1975

R: Vittorio Salerno
D: Joe Dallesandro, Enrico Maria Salerno, Gianfranco De Grassi, Guido De Carli, Martine Brochard, Sal Borgese, Claudio Nicastro, Luigi Casellato, Umberto Ceriani, Ada Pometti u.a.




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Italienische Filmpremiere: 30.08.1975

Weltweite BD-Premiere: 08.09.2017

Score: Franco Campanino

Italo-Cinema.de

OFDb




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Angeödet von seinem monotonen Leben versucht der gefrustete Ovidio Mainardi (Joe Dallesandro) diesem zu entkommen, wobei ihm letztendlich ein Experiment mit Ratten die Initialzündung dafür bietet, das im Rahmen seiner täglichen Arbeit in einem hochmodernen Computerrechenzentrum von statten ging: In einem in mehrere Zellen unterteilten Terrarium wird eine jede von diesen mit jeweils einem Mäusepaar bevölkert, das sich aufgrund des ausreichenden Platzes dort zunächst auch einigermaßen wohl zu fühlen scheint. Doch nachdem Ovidio mehrere Mäusepaare in eine dieser abgetrennten Zellen zusammenpferchte, kam es unter den Mäusen infolge der empfundenen Enge zu einer eskalierenden Kettenreaktion, an deren Ende nur die stärksten Artgenossen überlebten. Gemeinsam mit seinen beiden Freunden und Arbeitskollegen Giacomo (Gianfranco De Grassi) und Giuseppe Nania (Guido De Carli), die ebenfalls von ihrem monotonen Alltagstrott die Schnauze gestrichen voll haben, initiiert Ovidio tags darauf eine analog dem vorausgegangenen Experiment entsprechende Versuchsanordnung, bei der lediglich das Terrarium durch ein ausverkauftes Fußballstadion sowie die Mäuse durch jubelnde Fanscharen ersetzt wurden. Das traurige Ergebnis dieser bewusst herbeigeführten Eskalation beläuft sich letztendlich auf vierzig verletzte, einen toten und drei schwerverletzte Fußballfans. Dies ruft wiederum den äußerst gewieften Kommissar Santagà (Enrico Maria Salerno) auf den Plan, der rein zufällig zum Zeitpunkt des Vorfalls eine Fortbildung im hochmodernen Rechenzentrum besucht.


Beseelt von einem Hochgefühl an Überlegenheit fühlen sich die drei vermeintlich vom Leben in die Enge getriebenen Verwirrten fortan dazu berufen, sich in diesem wieder mehr Freiraum zu verschaffen, auch wenn ihre Methode zum Frustabbau zu weiteren unschuldigen Toten und Verletzten führt. Als ihnen kurz darauf während einer ausgelassenen Autofahrt ein LKW die Vorfahrt nimmt, ist es bereits schon so weit, denn dieser eigentlich belanglose Vorfall bringt ihre Wut wieder dermaßen zum Kochen, dass Ovidio den völlig verdutzten LKW-Fahrer auf offener Straße mit einem großkalibrigen Schraubendreher eiskalt absticht. Und da es ab diesem Zeitpunkt für die drei außer Kontrolle geratenen Mörder nicht mehr zu verlieren gibt, geben diese erst richtig Vollgas, um der gefühlten Enge ihres Leben endgültig zu entgehen. Wird es Kommissar Santagà gelingen, die drei Bestien rechtzeitig zu stoppen, oder wird ihre ohnehin schon viel zu lange Blutspur auch noch die bis dahin unberührten Stadtteile Turins beflecken?



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Nachdem Drehbuchautor und Regisseur Vittorio Salerno 1973 mit BETRACHTEN WIR DIE ANGELEGENHEIT ALS ABGESCHLOSSEN bereits einen überdurchschnittlichen Genrebeitrag inszenierte, gelang ihm 1975 mit FANGO BOLLENTE eine inszenatorische Glanzleistung, die obendrein von seiner frisch gründeten Produktionsfirma COMMA 9 produziert wurde. COMMA 9 (COMunicazioni di MASsa 9) versteht sich als ein Zusammenschluss aus den Regisseuren Pasquale Squitieri, Gianfranco Mingozzi, Francesco Massaro, Francesco Barilli und Vittorio Salerno sowie den Drehbuchautoren**innen Massimo D'Avack, Barbara Alberti, Amedeo Pagani und Nanni Balestrini, der sich infolge der Filmkrise im Jahr 1973 bildete, um mit einer gemeinsamen Produktionsfirma, bei der vorab bereits an den Regie- und Autorengehälter eingespart werden kann, kostengünstige Genrefilmprodukte auf die Beine zu stellen. [Salerno zählt zwar in dem auf der BD enthaltenen Interview auch Lucile Laks zu den Mitbegründerinnen von COMMA 9, aber zuzüglich der neun in Roberto Curti Buchs 'Italian Crime Filmography (1968-1980)' aufgezählten Namen, die übrigens auch für meine vorausgegangene Aufzählung übernommen wurden, hätte sich das Kollektivs eigentlich COMMA 10 taufen müssen] (?).


