Sondervorstellungen im Kino

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alex_wintermute
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American Psycho (2000)

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Cinenova Kino in Köln: 03.06.26 / 20:00 Uhr

USA - 2000 - OmU - Regie: Mary Harron - Darsteller: Christian Bale, Willem Dafoe, Jared Leto, Reese Witherspoon, Chloë Sevigny

Info: https://www.cinenova.de/heimkino/

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Memento (2000)

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Cinenova Kino in Köln: 17.06.26 / 20:00 Uhr

USA - 2000 - OmU - Regie: Christopher Nolan - Darsteller: Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano, Mark Boone Junior, Stephen Tobolowsky

Info: https://www.cinenova.de/heimkino/

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Dead Pigeon on Beethoven Street aka Tatort: Tote Taube in der Beethovenstraße (1973)

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Kino 813 in Köln: 30.05.2026 / 20:00 Uhr

BRD, USA - 1973 – 102 Min. – OF – 35mm - Regie: Samuel Fuller - Darsteller: Glenn Corbett, Christa Lang, Stéphane Audran, Sieghardt Rupp

Im Anschluss:

CAN FREE CONCERT
BRD 1972 – 51 Min. – 16mm TC
Regie Peter Przygodda
Kamera Egon Mann, Robby Müller, Martin Schäfer

Für den 6. Tatort mit Zollfahnder Kressin (Sieghardt Rupp) wagte der WDR ein Experiment: Als Regisseur wurde Samuel Fuller aus Hollywood eingeflogen, der seine eigenen Stars mitbrachte und die Welt des deutschen Fernsehkrimis gehörig aus den Angeln hob. Ein hemmungsloses, exzentrisches B-Movie zur hypnotischen Musik von Can, gedreht in Bonn und Köln, mit furiosem Finale inmitten des Karnevals. Gezeigt wird eine zwar schon rotstichige, doch äußerst rare 35mm-Kopie der amerikanischen Kinofassung.

Und weil man von Can niemals genug bekommen kann, läuft im Anschluss noch Peter Przygoddas Konzertfilm CAN FREE CONCERT, der einen legendären Auftritt der Band im Kölner Sportpalast dokumentiert, in 16mm und Technicolor.

Quelle: https://filmclub-813.de/

Info: https://filmclub-813.de/

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Pink Flamingos (1972)

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Kino 813 in Köln: 05.06.2026 / 20:00 Uhr

USA - 1972 – 93 Min. – OmU – 35mm - Regie: John Waters - Darsteller: Divine, David Lochary, Mary Vivian Pearce, Mink Stole, Danny Mills, Edith Massey

Im Vorprogramm:

THE CRAVEN SLUCK
USA - 1967 – 23 Min. – OF – s/w – 16mm
Regie: Mike Kuchar

Info: https://filmclub-813.de/

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Deep End (1970)

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Kino 813 in Köln: 07.06.2026 / 19:15 Uhr

GB, BRD - 1970 – 88 Min. – OF – 35mm - Regie: Jerzy Skolimowski - Darsteller: Jane Asher, John Moulder-Brown, Erica Beer, Will Danin, Diana Dors, Dieter Eppler

Info: https://filmclub-813.de/

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Thundercrack! (1975)

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Kino 813 in Köln: 10.06.2026 / 20:00 Uhr

USA - 1975 – 120 Min. – OF – S/W – 16mm - Regie: Curt McDowell - Darsteller: Marion Eaton, Melinda McDowell, George Kuchar, Mookie Blodgett, Ken Scudder, Bernie Boyle

Info: https://filmclub-813.de/

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Desperate Living (1977)

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Kino 813 in Köln: 17.06.2026 / 20:00 Uhr

USA - 1977 – 90 Min. – OF – 35mm - Regie: John Waters - Darsteller: Liz Renay, Mink Stole, Susan Lowe, Edith Massey, Mary Vivian Pearce, Jean Hill

Im Vorprogramm:

HOW TO CHOSE A WIFE
USA - 1980 – 10 Min. – OF – 16mm
Regie: George Kuchar

Info: https://filmclub-813.de/

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Double Feature: DJANGO – SCHWARZER GOTT DES TODES (1966) + DJANGO KENNT KEIN ERBARMEN (1966)

Dirty Pictures präsentiert die gnadenlose Welt des Italowestern Nr. 150 + 151:

Django Retrospektive (Teil 11)

