NAZI LOVE CAMP 27 - Mario Caiano

Peitschenhiebe, laute Explosionen, wilde Abenteuer und anderer Filmstoff aus Italien.
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Sid Vicious
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NAZI LOVE CAMP 27 - Mario Caiano

Beitrag von Sid Vicious »

Originaltitel: La svastica nel ventre
Regisseur: Mario Caiano
Kamera: Sergio Martinelli
Musik: Francesco De Masi
Drehbuch: Gianfranco Clerici, Sandro Amati, Mario Caiano

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Nazi-Deutschland, irgendwann zwischen 1941 und 1945: Hannah Meyer und Klaus Berger sind frisch verliebt, doch mit den nationalsozialistischen Massendeportationen findet ihre Beziehung ein abruptes Ende. Hannah wird von der Gestapo in das Konzentrationslager gebracht und dort zur Prostitution gezwungen. Klaus tritt der Waffen-SS bei, ferner wird er in das Projekt Lebensborn, welches dem Erhalt und der Vermehrung der arischen Rasse dienen soll, involviert. Doch die Wege des einstigen Liebespaars sollen sich schon bald wieder kreuzen.

„Jeder und jedem wurde die Haftnummer eintätowiert – eine Kennzeichnung für den reichsweiten Arbeitssklavenmarkt, die es nur in Auschwitz gab.“ (Susanne Willems)

Hannah Meyers Leben ist zerstört, denn die „nationalsozialistische Endlösung“ hat sie ins Konzentrationslager geführt. Dort muss sie die üblichen Ankunftserniedrigungen über sich ergehen lassen und erhält abschließend eine Tätowierung mit ihrer Registrierungsnummer, was aufgrund des obigen Zitats zu der berechtigten Annahme führt, dass wir uns im KZ Auschwitz I befinden. Doch wenn wir anstatt den eisernen Torlettern, ARBEIT MACHT FREI, ein weißes Schild mit der (ebenso) verspottenden Aufschrift, ARBEIT GESTALTUNG, wahrnehmen - spätestens dann sollte uns bewusst sein, dass Mario Caiano keine historisch-kritische Rekonstruktion geschichtlicher Wahrheiten betreibt. Wie alle italienischen Nazilagerfilme, der Jahre 1976 und 1977, folgt auch „Nazi Love Camp 27“ einzig dem exploitativen Grundgedanken: diverse Abartigkeiten möglichst reißerisch zu transportieren. Diesbezüglich sticht die erste Filmhälfte (Schauplatz: Konzentrationslager) besonders hervor, da diese mit fortlaufenden Erniedrigungen und Perversitäten konfrontiert. Die dabei agierenden Pro- und Antagonisten setzen sich aus den genreüblichen Charakteren zusammen:

- Die lesbische Oberaufseherin,
- der Lagerarzt (diesmal weiblich),
- der ominöse Lagerkommandeur,
- sadistisch veranlagte Kapos,
- notgeiles Wachpersonal,
- passive Opfer,
- das revoltierende Opfer.

Stereotypen, die schnell für klare Verhältnisse sorgen, denn Schikanen und Misshandlungen sind an der Tagesordnung. So müssen Hannah Meyer und eine Mitinsassin eine Massenvergewaltigung über sich ergehen lassen. Als finale Abscheulichkeit uriniert einer der Soldaten auf eines der Opfer, welches anschließend den erlösenden „Freitod“ im Stacheldraht findet. Diese Filmphase gestaltet sich sehr anstrengend, da man dem Treiben eher widerwillig folgt und ein schnelles Ende herbeisehnt. Demnach gelingt es dem Regisseur sehr früh ein Ekelgefühl beim Rezipienten auszulösen, welches sich jedoch mit wachsender Spielzeit in Hass, und später gar in eine gewisse Faszination wandelt.

DIE LETZTE ORGIE DES NACHTPORTIERS

Nach der Vergewaltigung landet Hannah bei der Lagerärztin, die der jungen Frau natürlich keinen Glauben schenkt, sie mit Aussagen im Stile des NS-Mediziners Friedrich Mennecke („… jüdische Vollblutdirne“) demütigt und für den Dienst im KZ-Bordell (für deutsche Wehrmachtssoldaten) besonders geeignet findet. Die nun folgenden Erfahrungen brechen die Frau allerdings nicht, sie wird stärker und wagt sich gegen die Anordnungen der Oberaufseherin zu widersetzten. Dieses rebellische Verhalten imponiert wiederum dem Lagerkommandanten, Kurt von Stein, der Hannah fortan in seinem Haus wohnen lässt. Er ahnt (hofft), dass die Frau durch ihre traumatischen Erlebnisse einen Hang zum Sadismus entwickelt hat und will ihr dieses bewusst machen, denn Kurt von Stein ist masochistisch veranlagt und wittert die Chance auf eine sadomasochistische Beziehung.