Zudem schwebte Vittorio Salerno zunächst Gastone Moschin für die Rolle des Kommissars vor, wobei für die meisten seiner COMMA9-Kollegen von Anfang an feststand, dass sein Bruder Enrico Maria Salerno selbstredend die Rolle übernimmt - und so kam es dann schließlich auch. Die Idee für das Drehbuch erarbeitete Vittorio Salerno bereits einige Jahre zuvor mit Ernesto Gastaldi, mit dem er im Jahr 1965 das gemeinsam inszenierte Regiedebüt LIBIDO ablieferte. Ausgehend von 'grundlosen Morden', die in unserer druckausübenden Leistungsgesellschaft auch weiterhin vonstattengehen und die Ermittler aufgrund eines fehlenden Motivs meist vor unlösbare Aufgaben stellen, erzählt Salerno eine ebensolche, bei der Joe Dallesandro in der Rolle des vom Leben gefrusteten Ovidio Mainardi gemeinsam mit zwei einschlägig fühlenden Arbeitskollegen einen tödlichen Amoklauf hinlegt, bei dem haufenweise unschuldigen Menschen das Leben auf grausamste Art und Weise genommen wird. Ausgehend von dem bereits zuvor beschriebenen Experiment, starten die drei gewissenlosen Bestien nicht nur die Massenausschreitung im ausverkauften Fußballstadion, sondern stechen daraufhin auch noch einen LKW-Fahrer auf offener mit einem Schraubendreher ab, begehen zwei bestialische Morde an einer Prostituierten und ihrem Zuhälter, ermorden einen Taxifahrer mit dessen Dienstwagen und spießen eine Ministergattin auf brutalste Arte und Weise mit einer Gabelstaplergabel auf. Ein äußerst nihilistischer Film, der anstatt mit erhobenem Zeigefinger zu wedeln vielmehr ungeschönt die Folgen anscheinend grundlos zum Mörder gewordener Menschen aufzeigt, die von da an auch nichts mehr zu verlieren haben.



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Der von Joe Dallesandro verkörperte Charakter Ovidio ist nicht nur von der Monotonie seiner täglichen Arbeit angeödet, sondern auch vom Leben im Allgemeinen, wozu seine karriere- und luxusliebende Ehefrau Alba, die sich meist selbst die Nächste ist, einen nicht unbeachtlichen Teil dazu beiträgt. Diese wird von der französischen Schauspielerin Martine Brochard verkörpert, die bereits in Salernos vorausgegangenen BETRACHTEN SIE DIE ANGELEGENHEIT ALS ABGESCHLOSSEN mitwirkte. Dabei nimmt zur Erlangung des beruflichen Aufstiegs nicht nur Dinge in den Mund, die ihrem vorgesetzten Oberarzt Claudio Nicastro ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern, sondern träumt auch schon von kostspieligen Luxusgütern, die sie sich von ihrem ersten Gehalt als zukünftige Oberärztin leisten möchte. Dies hat wiederum zur Folge, dass der erzürnte Dallesandro im fortgeschrittenen Handlungsverlauf Claudio Nicastro mehrere Ladungen Schrot in seinen Allerwertesten verpasst, der daraufhin infolge der heftigen Schmerzen vermutlich für mehrere Wochen nicht mehr auf seinen vier Buchstaben sitzen konnte. Zu Almas Verteidung muss aber gesagt werden, dass Ovidio freiwillig mit dieser Frau verheiratet ist. Doch anstatt dieser wie üblich den Laufpass zu geben, übt Ovidio in einer der beeindruckendsten Szenen des Films an ihr einen ganz perfiden Racheplan aus, bei dem neben einem ungezügelten Zynismus Arsen und Sahnehäubchen die tödlichen Mittel der Wahl darstellen. Eine unvergessliche Szene!