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Kino 813 in Köln: 19.06.2026 / 20:00 Uhr

DJANGO – SCHWARZER GOTT DES TODES (1966)
(Starblack)
I/BRD - 1966 – 89 Min. – DF – 35mm
Darsteller: Robert Woods, Elga Andersen, Franco Lantieri, Jane Tilden, Andrea Scotti
Regie: Giovanni Grimaldi

DJANGO KENNT KEIN ERBARMEN (1966)
(POCHI DOLLARI PER DJANGO)
I/E - 1966 – 89 Min. – DF – 16mm
Darsteller: Anthony Steffen, Gloria Osuna, Ennio Girolami, Joe Kamel, Alfonso Rojas
Regie: León Klimovsky

Info: https://filmclub-813.de/
Zuletzt geändert von alex_wintermute am Mi., 03.06.2026 14:02, insgesamt 1-mal geändert.

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No Mercy (2025)

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Kino im Museum Ludwig in Köln: 25.06.2026 / 19:00 Uhr

D, AT - 2025 - OmU - Regie: Isabella Willinger - Dokumentarfilm

Eintritt: frei

Anschließend Filmgespräch mit Regisseurin Isa Willinger.

Info: https://www.museum-ludwig.de/de/besuch/ ... um/seite-2

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Filmreihe: NAKADAI Tatsuya (1932-2025) - Die vielen Gesichter der japanischen Schauspiellegende

Japanisches Kulturinstitut Köln

Datum: 08.06.2026 - 30.07.2026

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Nakadai Tatsuya zählt zu den bedeutendsten Schauspielern der japanischen Filmgeschichte. Der vielfach ausgezeichnete Darsteller war in über 120 Filmen zu sehen und verkörperte zumeist komplexe und vielschichtige Charaktere.

Geboren am 13. Dezember 1932 in Tokyo besuchte Nakadai nach seinem Schulabschluss Aufführungen der Theatergruppe Haiyûza, in die er 1952 selbst aufgenommen wurde. 1954 gab er mit einem Statistenauftritt sein Filmdebüt in Die sieben Samurai, was den Beginn einer langjährigen Partnerschaft mit Kurosawa Akira markierte: Nakadai spielte tragende Rollen in Yojinbô oder Tsubaki Sanjûrô und brillierte als Protagonist in den großen Epen Kagemusha und Ran. Aber auch mit anderen renommierten Regisseuren wie Kobayashi Masaki, Okamoto Kihachi und Teshigahara Hiroshi verband ihn eine enge Zusammenarbeit.

1975 gründete Nakadai gemeinsam mit seiner Frau und Schauspielerkollegin Miyazaki Yasuko eine Schule für Nachwuchsschauspieler namens Mumei juku, die von zahlreichen Talenten besucht wurde, darunter auch Yakusho Kôji (bekannt u.a. aus Perfect Days).

Die schillernde Bandbreite der von Nakadai dargestellten Figuren reicht von Samurai, Kriminellen und Universitätsprofessoren bis hin zu Malern und Familienvätern, denen er mit feinen Nuancen Tiefe und Intensität verlieh.

Nakadai Tatsuya starb am 8. November 2025 im Alter von 92 Jahren an einer Lungenentzündung.

Die Filmreihe findet in Zusammenarbeit mit dem Filmfestival
Nippon Connection in Frankfurt statt (02. – 07.06.2026).

Im Rahmen der Retrospektive des Festivals zeigt das
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum acht Filme
mit NAKADAI Tatsuya aus dem Archiv der Japan Foundation in Tokyo.

Weitere Informationen unter: https://nipponconnection.com/

Quelle: https://co.jpf.go.jp/veranstaltungen/ka ... 1932-2025/

Filme der Filmreihe: https://co.jpf.go.jp/veranstaltungen/ka ... 1932-2025/

Kosten: Eintritt frei

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26. Nippon Connection Filmfestival 2026 in Frankfurt am Main

- 2. Juni bis 7. Juni 2026 -

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Festivalprofil

Das Filmfestival Nippon Connection ist die größte Plattform für japanisches Kino weltweit und findet jährlich an sechs Tagen im Frühsommer an verschiedenen Locations in Frankfurt am Main statt. Das einzigartige Film- und Kulturprogramm bietet Japan für alle Sinne, von Tradition bis Moderne. Das 26. Nippon Connection Filmfestival findet vom 2. bis 7. Juni 2026 in Frankfurt am Main statt.