Im Gegensatz zu Liliana Cavanis „Der Nachtportier“, wo Max und Lucia voneinander abhängig sind, verzichtet Mario Caiano auf das Vermitteln von „Zuneigungen“ außerhalb der sadomasochistischen Sexspiele. Erst im späteren Verlauf des Films erkennt man, dass von Stein eine Art Eifersucht entwickelt. Kleinmütig blickt er Hannah (die mittlerweile als oberste Dame im Bordell für ranghohe Nazioffiziere wirkt) nach, wie sie - wenn auch widerwillig - mit einem Lustgreis in Richtung „Liebeskammer“ verschwindet. Die sadomasochistische Beziehung zwischen Hannah und von Stein sollte man also primär als eine Zweckgemeinschaft begreifen, da Hannah von Hass und Rachegelüsten geleitet ist und - wenn überhaupt - weniger einer sexuellen Neigung folgt. Zudem fungiert diese Verbindung als ein Bindeglied zwischen den Schauplätzen Konzentrationslager und Edelbordell.

Hannah fühlt sich in ihrer Rolle, als Freundin des Lagerkommandanten, immer wohler. Es erfüllt sie mit Erleichterung, dass sie durch gefälschte Papiere zu einer Arierin wurde. Sie liebt das Leben im Luxus, sowie die Zugehörigkeit zur „besseren“ Gesellschaft“. In ihrem neuen Leben steht Hannah im Mittelpunkt, die Offiziere lieben und schätzen sie - allerdings nur als Edelnutte. Somit kann das anstehende Wiedersehen mit Hannahs großer Liebe, Klaus Berger, nur als ein Drama mit tödlichem Ausgang enden.

„Das finale Massaker, das die meisten dieser Filme beschließt ist ein fast schamhafter Versuch der Filmemacher ihr eigenes Werk rückwirkend auszulöschen.“ (Marcus Stiglegger)

Unglückliche Liebesgeschichten sind in der Naziploitation kein Novum. Man denke an John Steiner, als Kommandant (Erner) in Rino Di Silvestros „Deported Women of the SS Special Section”. Eine abgewiesene Liebe wird zu einer traumatischen Erfahrung, der Betroffene entwickelt feminine Züge und neigt zu homosexuellen Sexualpraktiken. Trifft er seine Angebetete unter den Gefangenen wieder, so kann selbst seine Machtposition nichts an der Aussichtslosigkeit auf eine Gefühlserwiderung ändern. Erner bewegt sich in einer Schleife des Seelenschmerzes, und der Einzige, der ihm seine Qualen nehmen kann: ist der Tod.

AUSBEUTERISCHE GESCHICHTSVERDREHUNG

„Jüdische Frauen selektierte die SS nicht, denn männliche Häftlinge jüdischer Herkunft durften das Bordell nicht besuchen.“ (Robert Sommer)

Wie bereits zu Anfang erwähnt, tischt uns Mario Caiano einige Kuriosa auf, die mit der Realität herzlich wenig zu tun haben. Besonders signifikant ist „sein“ KZ-Bordell. Die SS richtete zwar in den Konzentrationslagern Mauthausen, Gusen, Flossenbürg, Auschwitz-Stammlager, Buchenwald, Auschwitz-Monowitz, Dachau, Neuengamme, Sachsenhausen und Mittelbau-Dora Lagerbordelle für Häftlinge ein, doch achtete man streng auf die Nationalsozialistische Rassenideologie. Demnach wäre ein, von der Lagerleitung abgesegneter Geschlechtsakt zwischen einer jüdischen Gefangenen und einem Mitglied der deutschen Wehrmacht (wie es Caiano darstellt) undenkbar. Wer sich für dieses schwarze Kapitel der deutschen Historie interessiert und sein Wissen bereichern will, dem empfehle ich das Buch „Das KZ-Bordell - sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern“, in dem sich Robert Sommer intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt.

Innerhalb der Schauspielerliste stechen die sympathische Sirpa Lane (Hannah Meyer) und Giancarlo Sisti (Kurt von Stein) besonders hervor. Die restlichen Darsteller/innen agieren auf einem Level, wie man es von fiesen Kapos, hässlichen Fascholustgreisen und notgeilen SS-Männern erwartet, denn sie alle sind (u. a. angesichts ihrer deutlichen Überzeichnungen) wichtige Ingredienzien im Komplex der exploitativen Nazilager- und Nazibordell-Filme.