Für die Darbietung der beiden ebenfalls amoklaufenden Arbeitskollegen zeigen sich die beiden italienischen Darsteller Guido De Carli und Gianfranco De Grassi verantwortlich, wobei Letztgenannter bereits in Aldo Lados MÄDCHEN IN DEN KRALLEN GRAUSAMER BESTIEN als krawallbereiter Curly für aufrührende Furore sorgte. Enrico Maria Salerno verkörpert wie so oft einen fuchsigen Kommissar, der infolge eines tödlichen Manövers von einer Sondereinsatzgruppe in den Bereitschaftsdienst strafversetzt wurde. Zu allem Überfluss muss er dann auch noch an einer für ihn uninteressanten Fortbildung seine kostbare Zeit totschlagen, die in der Arbeitsstätte der drei tickenden Zeitbomben stattfindet. Seine Darbietung kann dabei als durchweg überzeugend bezeichnet werden. Zwischendrin sorgt dann auch noch Sal Borgese in der Rolle eines ehrenamtlichen Gebäudeschützers kurzzeitig für gute Laune, was dem stetig bedrückend wirkenden Handlungsverlauf für einen Moment etwas Auflockerung verleiht.


Die progrocklastige Filmmusik stammt von Franco Campanino und weist zweifelsfrei höchste Ohrwurmqualitäten auf. Leider scheinen die Masterbänder unauffindbar zu sein, so dass die tolle Filmmusik auch weiterhin nicht offiziell veröffentlicht werden kann. Zumindest veröffentlichte CAMERA OBSCURA diesen bemerkenswerten Poliziesco im September 2017 erstmals weltweit auf BD und DVD, nachdem zuvor nur minderprächtige Fassungen im Umlauf waren. Meine erste Fassung, die ich von dem Film sehen durfte, beruhte auf der griechischen VHS-Fassung, bevor einige Jahre später eine Integrale Fassung ins Haus schneite, die aus einer gekürzten TV-Ausstrahlung der RAI mit den entsprechenden Ergänzungen aus dem griechischen Tape bestand. Danach folgte im Jahr 2016 die legendäre Sichtung der 35mm-Fassung im Rahmen des dritten Terza Visione Festivals, wobei die gezeigte Kopie aus der 'Cinetaca nazionale' hierzulande bereits in den 70er Jahren italienischen Gastarbeitern vorgeführt wurde. Ein unvergessliches Erlebnis!

Die BD aus dem Hause CAMERA OBSCURA enthält neben einem sehr informativen Audiokommentar der Herren Keßler und Felsch ein mindestens genauso informationsreiches Booklet von Robert Zion, in dem er sich beispielsweise auch mit den bleiernen Jahren befasst. Weiterhin enthält die BD ein sehr beeindruckendes Featurette mit Vittorio Salerno und Martine Brochard sowie ein ganz hervorragendes Interview mit dem unverwüstlichen Joe Dallesandro.


Fazit: Ein sehr beeindruckender Film, der einem wie ein ungehobeltes Brett um die Ohren schlägt, denn FANGO BOLLENTE macht definitiv keine Gefangenen!




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BD-Screenshots von CAMERA OBSCURA:


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Re: DIE GRAUSAMEN DREI - Vittorio Salerno

Beitrag von Mater_Videorum »

Richie Pistilli hat geschrieben:
So., 03.01.2021 20:00
Danach folgte im Jahr 2016 die legendäre Sichtung der 35mm-Fassung im Rahmen des dritten Terza Visione Festivals, wobei die gezeigte Kopie aus der 'Cinetaca nazionale' hierzulande bereits in den 70er Jahren italienischen Gastarbeitern vorgeführt wurde. Ein unvergessliches Erlebnis!

Die BD aus dem Hause CAMERA OBSCURA enthält neben einem sehr informativen Audiokommentar der Herren Keßler und Felsch ein mindestens genauso informationsreiches Booklet von Robert Zion, in dem er sich beispielsweise auch mit den bleiernen Jahren befasst. Weiterhin enthält die BD ein sehr beeindruckendes Featurette mit Vittorio Salerno und Martine Brochard sowie ein ganz hervorragendes Interview mit dem unverwüstlichen Joe Dallesandro.

Ich frag mich heute noch, warum sich Camera Obscura nicht etwas mehr an dem beim Festival gezeigten Print orientierte (anwesend war ja eine Hälfte vom Label) und stattdessen mit dieser Farbvariente hier letztendlich Vorlieb nahm. So sehr ich den Film über die ganzen Etappen -ähnlich wie bei Dir- schätzen gelernt habe, umso weniger mag ich die Blu-ray mit den blassen Hauttönen erneut anschauen, wo man annehmen könnte, dass sich sämtliche Darsteller während der Dreharbeiten auf einer Drogenentziehungskur befanden. Martine Brochard sieht auf den Pix fast wie eine (lebende) Tote aus. Ja, der Film spielt in den kälteren Monaten Norditaliens, aber ganz ehrlich - auch wenn der 35mm-Print schon farblich etwas gelitten hatte, so sah das definitiv nicht aus (im Festivalreport auf IC ist ja sogar'n etwas unscharfer Credit-Shot drin, der keinesfalls so von Trübnis zerfressen ist)!

