"Scary, Baby, Ginger, Posh,
Sporty, yes, now that's your lot
We're the Spice Girls.
Ready to go!
Ladies and gents can you please take your seats.
And we hope, that you enjoy the show..."
Sporty, yes, now that's your lot
We're the Spice Girls.
Ready to go!
Ladies and gents can you please take your seats.
And we hope, that you enjoy the show..."
„Spiceworld“ – das zweite Album der SPICE GIRLS. Und zugleich das letzte Album mit Geri Halliwell, die aus dem Kreis der unzertrennlichen Freundinnen urplötzlich als Feindin heraustrat.
„Spiceworld“ reflektiert annährend 40 Minuten allerbeste Popmusik. Inklusive vier - im UK - megaerfolgreichen Single-Auskopplungen. Aufgenommen wurde das Ganze in den Abbey Road Studios. Dort wo mit "Rubber, "Revolver" und "Pepper" IMHO gleich drei der zehn besten Musikalben aller Zeiten in die Musikwelt entlassen wurden.
Doch bevor ich bei der Beatlemania verweile zurück zur Spicemania. Welche kraft „Spiceworld“ noch einmal kräftig angekurbelt wurde. Ich habe es dereinst gehasst, doch heute mag ich die Mädels, sowie die (für mich mittlerweile) großartigen Songs mit denen die SPICE GIRLS die Kassen nahezu pausenlos klimpern ließen, sehr gern.
„Spiceworld“ sagt mir auch mehr zu als das gelungene SPICE GIRLS-Debüt. Ausfälle gibt es keine. Stattdessen reichlich Abwechslung mittels lateinamerikanische Klänge wie „Spice Up Your Life“. Besinnliches wie „Too much“ und „Viva forever“. Als auch Pfiffiges wie „The Lady is a Vamp“ (der perfekte Abschluss eines perfekten Pop-Album!), eine Huldigung an jene Ladies, die lang vor den SPICE Girls Girl Power versprühten. Madonna hat mit „Vogue“ ja mal so etwas Ähnliches gemacht.
„Spiceworld“ ist von vorne bis hinten bestens durchdacht und spielt mit den ganz großen Pop-Alben in einer Liga, denn „Spiceworld“ ist nun mal - einer geht noch (!) - ein perfektes Pop-Album!
In diesem Sinne:
"Ladies and gents can you please take your seats.
And we hope, that you enjoy the show...
...hahaha - thank you very much!"
And we hope, that you enjoy the show...
...hahaha - thank you very much!"
PS: Wer die SPICE GIRLS als blöde Marionetten bezeichnet, der hat nicht wirklich Plan von den SPICE GIRLS, die maßgeblich am Songwriting beteiligt sind, die ihre Manager kickten und neben immensen Plattenverkaufszahlen auch mächtig viele Werbeeinnahmen verzeichnen konnte.
Den Begriff Girl Power gab es bereits vor den SPICE GIRLS. Der kommt - wie so vieles - aus dem US-Punk. Denn was beispielweise Kim Gordon vorlebte, wurde emsig erweitert und als Riot Grrrl als auch Girl Power ausbuchstabiert.
