PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Harte Kerle, grobe Keilereien, heiße Feger und unbarmherzige Gangster.
Antworten
Benutzeravatar
Maulwurf
Beiträge: 325
Registriert: Fr., 20.11.2020 05:39

PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Maulwurf »

Provinz ohne Gesetz
Provincia violenta
Italien 1978
Regie: Mauro Bianchi
Calogero Caruana, Alicia Leoni, Al Cliver, Richard Harrison, Antonella Dogan, John Benedy, Spartaco Battisti, Simonetta Marini, Daniela Codini, Saverio Mosca


Kommando Siku (a.k.a. Provinz ohne Gesetz).jpg


http://www.ofdb.de/film/37752,Provinz-ohne-Gesetz

Commissario Franco Sereni (Calogero Caruana) tötet gerne kriminelles Gesindel. Dies mag zwar für das Opfer des Kriminellen im Nachhinein eine angenehme Genugtuung sein, Serenis Chef gefällt das aber gar nicht und er wird suspendiert. Ein normaler Mensch besäuft sich daraufhin oder bekommt Depressionen, Sereni hingegen legt sich mit einer Zigarette auf sein Bett und lässt genüsslich seine Erfolge gegen das organisierte Verbrechen als Rückblende an seinem inneren Auge vorbeiziehen. Nun ja, jeder hat so seine Hobbies …
Damit aber die Handlung vorangeht meldet sich eine alte Freundin bei ihm, die als Hure bei einem Erpresserring arbeitet und das, was bei ihrer Arbeit passiert, nicht mehr mit ansehen kann, die Arme. Sie treffen sich also in einem Hotel in der Provinz das als Zentrale des Verbrecherrings fungiert. (Und zwar in genau der Provinz, in der alle Autos mit römischen Kennzeichen herumfahren …) Sereni wird auch gleich einmal die Leiche einer toten Hure in den Kofferraum gelegt, aber noch bevor die Polizei anrückt wird die Leiche auch schon wieder entsorgt und Sereni steht vor dem korrupten Commissario Righi (Spartaco Battisti) als Depp da. Könnte allerdings auch an seiner Kleidung liegen (oder seinem gigantischem Schnäuzer), dies aber nur nebenbei …
Im weiteren Verlauf passieren dann mehr oder weniger nachvollziehbare Dinge (oft eher weniger nachvollziehbar), aber Sereni schafft es tatsächlich sich auf die Spur der Haderlumpen zu setzen. Die Organisation hat aber mit dem Killer Roberto (Al Cliver) eine recht effektive Mordmaschine und mit dem Kommissar Righi einen recht ineffektiven Hanswurst zur Verfügung. Wird Sereni es schaffen das Netz des Bösen zu zerreißen? Oder wird er sein Herz an die skrupellose Erpresserin Flavia (Antonella Dogan) verlieren? Oder wird er gar unter dem stahlharten Blick des Bandenchefs Augusto (Richard Harrison) sein Leben aushauchen. So richtig gespannt ist man da nicht …

Manchmal sieht man einen Film, und es fällt einem dazu genau ein Adjektiv ein dass diesen Film dann komplett und zufriedenstellend beschreibt. Bei Francis Ford Coppolas DRACULA beispielsweise war dies das Wort “opulent“, bei PROVINZ OHNE GESETZ ist es das Wort “ungelenk“. Das “Spiel“ Calogero Caruanas ist ungelenk (stakst er doch durch die Gegend wie eine Art bandscheibenoperierter Hulk), die Dialoge sind ungelenk, der Schnitt ist ungelenk, … Da gab es zum Beispiel eine Szene in welcher Sereni seine Freundin gerade vor dem schwarzen Mann gerettet hat. Also laufen die beiden langsam aufeinander zu, stehen voreinander, sie schaut ihn an, legt ihm eine Hand an die Brust, nimmt sie wieder weg, während er ununterbrochen zur Seite guckt. Irgendwann dreht sie sich dann todtraurig um und geht, während in seinem Blick die schiere Verzweiflung über die sinnlose Szene zu ahnen ist. Dieser Moment ist so dermaßen hölzern und unbegreiflich, um nicht zu sagen ungelenk, dass ich lauthals und ausgiebig lachen musste. Ob das von Regisseur wirklich beabsichtigt war …?