2025 besuchten über 20.000 Zuschauer*innen die Festivalveranstaltungen. Das Nippon Connection Filmfestival wurde im Jahr 2000 gegründet und wird überwiegend ehrenamtlich vom gemeinnützigen Verein Nippon Connection e.V. organisiert. Schirmherr*innen sind 2026 der Hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Timon Gremmels, der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Mike Josef, und das Japanische Generalkonsulat in Frankfurt am Main.

Das Filmprogramm

Japan ist eines der innovativsten und vielfältigsten Filmländer der Welt. Das Nippon Connection Festival präsentiert jährlich mit rund 140 Filmen (Festival 2026) einen Querschnitt durch das aktuelle japanische Filmschaffen: vom Kurzfilm, Dokumentarfilm, Animationsfilm bis zum Spielfilm, darunter viele Deutschland-, Europa-, internationale und Weltpremieren.

Zahlreiche Regisseur*innen, Schauspieler*innen und Produzent*innen sind jedes Jahr beim Festival zu Gast und stellen ihre Filme persönlich vor.

Beim Festival werden sieben Preise vergeben: Nippon Rising Star Award, Nippon Cinema Award, Nippon Visions Jury Award, Nippon Visions Audience Award, Nippon Docs Award, Nippon Storytelling Award und Nippon Animation Shorts Award.

Das Rahmenprogramm

Beim Nippon Connection Festival kann man japanische Kultur in all ihren Facetten kennenlernen. In der Sektion Nippon Culture werden über 80 Veranstaltungen angeboten: von Tastings und Kochkursen über Workshops, Performances, Ausstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, und Konzerte bis zum Kinderprogramm.

Nippon Food & More

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: An verschiedenen Bars und Imbissständen kann man japanische Getränke, Sushi, Ramen und andere Köstlichkeiten probieren. Außerdem laden zahlreiche Verkaufsstände mit Kunsthandwerk, Filmen und Büchern zum ausgiebigen Stöbern ein. Beim Festival 2026 sind rund 50 Gastronom*innen und Aussteller*innen auf dem Festivalgelände des Künstler*innenhauses Mousonturm und des Produktionshauses NAXOS vertreten.

Pressestimmen

»What’s the best place on the planet for catching up on the entire range of contemporary Japanese cinema, from experimental shorts to commercial hits? My candidate is Nippon Connection.« Japan Times

»Nippon Connection stellt als bestbesuchtes Filmfestival im Rhein-Main-Gebiet jedes Jahr neue Besucherrekorde auf.« Strandgut – Das Kulturmagazin

»Für Film- und Japanfans ein absolutes Jahres-Highlight.« Japan Digest

»Längst gehört die bedeutendste Übersichtsschau des japanischen Filmschaffens außerhalb des Inselreichs zu den bedeutendsten deutschen Festivals. Auf einer Liste der hundert wichtigsten internationalen Filmereignisse, die das Londoner Raindance-Festival veröffentlichte, sind überhaupt nur drei deutsche Festivals gelistet: Statt München oder Hamburg empfiehlt man dort das Frankfurter Japan-Festival, dem es jedes Jahr gelingt, die enorme Spannbreite dieses einzigartigen Filmlands abzubilden.« Frankfurter Rundschau

»Der definitive „place to be“ für alle, die japanische Kultur und vor allem spannende Neuigkeiten aus dem japanischen Kino für sich entdecken wollen.« Deadline

»Mehr als ein Filmfestival: In Frankfurt geht es um alle Facetten der japanischen Kultur.« Intro

»Dass sich an der Wahrnehmung Japans und seiner Kultur etwas verändert hat, daran hat das ganz dem japanischen Film gewidmete Frankfurter Festival Nippon Connection seinen Anteil.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Nach zehn Filmen hat man das Gefühl, zumindest einzelne Wörter schon perfekt nachsprechen zu können, und die Lust, nach Japan zu reisen und das Land persönlich und nicht nur auf der Leinwand zu erkunden, ist grenzenlos.« ray Filmmagazin

Quelle: https://nipponconnection.com/de/festival/about/profile/
Die Nippon Connection Story

