AGENT 3S3 KENNT KEIN ERBARMEN - Sergio Sollima

Agenten rippen einsam off - Bond-Kopien aus europäischem Klon-Technik-Anbau
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Richie Pistilli
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AGENT 3S3 KENNT KEIN ERBARMEN - Sergio Sollima

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Agent 3S3 kennt kein Erbarmen (D)
Agente 3S3: Passaporto per l'inferno (IT)
Agente 3S3: Operazione inferno (IT)
Agent 3S3, passeport pour l'enfer (F)
Agente S3S: pasaporte para el infierno (ES)
Operacion Diabolica (ARG)
Alta Espionagem (BRA)
Agent 3S3: Passport to Hell


IT / F / ES 1965

R: Sergio Sollima
D: George Ardisson, Barbara Simon, Georges Rivière, Seyna Seyn, Liliane Fernani, Fernando Sancho, Tom Felleghy, Sal Borgese, Jeff Cameron, Dakar u.a.



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Deutsche Erstaufführung: 24. September 1965

Synchronkartei

Score: Piero Umiliani

IMCDb

OFDb



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Black Scorpion, das furchtbare internationale Verbrechersyndikat, wird von einem geheimnisvollen Mann geführt, der nur als "Mr.A" bekannt ist. Die Regierungen der Welt hatten mit ihren besten Agenten keinen Erfolg diese Organisation zu stoppen. Erst ein smarter Aussenseiter des Secret Service, Walter Ross (Giorgio Ardisson), Codename Agent 3S3, schafft das Unmögliche. Er ist ein Nahkampf-Spezialist für Karate und Frauen. Seine Jagd nach dem "Boss" von Black Scorpion führt ihn durch ganz Europa und in den Orient bis er endlich seinem tödlichen Feind gegenübersteht... [Quelle: Magic Video / Planet Media]


Härte und Humor im Kampf gegen Spione: Agent 2S2, der elegante Einzelgänger mit der Schlagkraft einer ganzenSpionageorganisation stellt alle hergebrachten Vorstellungen von Spionagebekämpfung auf den Kopf. So originell wie die überraschenden Handlungseffeckte ist auch Giorgio Ardisson als Agent 3S3. Ein Mann. der Vergleiche mit anderen Supermännern heraufbeschwört, doch unvergleichbar bleibt. 100 Minuten new wave des Agenten-Kinos - perfekt in der Technik, super von der Schauspielerleistung her und effektvoll in den Szenen. Na das geht doch runter wie ein kühles Blondes bei 38 Grad. [Quelle: Arcade]



AGENT 3S3 KENNT KEIN ERBARMEN stellte nicht nur das Regiedebüt von Sergio Sollima dar, den er unter dem Pseudonym Simon Sterling drehte, sondern zugleich auch den Auftakt einer dreiteiligen Spionagefilmreihe, in der Walter Ross alias Agent 3S3 die Welt vor den üblen Machenschaften irgendwelcher Superschurken beschützt. Obwohl die ersten beiden Teile, die von Sollima in Szene gesetzt wurden, sehr ordentlich ausfielen, stellt für mich der letzte Teil AGENT S3S setzt alles auf eine Karte, der wiederum von Mino Guerrini inszeniert wurde, zweifelsfrei den besten Teil der Filmreihe dar. Als Hauptdarsteller wurde der italienische Schauspieler Giorgio Ardisson auserkoren, der den Superagenten Walter Ross in allen drei Teilen verkörpert. Dabei legt er nicht nur eine athletische Darbietung an den Tag, sondern weist auch zahlreiche stereotype Gemeinsamkeiten mit seinem großen Vorbild 007 auf. Der Film besitzt nicht nur ein ausgezeichnetes Tempo, sondern auch alle notwendigen Ingredienzen, die eine gute Eurospy-Produktion ausmachen: Ein smarter Held, der sich mit Superschurken und dessen Handlangern herumschlägt, schöne Frauen, typische Agentengimmicks und jede Menge Action. Die Dreharbeiten fanden unter anderem an Schauplätzen in Spanien, Rom, Beirut und Wien statt. Hierzulande wurde der Streifen neben seinem Kinostart auf VHS und als DVD ausgewertet, wobei die beiden Fassungen identisch sind, da die DVD von Magic-Video augenscheinlich auf dem Arcade-VHS-Bildmaster beruht, das nicht nur um ca. eine Minute geschnitten wurde, sondern auch ein flaches Bildformat aufweist: Anstatt des ursprünglichen Scope-Formats präsentieren sowohl die VHS als auch die DVD den Film im 1.85:1-Format. Was die deutsche Synchronfassung betrifft, so kann diese bei allen drei Teilen durchweg als gelungen bezeichnet werden. Abgerundet wird das Ganze mit einer soliden Filmmusik von Piero Umiliani, dessen Titlesong „Let Me Free“ von Edith Peters eingesungen wurde.