Solche Szenen hat es öfters. Dass im Jahre 1978 Disco-Szenen zum Standard gehörten weiß ich, aber eine Stimmung wie in dieser Disco habe ich höchstens mal bei der letzten Kündigungswelle erlebt. Mag vielleicht auch daran liegen, dass das Lied von Simonetta Io zumindest für heutige Ohren etwas eigen klingt und nicht wirklich tanzbar ist. Drollig sind auch denkwürdige Momente wie der Gangster, der vor der Friedhofstür zurückschreckt wie ein Vampir vor dem Kreuz, oder das Ende der Prügelei in der Disco, das mit einem wüsten Zeitraffer wie im Slapstick inszeniert wird. Oder auch der Kampf Sereni gegen Killer, bei dem regelmäßig Schnitte in die Totale eingefügt werden, was die Dynamik des Kampfes genauso regelmäßig ausbremst. Ich meine, der Kampf kommt wie fast alle Actionszenen eigentlich recht hart und wuchtig rüber. Calogero Caluana hat seine Brötchen lange als Stuntman verdient, was man auch deutlich sieht. Hier ist er wirklich gut und macht eine ordentliche Figur, was man in den reichlich vorhandenen Dialogszenen eher nicht so sagen kann. Aber diese Aufnahmen in der Totalen haben ungefähr den gleichen Effekt wie eine Kaffeepause. Finde ich.

A propos Kaffeepause, der Film hat natürlich auch seine guten Seiten: Da wäre einmal Al Cliver als sadistischer Killer Roberto, der seine Präsenz hier konkurrenzlos zur Wirkung bringen kann. Dann Richard Harrison, der im Anzug genauso eine gute Figur macht wie immer, und ein Schwung nett anzusehender Damen die sich gelegentlich nackt vor der Kamera räkeln dürfen. Die Titelmusik von Stelvio Cipriani geht ebenso schmackig ins Ohr, wenngleich das Geblubber während des Films eher von Ciprianis Schwiegermutter kommen dürfte. Aber der jazzige Titeltrack macht wirklich Laune, zumal wenn er mit einer kostengünstig produzierten Verfolgungsjagd unterlegt ist (für Platzpatronen hat das Budget ausgereicht, für die Darstellung der auf- oder einschlagenden Kugeln allerdings nicht mehr). Weiter hat es jede Menge Actionszenen, die vielleicht nicht optimal inszeniert sind, aber durchaus abwechslungsreich daherkommen. Richtig langweilig wird es jedenfalls nicht so schnell: Ständig wird Sereni verprügelt oder prügelt selber jemanden, irgendwelche Mädchen werden ermordet, und irgendwie ist anscheinend halb Italien unterwegs um zu sterben oder sterben zu lassen.

Zusammengefasst rockt dieser Film nicht wirklich, was sicher an der Kombination Mauro Bianchi/Calogero Caruana liegen dürfte. Ein durchschnittlich begabter Regisseur und ein überdurchschnittlich unbegabter Schauspieler, das kann nicht gut gehen. Nichtsdestrotrotz habe ich schon eine Menge Schlimmeres gesehen, und zumindest in Bezug auf modische Abscheulichkeiten hat der Film einige Schauwerte. PROVINZ OHNE GESETZ hat also als Resümee einen gewissen trashigen Charme, ein paar wenige nackte Damen, viel Action, eine gute Titelmusik und einen Hauptdarsteller der, sagen wir mal, etwas eigen ist. Um nicht zu sagen ungelenk … Es gibt sicher schlechtere Möglichkeiten 76 Minuten Lebenszeit totzuschlagen, aber ein paar bessere Ideen hätte ich da schon auch. Nichts für Polizeifilm-Neulinge, sondern nur für Hartgesottene mit Hang zum Trash.