Jedes Jahr zwischen Mitte Mai und Anfang Juni taucht das Nippon Connection Filmfestival die Stadt Frankfurt am Main sechs Tage lang in Pink. Als weltweit größtes Festival für japanischen Film zeigt es über 100 Kurz- und Langfilme, die spannende Einblicke in die Filmkunst Japans bieten. Zahlreiche Filmschaffende und Künstler*innen aus Japan reisen regelmäßig an, um ihre Werke persönlich vorzustellen. Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm lädt das Festival dazu ein, die vielen Facetten der japanischen Kultur zu entdecken. Seit 2013 dienen das Künstler*innenhaus Mousonturm und das Produktionshaus NAXOS als Festivalzentren.
Die Anfänge

Ende der 1990er Jahre entstand alles aus einer einfachen Idee. Die filmbegeisterten Studierenden Marion Klomfaß und Holger Ziegler, beide erfahren im Bereich Kino und Filmfestivals, wollten an der Frankfurter Goethe-Universität Filme aus Japan präsentieren. Denn obwohl japanische Filme damals auf großen internationalen Festivals Erfolge feierten, blieben sie im deutschen Kino und Fernsehen rar. Mit Unterstützung einiger Mitstreiter*innen starteten sie 1999 die Planung ihres studentischen Projekts.

Marion Klomfaß gewann bei einem Preisausschreiben ein Flugticket nach Japan und besuchte im Oktober 1999 zum ersten Mal das Yamagata International Documentary Film Festival und das Tokyo International Film Festival. Dort sichtete sie aktuelle japanische Filme und knüpfte erste Kontakte. Im April 2000 fand schließlich das erste Nippon Connection Filmfestival im Studierendenhaus der Goethe-Universität in Frankfurt-Bockenheim statt. An vier Tagen wurden 13 Filme gezeigt. Schon damals legte das Organisationsteam Wert auf ein umfangreiches Rahmenprogramm, um das Publikum anzulocken und auch für unbekannte japanische Filme mit Untertiteln zu begeistern. Die Besucherzahl der ersten Festivalausgabe übertraf die Erwartungen bei Weitem: Statt 1.500 kamen rund 10.000 Besucher*innen, die großes Interesse an aktuellen japanischen Filmen und Kultur zeigten und das Konzept bestätigten.

Der überwältigende Erfolg motivierte das Team, das Festival fortzusetzen. Während einer einjährigen Pause wurde der gemeinnützige Verein „Nippon Connection e.V.“ gegründet und das zweite Nippon Connection Filmfestival für 2002 geplant. Von da an sollte das Festival jährlich stattfinden. Bereits 2002 präsentierte das Festivalteam Video-Produktionen in der Reihe „Nippon Digital“ und organisierte mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm die erste Ausstellung.

Die Nippon Connection Awards

Mit dem „Nippon Connection Newcomer Award“ wurde 2002 erstmals ein Preis für einen Film beim Festival vergeben. Gewinner war Toshiaki TOYODAs Film BLUE SPRING. 2003 wurde die erste Retrospektive „Nippon Retro“ mit Filmen von Shuji TERAYAMA im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum gezeigt und es fanden Veranstaltungen in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt statt. Seit 2005 wird der Publikumspreis „Nippon Cinema Award“ vergeben, ab 2006 vom Frankfurter Bankhaus Metzler gestiftet. 2010 kürte zum ersten Mal eine internationale Jury den Gewinner des „Nippon Digital Award“ (seit 2011 „Nippon Visions Jury Award“), der Nachwuchsfilmschaffende fördert und von der Japan Visualmedia Translation Academy gestiftet wird. Seit 2012 gibt es beim Festival ein eigenes Programm für Kinder („Nippon Kids“). Von 2012 bis 2014 prämierte der „VGF Nippon in Motion Award“ den besten 12-Sekunden-Spot.

Ein wichtiger Schritt hin zur Professionalisierung des Festivals war 2013 der Umzug vom Studierendenhaus an die heutigen Hauptspielorte: das Künstler*innenhaus Mousonturm und das Produktionshaus NAXOS in Frankfurt-Bornheim, die beide auch heute noch als Festivalzentren dienen.