Fazit: Serieller Abenteuerfilm, gemixt aus Sex and Crime. (Quelle)


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Richie Pistilli
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Re: AGENT 3S3 KENNT KEIN ERBARMEN - Sergio Sollima

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Interview mit Sergio Sollima: Die Agentenfilme


WILD SENTIMENTS : Und dann kommen wir zu den ersten beiden Spionagefilmen: „Agent 3S3 kennt kein Erbarmen“ und „Agent 3S3 pokert mit Moskau“ .

SERGIO SOLLIMA : Ich habe Actionfilme schon immer geliebt. Die Idee zu „Agent 3S3 kennt kein Erbarmen“ habe ich Peppino Maggis Filmar noch vor James Bond vorgeschlagen. Der Agent war derselbe wie in „Der Chef schickt seinen besten Mann“. Der Held war ein echter Mistkerl – James Bond natürlich. „Agent 3S3 kennt kein Erbarmen“ kostete weniger als eine Million und spielte über hundert Millionen ein. Gedreht wurde in Spanien, Rom, Beirut und Wien, während „Agent 3S3 pokert mit Moskau“ in Berlin und Ibiza entstand.

SENTIERI SELVAGGI : Hat das Pseudonym Simon Sterling einen bestimmten Ursprung?

SERGIO SOLLIMA : Nein. Es entstand schlichtweg aus der italienischen Dummheit jener Zeit, englischsprachige Namen zu verwenden, um unsere Produkte im Ausland zu verkaufen. Ein Spitzname, der zudem zufällig von meinen Initialen abgeleitet ist.

SENTIERI SELVAGGI : Wie sind Sie auf Giorgio Ardisson aufmerksam geworden?

SERGIO SOLLIMA : Ich wählte Ardisson wegen seines amerikanischen Aussehens. Richard III. hätte ich ihm aber ganz sicher nie gegeben ! Das war der erste italienische Film, in dem Karate vorkam. Ich habe es oft selbst trainiert und hatte Mühe, es ihm beizubringen.

SENTIERI SELVAGGI : Und „Der Chef schickt seinen besten Mann“?

SERGIO SOLLIMA : Es gab zwar schon ein fertiges Drehbuch, aber ich schlug PEA ein anderes vor. Stewart Granger kam dafür nicht infrage, denn er ist zwar ein großartiger Schauspieler, aber besser für Kostümdramen geeignet. Granger war damals so, wie Russell Crowe heute ist, und ich kam nicht besonders gut mit ihm aus. Seine Frau, Jean Simmons, hatte ihn gerade verlassen. Daher war er seinen Kollegen gegenüber unangenehm, aber ein tadelloser Profi. Van Eycks Bösewicht hingegen war eine Figur mit latenter Homosexualität.


Quelle: https://www.sentieriselvaggi.it/la-regi ... o-sollima/



Deutsche VHS-Fassung:


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