P.S.: Angemerkt sei noch, dass die deutsche Synchro sehr gut sein soll. Sehr gut im Sinne von schräg, lustig, idiotisch. Allerdings habe ich den Film italienisch mit englischen Untertiteln gesehen, und ich bin definitiv nicht bereit mir das Teil in der nächsten Zeit noch mal zu geben. Aber nach Berichten anderer Zuschauer soll die Synchro ein guter Teil des Spaßes sein. Selber ausprobieren …

4/10

Benutzeravatar
Kent
Beiträge: 514
Registriert: Mi., 13.04.2022 12:20

Re: PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Kent »

und wieder ein Film der ohne deutsche Synchro nichts besonderes ist.
Warum guckt man stattdessen die lieblosen engl. Synchros`?
Auch bei Netflix sind die engl. Übersetzungen von guten polnischen oder spanischen Serien fast immer ungenießbar.

modischer Tip! Wenn man schon ordentlich schwitzt, dann muss das Hemd eng sitzen und einen hohen Plastikanteil haben :)

Benutzeravatar
Kent
Beiträge: 514
Registriert: Mi., 13.04.2022 12:20

Re: PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Kent »

Diesen Kracher hatte ich das letzte Mal vor rund 7 Jahren gesehen, es war deshalb mal wieder an der Zeit, sich diesen Streifen zu gönnen.

Aus meiner Sicht kommt der Film in der Kritik von Maulwurf deutlich zu schlecht weg. Natürlich hab ich den Film mit der schönen deutschen Synchro geguckt.
Aus meiner Sicht schafft es der Film konstant ein hohes Level an Spannung zu halten. Der Hauptdarsteller ist wunderbar schmierig, und die Frauenrollen passen wunderbar in die Handlung. Al Cliver spielt überzeugend und Harrison macht seine Sache auch recht gut.
Der Film ist recht unterhaltsam und hat kein bisschen Leerlauf. Das ist ein Film, den man immer mal wieder schauen kann.

Es gibt übrigens in der Disko noch einen tollen Auftritt von Simona Io. Das Lied war im Jahr 1978 recht erfolgreich und überzeugt auch heute:

Benutzeravatar
Richie Pistilli
Beiträge: 5314
Registriert: Sa., 31.10.2020 17:25
Wohnort: Provinzmetropole an Rhein und Mosel
Kontaktdaten:

Re: PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Richie Pistilli »

PROVINZ OHNE GESETZ ist auch so ein Film, den ich mir eigentlich mal wieder ansehen müsste. Beim ersten Mal fand ich den Film ziemlich schwach. Im Rahmen der deutschen BD-Veröffentlichung fand ich den Streifen dann schon weitaus besser, obwohl er nie über das Mittelmaß herauskommen wird. Kann mich aber noch daran erinnern, dass er mich beim letzten Mal gut unterhalten hat.

Benutzeravatar
Kent
Beiträge: 514
Registriert: Mi., 13.04.2022 12:20

Re: PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Kent »

Ich muss dazu einschränken, dass ich vor dem Film eine Whisky Miniatur und 2 Bier getrunken hatte, und deswegen auch in der Stimmung war.

Benutzeravatar
Richie Pistilli
Beiträge: 5314
Registriert: Sa., 31.10.2020 17:25
Wohnort: Provinzmetropole an Rhein und Mosel
Kontaktdaten:

Re: PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Richie Pistilli »

Provincia-violenta.jpg


Provinz ohne Gesetz (D)
Kommando 'Siku' (D)
Provincia violenta (IT)
Provincia violenta (ES)


IT 1978

R: Mario Bianchi
D: Calogero Caruana, Alicia Leoni, Al Cliver, Richard Harrison, Antonella Dogan, Spartaco Battisti, Simonetta Marini, Daniela Codini, John Benedy, Saverio Mosca, Nicola Monteaperto u.a.