2014 war das erste Jahr, in dem der Publikumspreis „Nippon Visions Audience Award“ vom Japanischen Kultur- und Sprachzentrum Frankfurt gestiftet wurde. Von 2015 bis 2022 wurde der „Nippon Honor Award“ an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um den japanischen Film verdient gemacht haben. Preisträger*innen waren Tadanobu ASANO (2015), Kiyoshi KUROSAWA (2016), Koji YAKUSHO (2017), Shinobu TERAJIMA (2018), Shinya TSUKAMOTO (2019) und Masatoshi NAGASE (2022). Seit 2019 werden mit dem Publikumspreis „Nippon Docs Award“ auch Dokumentarfilme ausgezeichnet. Seit 2023 gibt es den „Nippon Rising Star Award“ für herausragende Nachwuchstalente des japanischen Kinos. Die Gewinner*innen waren bisher Toko MIURA (2023), Kotone FURUKAWA (2024), Kosuke HAYASHI (2025) und Anna YAMADA (2025). Seit 2024 gibt es mit dem „Nippon Storytelling Award“ einen Jurypreis für das beste Drehbuch, der von der Storymaker Agentur für Public Relations gestiftet wird. Seit 2026 wird an den besten animierten Kurzfilm der „Nippon Animation Shorts Award“ verliehen. Der Jurypreis wird von Wacom präsentiert.

Der japanische Film aus wissenschaftlicher Perspektive

Seit seiner Gründung als studentische Initiative spielt die akademische Beschäftigung mit dem japanischen Kino eine wesentliche Rolle bei Nippon Connection. Internationale Expert*innen geben in Vorträgen und Diskussionen Einblicke in die japanische Filmkultur. Mit der Kinema Club Conference fand bereits dreimal eine der wichtigsten internationalen akademischen Veranstaltungen zu Film und Medien aus Japan im Rahmen des Festivals statt (2007, 2015 und 2025).

Nippon Connection Online

Wegen der Covid-19-Pandemie fand das Nippon Connection Filmfestival 2020 und 2021 online statt. Die Filme liefen auf einer eigenen Video-on-Demand-Plattform, während das Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen und Konzerten per Livestream in die heimischen Wohnzimmer gelangte. Das Online-Angebot stieß auf große Resonanz und erreichte ein internationales Publikum. 2022 fand das Festival hybrid statt.

Publikumsrekorde

Seit 2023 findet das Nippon Connection Filmfestival wieder ausschließlich in Präsenz statt. Die Besucher*innenzahlen sind auf rund 20.000 (2025) gestiegen. Die Fans des Festivals kommen nicht nur aus Deutschland, sondern reisen aus der ganzen Welt nach Frankfurt am Main, um die neuesten japanischen Filme zu sehen und die Filmemacher*innen zu treffen. Nippon Connection hat sich mit über 100 jährlich gezeigten Kurz- und Langfilmen zur größten Plattform für japanischen Film weltweit entwickelt. Die meisten Filme erleben beim Festival ihre Deutschland-, Europa-, internationale oder Weltpremiere.

Im Rahmen des Festivals wurden zahlreiche Regietalente entdeckt und in ihrem Schaffen kontinuierlich begleitet. Dazu gehören unter anderem Nobuhiro YAMASHITA, Toshiaki TOYODA, Shuichi OKITA oder Yuki TANADA.

Ein wichtiges Anliegen des Festivals ist es, den Austausch zwischen Publikum und Filmschaffenden zu fördern. Jedes Jahr stellen zahlreiche Regisseur*innen, Schauspieler*innen sowie Produzent*innen ihre Filme persönlich vor und beantworten Fragen des Publikums. Zu den bisherigen Gästen zählen Größen des japanischen Kinos wie Kaori MOMOI, Koji WAKAMATSU, Shinsuke SATO, Yukihiko TSUTSUMI, Ryuichi HIROKI, Kazuyoshi KUMAKIRI, Sakura ANDO, Masaharu TAKE, Miwa NISHIKAWA, Akira OGATA, Tomorowo TAGUCHI, Koji YAMAMURA, Isao YUKISADA, Kiyohiko SHIBUKAWA und Junji SAKAMOTO.

Ein ausgezeichnetes Filmfestival

Auch in Japan blieb der Erfolg von Nippon Connection nicht unbemerkt. Schon 2004 lud das japanische Kulturministerium (Bunkacho) die Festivalorganisator*innen nach Tokio ein, um an einem Symposium über die Wirkung des japanischen Films im Ausland teilzunehmen. Es folgten weitere Einladungen zu Diskussionsveranstaltungen und Filmfestivals in Japan und Europa. Im Juli 2013 wurde Festivalleiterin Marion Klomfaß vom japanischen Außenminister für ihre Verdienste um den japanisch-deutschen Kulturaustausch mit der Gaimu Daijin Hyosho-Urkunde ausgezeichnet. 2020 erhielt Nippon Connection e.V. den renommierten JaDe-Preis. 2023 wurde an Marion Klomfaß der japanische Orden der Aufgehenden Sonne, Goldene und Silberne Strahlen verliehen.