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Richie Pistilli
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Re: DIE GRAUSAMEN DREI - Vittorio Salerno

Beitrag von Richie Pistilli »

Die Fargebung der BD ist in der Tat ein wenig gewöhnungsbedürftig. Keine Ahnung, was Vittorio Salerno bei seiner Vorgabe geritten hat, den Film in der vorliegenden Fargebung zu veröffentlichen, zumindest sah das Ganze auf der großen Leinwand viel natürlicher aus. Dennoch bin ich mit der CO-BD sehr froh, denn neben dem erstklassigen Bonusmaterial sieht die Bildqualität im Vergleich zu den vorausgegangenen Fassungen logischerweise viel ansehnlicher aus - aber ich kann Dich dennoch verstehen, denn die Farbgebung fühlt sich stellenweise äußerst unnatürlich an.

Habe hierzu einfach mal einen kurzen Bildvergleich der bisherigen Fassungen zusammengestellt, wobei mir im vorausgegangenen Beitrag auch ein kleiner Fehler unterlief. Die korrekte Fassungshistorie von FANGO BOLLENTE sieht nämlich folgendermaßen aus:


Neben der griechischen VHS-Fassung scheint es auch zu einer Ausstrahlung im spanischen TV (TVE) gekommen sein, wobei beide Fassungen im Jahr 2006 erstmals im Netz zirkulierten. Weiterhin wurde der Film auch in Frankreich auf VHS veröffentlicht, wobei mir unklar ist, wann genau die jeweiligen Fassungen veröffentlicht bzw. ausgestrahlt wurden, die obendrein in den meisten Fällen geschnitten waren.


0000: Französische VHS (?)
0000: Griechische VHS (knapp 80 Min.)
0000: Spanische TV-Ausstrahlung TVE (80 Min. 17)
2008: Italienische TV-Ausstrahlung Raisat Cinema (78 Min. 27)
2009: Composite Fassung [Raisat + TVE](80 Min.)
2010: Eine auf VHS gebannte Abtastung einer Kinorolle [Telecine] (84 Min.)
2011: DVD Rai cinema-01 distribution (78 Min.)
2012: Composite Fassung [DVD Rai cinema-01 distribution + ?] (80 Min.)
2016: 35mm Kopie auf dem TERZA-VISIONE Festival
2017: BD von CAMERA OBSCURA (84 Min. 38)



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VHS IV.jpg (11.89 KiB) 506 mal betrachtet




Bildvergleich:

01) Telecine
02) Griechische VHS
03) TVE
04) Composite Fassung 2012 (Bastelarbeit)




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Re: DIE GRAUSAMEN DREI - Vittorio Salerno

Beitrag von Mater_Videorum »

Danke Dir für die ganzen Screenies der bisher erhältlichen Fassungen! Ich hab leider nur noch das damals deutsch untertitelte File im Archiv, das müßte der gebastelte Composite gewesen sein. Und die Pix davon machen sofort wieder Lust auf das Ding! :)

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Re: DIE GRAUSAMEN DREI - Vittorio Salerno

Beitrag von Richie Pistilli »

Mater_Videorum hat geschrieben:
Di., 05.01.2021 20:56
Ich hab leider nur noch das damals deutsch untertitelte File im Archiv, das müßte der gebastelte Composite gewesen sein.


Bingo! :) ;)

Habe den Film zum ersten Mal in der räudigen VHS-Fassung sehen dürfen, bevor irgendwann die Telecine-Fassung folgte.
Die gebastelte Composite, die später auch noch um deutsche UTs ergänzt wurde, war von den vorausgegangenen Fassungen definitiv die ansehnlichste gewesen.


ps: Weißt Du zufällig, aus welcher Fassung die eingefügten Szenen entstammten? Als Basis dieser zweiten Composite-Fassung diente die geschnittene DVD aus Italien, aber aus welcher Fassung wurden die geschnittenen Szenen eingefügt?

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Re: DIE GRAUSAMEN DREI - Vittorio Salerno

Beitrag von Mater_Videorum »

Richie Pistilli hat geschrieben:
Mi., 06.01.2021 06:32
Weißt Du zufällig, aus welcher Fassung die eingefügten Szenen entstammten? Als Basis dieser zweiten Composite-Fassung diente die geschnittene DVD aus Italien, aber aus welcher Fassung wurden die geschnittenen Szenen eingefügt?


Leider keine Ahnung. Aber ich tippe mal auf eine ebenfalls zu der Zeit im Netz erhältlichen Fassung, da die seltenen Tapes damals -mangels Verfügbarkeit- recht teuer waren. Ich hab den glaub ich 2014 das erste Mal gesehen und dann auch nur in dieser gebastelten Uncut-Fassung. Mir fiel das im Kino auch gleich mit dem Schnitt beim Brummifahrer auf. :D

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