zcrdt.png


Italienische Erstaufführung: 6. Januar 1978

Synchronkartei

Schnittbericht: FSK 18 - Ital. DVD

Italo-Cinema

Nischenkino

Locationvergleich

Score: Stelvio Cipriani

IMCDb

OFDb



1.png
2.png
3.png
4.png

5.png
6.png
7.0.png
7.png

9.png
10.png
11.png
12.png



"Sereni, ich habe nichts gegen sie persönlich, aber gegen ihre Methoden. [...] Ich weiß, im Grunde haben sie recht, denn in diesem Bezirk herrscht die Gewalt, Überfälle, Entführungen, Rauschgift, aber unsere Probleme werden nicht dadurch gelöst, indem wir die Kriminellen töten. [...] Die Presse und eine Anzahl ihrer Kollegen sind der Meinung, dass es nicht notwendig war, jenen Entführer zu erschießen, sondern das es genügt hätte, ihm mit einem Schuss ins Bein an der Flucht zu hindern. [...] Erinnern sie sich an den Autodieb, der bei der Verfolgung durch sie ums Leben kam? Bei ihren Methoden haben die Verbrecher keine Chance vor ein ordentliches Gericht gestellt zu werden, wie die Supermarkt-Räuber."


Kommissar Sereni (Calogero Caruana) muss seine Arbeit bei der Polizei aufgeben, denn leider zu viele Schurken haben sich durch ihn eine Bleivergiftung eingefangen. Aber dann fragt ihn eine alte Freundin (Daniela Codini), ob er ihr nicht helfen könnte: Mit Missbrauch, Erpressung und Mord hat ein Verbrechersyndikat eine ganze Provinz in ihrem eiskalten Griff des Terrors! Doch die Schurken haben die Rechnung nicht ohne Sereni gemacht. Der ermittelt auf eigene Faust und setzt diese auch ein. Die Killer des Syndikats wissen nicht, mit wem sie sich angelegt haben. Jetzt wird aufgeräumt in dieser Provinz! [Quelle: X-Rated]



Vorsicht: Schnauzbart-Alarm! Mario Bianchis PROVINZ OHNE GESETZ entpuppt sich auf Anhieb als eine der größten Knallschoten des italienischen Polizeifilms. Der Streifen offenbart nicht nur grenzdebile Dialoge, sondern entbehrt auch jeder Logik und Vernunft. Was wie eine Persiflage auf das Polizeifilmgenre daherkommt, ist vom Regisseur eigentlich todernst gemeint. Neben einer Menge Sex und Gewalt bietet der Film auch Verfolgungsjagden, die beispielsweise mit ausgeschalteten Scheinwerfern in tiefster Nacht vonstattengehen. Hinzu gesellt sich ein Hauptdarsteller, der bis dato nur als Stuntman in Erscheinung getreten war. Dementsprechend hölzern und ungelenk wirkt die Darbietung von Calogero Caruana, der einen Polizisten mimt, bei dem der Finger viel zu locker am Colt sitzt. Flüchtige Verbrecher rechtmäßig zu Verhaften liegt ihm irgendwie nicht, wenn es doch so viel einfacher ist, diesen gleich eine Kugel in den Rücken zu jagen. Als Quittung erhält er eine sechsmonatige Suspendierung vom Dienst, was Kommissar Sereni wiederum dazu veranlasst, seinen Job bei der Polizei komplett zu kündigen, um von da an auf eigene Faust einer Erpresserbande nachzujagen, die neben Drogengeschäften und Prostitution auch kompromittierendes Fotomaterial anfertigen, mit dem sie beispielsweise die Frau eines hochrangigen Politikers erpressen. Ansonsten wechselt Sereni seine Fahrzeuge wie seine Hemden. Während Richard Harrison den Kopf der Verbrecherbande verkörpert, spielt Al Cliver dessen obersten Handlanger. Dabei entpuppt er sich als ein eiskalter Lump, der seine Opfer in bester Johannes-der-Täufer-Manier ertränkt. Überdies hinaus schaut er in seiner Freizeit Regenwürmer beim Baden zu. Und dann gibt es noch die von Simonetta Marini gespielte Sängerin Helen, die ein grausames als auch zugleich hypnotisches Liebeslied namens "Accidenti se ti amo" ins Mikrofon säuselt. Was die Filmmusik betrifft, so setzt sich diese fast ausschließlich aus recycelten Stelvio-Cipriani-Tracks zusammen. Immerhin ist der Film flüssig und leicht verständlich, ohne dass man groß nachdenken muss. Ein schlechter Film, der aber dennoch auf eine bestimmte Art und Weise unterhält.