Nippon Connection bietet nicht nur auf der Leinwand etwas fürs Auge: Seit 2000 prägt ein auffälliges Corporate Design das Festival. Die markanten Poster in zartem Rosa bis leuchtendem Pink ziehen jedes Jahr inmitten der Plakatflut die Blicke auf sich und gewannen bereits zahlreiche deutsche Kreativ- und Designpreise. Von 2000 bis 2009 gestaltete Kai Bergmann die Festivalkampagnen, von 2010 bis 2014 übernahmen Alexander Lis und Katja Baumann, seit 2015 entwirft Il-Ho Jung das Design.

Weitere Projekte

Neben dem Festival organisierte das Team zahlreiche weitere Projekte, wie zum Beispiel die Veröffentlichung der Musik-CD „Nippon Connection – The Tokyo Metro Soundtrack“ im Jahr 2003. Aus Sounds der Tokioter U-Bahn, die die Festivalmacher*innen in Tokio aufgenommen hatten, schufen deutsche Musiker*innen einen imaginären Soundtrack der japanischen Mega-City. Im April 2005 erschien die Doppel-CD „Nippon Connection Exchanging Tracks“, bei denen traditionelle japanische Musikstücke von renommierten Musikern aus Europa und den USA neu interpretiert wurden. Unter dem Projekttitel „Exchanging Tracks“ drehten japanische Regisseure zu den Musikstücken Kurzfilme, die beim Festival gezeigt wurden.

Bis 2010 gingen unter dem Titel „Nippon Connection Film Festival On Tour“ außerdem einige Filme der Sektion Nippon Visions auf die Reise durch verschiedene Städte weltweit (u. a. New York, Barcelona, Berlin).

Von 2020 bis 2022 wurde zudem eine Auswahl des Filmprogramms nach dem Festival für einen Monat als „Nippon Connection On Demand: Replay!“ online angeboten.

Seit dem Ende der Covid-19-Pandemie präsentiert Nippon Connection im Laufe des Jahres auch regelmäßig japanische Filme in Kooperation mit Kinos und Institutionen im Rhein-Main-Gebiet.

Ehrensache

Trotz seiner Größe und der zahlreichen Projekte des Vereins Nippon Connection e.V. arbeitet das Organisationsteam größtenteils ehrenamtlich. Das diverse Team besteht aus mittlerweile rund 100 Personen verschiedener Altersklassen und Nationalitäten. Während des Festivals unterstützen über 100 Freiwillige das Team, alle mit einer gemeinsamen Leidenschaft für Japan und den japanischen Film. Jedes Jahr ist es für das Team eine neue Herausforderung, die Festivalfinanzierung zu sichern, die sich aus verschiedenen Förder- und Sponsorengeldern zusammensetzt. Fans von Nippon Connection können das Festival über die Online-Plattform betterplace.org mit Spenden unterstützen oder auch Fördermitglied werden. Auch nach 26 Jahren ist der Enthusiasmus ungebrochen, die japanische (Film-)Kultur in Deutschland bekannt zu machen und es gibt immer wieder neue Ideen, die umgesetzt werden wollen.

Quelle: https://nipponconnection.com/de/festival/about/history/

Filmprogramm: https://db.nipponconnection.com/de/2026/event/film

Mehr Info unter: https://nipponconnection.com/de/start/
Zuletzt geändert von alex_wintermute am Fr., 05.06.2026 08:04, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von alex_wintermute »

Harakiri (1962)

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Japanisches Kulturinstitut Köln: 22. Juni 2026 / 18:30 Uhr und 16. Juli 2026 / 18:30 Uhr

Aus der Filmreihe: NAKADAI Tatsuya (1932-2025) - Die vielen Gesichter der japanischen Schauspiellegende

Japan - 1962 - OmeU - Regie: Masaki Kobayashi - Darsteller: Tatsuya Nakadai, Akira Ishihama, Shima Iwashita, Tetsurô Tanba, Rentarô Mikuni, Yoshio Inaba, Masao Mishima, Kei Satô

Das Meisterwerk von Masaki Kobayashi auf großer Kinoleinwand!

