
Der Indianermischling Keoma (Franco Nero) kehrt nach dem Bürgerkrieg in seine Heimat zurück, die von einer Pockenseuche heimgesucht wird.
Um eine Epidemie zu vermeiden, und vor allem um den Grundbesitz der sterbenden zu erhalten, werden die erkrankten vom Tyrannen Caldwell
und Keoma's drei Halbbrüdern in einer alten Mine eingepfercht, und von jeglicher medizinischer Versorgung abgeschlossen.
Keoma unternimmt mit seinem einzigen Freund, dem schwarzen Sklaven George, den Versuch den zum Tode verurteilten zu helfen...
Der Film ist schwer zu beschreiben- am ehesten trifft's wohl „Mystischer Endzeit-Western“...
Im Charakter Keoma sind nicht nur optisch parallelen zu Jesus erkennbar-
Keoma wird auch an ein Wagenrad "gekreuzigt", und taucht totgeglaubt wieder auf.
Die Anfangs eher verstörende, Western-untypische Musik passt nach einer Gewöhnungszeit gut zum Film-
und erzählt in hypnotischem Gesang einiges über die Geschichte und Keoma selbst.
9/10