13.png
14.png
15.png
16.png

17.png
18.png
19.png
20.png

21.png
22.png
23.png
24.png

25.png
26.png
27.png
28.png



Filmplakate:
► Text zeigen


Titelvorspann:
► Text zeigen


Verfolgungsjagd:
► Text zeigen


Trailer:


Benutzeravatar
Kent
Beiträge: 514
Registriert: Mi., 13.04.2022 12:20

Re: PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Kent »

Literaturtip:
Christian Keßler hat den Film auf Seite 290 seines Buchs auch recht positiv beschrieben.
Irgendwie schafft es Keßler immer Kritiken zu schreiben, die darauf Lust machen den Film zu schauen. ;)
( Seine Anekdote zu Bertie war mir im Film gar nicht so aufgefallen hahaha :D )

Bei Cholewa / Thurau schaue ich heute abend mal ins Buch.

Der Terrorverlag hatte vor Jahren mal ein Interview mit Al Cliver gemacht.
Ein großes Dankeschön an Benedikt Samoa für das tolle Interview.

Cliver konnte sich an nichts erinnern, es war halt eine wilde Zeit:
KÖNNEN SIE SICH NOCH AN PROVINCIA VIOLENTA ERINNERN? EIN SEHR BILLIGES PRODUKT, MIT STUNTMEN CALOGERO/LINO CARUANA IN DER HAUPTROLLE!
(Al schaut sich einige Fotos an und staunt) Nein, ich kann mich absolut nicht mehr an diesen Film erinnern. (Al tippt auf ein Foto) Da habe ich einen fürchterlichen Bart.
https://film.terrorverlag.de/events/cliver/

Benutzeravatar
Richie Pistilli
Beiträge: 5314
Registriert: Sa., 31.10.2020 17:25
Wohnort: Provinzmetropole an Rhein und Mosel
Kontaktdaten:

Re: PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Richie Pistilli »

Die Rezension von Christian Keßler ist der Knaller! Er hat den Wahnsinn des Films genau auf den Punkt gebracht.
Was das Interview mit Al Cliver betrifft, so habe ich mir dieses vorgestern nach Vollendung des Beitrags ebenfalls in der OFDb durchgelesen.
Auf das von Dir hervorgehobene Zitat wird auch im Audiokommentar eingegangen.

Benutzeravatar
Kent
Beiträge: 514
Registriert: Mi., 13.04.2022 12:20

Re: PROVINZ OHNE GESETZ - Mario Bianchi

Beitrag von Kent »

Auch bei Thurau/Cholewa hat der Film auf Seite 161 eine gute Bewertung bekommen.
Wichtig ist, dass laut Keßler Bianchi einen Cameo Auftritt am Ende des Films hat.

Der Audio-Kommentar ist auch sehr gut und informativ, ein Hoch auf Dr. Markus Stiglegger!

Wir sollten aber wirklich betonen, dass der Film zwar an einigen Stellen billig wirkt, aber eine ganze Reihe Qualitäten hat.
Hier ist insbesondere die interessante Farbausstattung zu nennen. So ist die Farbe rot, ein wichtiger Bestandteil des Films.
Man tanzt in einer roten Disko, Caruana fährt in einem roten Auto zum Duell und Harrisson spricht zu der Mafia, die auf roten Stühlen sitzt.
Ihr müsst mal drauf achten, ganz viele Bildkompositionen sind geschickt mit roten Akzenten versehen.

Mir hat der Film viel Spaß gemacht. 8-)

Antworten