Kosten: Eintritt frei

Das komplette Filmprogramm zur Tatsuya Nakadai Filmreihe gibt es hier: https://co.jpf.go.jp/veranstaltungen/ka ... 1932-2025/

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von Grinder »

alex_wintermute hat geschrieben:
Sa., 30.05.2026 06:38
Double Feature: DJANGO – SCHWARZER GOTT DES TODES (1966) + DJANGO KENNT KEIN ERBARMEN (1966)

Dirty Pictures präsentiert die gnadenlose Welt des Italowestern Nr. 150 + 151:

Django Retrospektive (Teil 11)


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Kino 813 in Köln: 15.05.2026 / 20:00 Uhr

DJANGO – SCHWARZER GOTT DES TODES (1966)
(Starblack)
I/BRD - 1966 – 89 Min. – DF – 35mm
Darsteller: Robert Woods, Elga Andersen, Franco Lantieri, Jane Tilden, Andrea Scotti
Regie: Giovanni Grimaldi

DJANGO KENNT KEIN ERBARMEN (1966)
(POCHI DOLLARI PER DJANGO)
I/E - 1966 – 89 Min. – DF – 16mm
Darsteller: Anthony Steffen, Gloria Osuna, Ennio Girolami, Joe Kamel, Alfonso Rojas
Regie: León Klimovsky

Info: https://filmclub-813.de/
Das Datum stimmt nicht.
Wird am 19.6. gezeigt.

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von alex_wintermute »

Gerade mal direkt korrigiert, Danke!

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von alex_wintermute »

Goldrausch (1925)

goldrausch.jpg


Lichtspiele Kalk in Köln: 10.06.2026 / 17:15 Uhr

USA - 1925 - OV - Stummfilm - Regie: Charlie Chaplin - Darsteller: Charlie Chaplin, Mack Swain, Tom Murray, Henry Bergman, Malcolm Waite

Info: https://www.lichtspiele-kalk.de/programm/

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von alex_wintermute »

Parasite (2019)

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Lichtspiele Kalk in Köln: 16.06.2026 / 21:00 Uhr

Südkorea - 2019 - in der selten gezeigten S/W Fassung - OmU - Regie: Bong Joon-ho - Darsteller: Song Kang-ho, Lee Sun-kyun, Jo Yeo-jeong, Choi Woo-sik, Park So-dam, Lee Jung-eun

Info: https://www.lichtspiele-kalk.de/programm/

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von alex_wintermute »

Rächer der Unterwelt (1946)

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Lichtspiele Kalk in Köln: 17.06.2026 / 17:00 Uhr

USA - 1946 - OV - Regie: Robert Siodmak - Darsteller: Burt Lancaster, Ava Gardner, Edmond O'Brien, Albert Dekker, Sam Levene, Vince Barnett

Info: https://www.lichtspiele-kalk.de/programm/

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von alex_wintermute »

Cruising (1980)

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Lichtspiele Kalk in Köln: 22.06.2026 / 22:15 Uhr

USA - 1980 - OV - Regie: William Friedkin - Darsteller: Al Pacino, Karen Allen, Paul Sorvino

Info: https://www.lichtspiele-kalk.de/programm/

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von alex_wintermute »

Terminator (1984)

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Residenz Kino in Köln: 04.08.2026 / 20:15 Uhr

USA, UK - 1984 - DF - Regie: James Cameron - Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Michael Biehn, Linda Hamilton, Paul Winfield, Lance Henriksen

Info: https://koeln.premiumkino.de/specials/s ... -of-cinema

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Re: Sondervorstellungen im Kino

Beitrag von alex_wintermute »

DOUBLE FEATURE: Detour (1946) + Gun Crazy (1950)

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Kino 813 in Köln: 04.07.2026 / 20:00 Uhr

DETOUR (Umleitung)
USA - 1946 – 67 Min. – OmU – s/w – 16mm
Regie: Edgar G. Ulmer
Darsteller: Tom Neal, Ann Savage, Claudia Drake, Edmund MacDonald

GUN CRAZY (Gefährliche Leidenschaft)
USA - 1950, 80 Min. – OF mit schwed. und fin. Untertiteln – s/w – 35mm
Regie: Joseph H. Lewis
Darsteller: Peggy Cummins, John Dall, Berry Kroeger, Morris Carnovsky

Info: https://filmclub-813.de/

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