Fazit: „Nazi Love Camp 27“ hat im Œuvre der Naziploiter keinen hohen Stellenwert. Sehr schade, denn der Streifen bietet so ziemlich alle Bestandteile, die sich über die Jahre im marginalisierten „SadicoNazista-Distrikt“ ansammelten. So trifft die geschundene Heldin im „Höllencamp der SS“ ihren „Nachtportier“, freut sich auf das „private Haus der SS-Nutten“ und steuert gezielt in die Richtung finales Gemetzel.

Abschließend sei gesagt, dass empfindliche Zuschauer mit diesem politisch inkorrekten und durchweg schmuddeligen Schweinkram einige Probleme bekommen könnten. In diesem Sinne. Sieg Geil!
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Prisma
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Re: NAZI LOVE CAMP 27 - Mario Caiano

Beitrag von Prisma »



NAZI LOVE CAMP 27


● LA SVASTICA NEL VENTRE / NAZI LOVE CAMP 27 (I|1977)
mit Sirpa Lane, Giancarlo Sisti, Piero Lulli, Roberto Posse, Gianfilippo Carcano, Marizia Ubaldi, Renata Moar, MargherIta Horowitz,
Isabella Russo, Christiana Borghi, Horst Weinert, Rita Moscatelli, Giovanni Di Benedetto, Gianfranca Dionisi und Gudrun Gundelach
eine Produktion der Filmes
ein Film von Mario Caiano

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»You get used to it!«


Die Liebe des jungen Paares Hannah Meyer (Sirpa Lane) und Klaus Berger (Roberto Posse) findet ein abruptes Ende, da Hannah in ein Konzentrationslager deportiert wird, in dem sie unmenschlichen Demütigungen ausgesetzt wird. Ihr Freund tritt der Waffen-SS bei, sodass die beiden plötzlich Welten trennen. Außerdem ist er am "Lebensborn"-Projekt beteiligt, welches die Erhaltung der arischen Rasse sichern soll. Hannah nimmt einen Weg durch die Hölle, kann unter falscher Identität jedoch an ihren unerbittlichen Racheplänen arbeiten...

"Nazi Love Camp 27". Hat man richtig gelesen? So zumindest könnte die anfängliche Fragestellung bei Mario Caianos Beitrag lauten, der wie ein Heimatfilm vor imposanter Naturkulisse beginnt und in die Unarten der berüchtigten Schmonzette abdriftet. So wird spätestens nach wenigen Minuten klar, dass sich das Publikum hier auf alles einstellen sollte, nur keine Abhandlung, die sich schnurgerade an die historischen Säulen einer Zeit hält, die noch längst nicht aufgearbeitet zu sein scheint. Im Rahmen diverser Naziploitation-Beiträge lässt sich diese Ambition ohnehin so gut wie nie herausfiltern, doch unter ihnen gibt es im Rahmen des Publikumsauftrags die gelungenen und die wirklich miesen, zu denen auch dieser Beitrag zählen dürfte. Aber man sollte erst einmal abwarten, immerhin sind beim Durchforsten dieses trostlosen Kapitels italienischer Filmkunst schon einige Überraschungen zutage gekommen, die selbst unter negativen Voraussetzungen als anerkennungswürdig einzuschätzen waren. Die frühe Idylle wird unbarmherzig durch Nazi-Schergen gestört und es darf Schlag auf Schlag beziehungsweise Schuss auf Schuss gehen. Junge Frauen mit jüdischem Hintergrund werden empfindlichen Untersuchungen unterzogen, hierbei sind selbstverständlich die fiesesten aller Helfershelfer am Werk. Die Exposition ist erstaunlich indiskret, grausam und verläuft schenkelwärts; ein Eindruck der sich im kompletten Film durch die einkopierte und explizite Bebilderung sowie Hardcore-Inserts nur verstärken wird. Die deportierten Frauen sollen aufgrund ihrer Abstammung für nichts gut sein, auch nicht fürs Leben, allerdings will man sie zu SS-Nutten machen, die für eine spezielle Art der Truppenbetreuung bereitgestellt beziehungsweise in die Horizontale gelegt werden sollen. Der gute Geschmack wird hierbei ebenso in die Knie gezwungen, wie die Darstellerinnen, aber alles spielt sich auf einem schwammigen Nährboden historischer Überlieferungen ab - wenn überhaupt. Caiano und das Drehbuch modifizieren die Geschichte mit eigenen Ideen und Auslegungen, bis man sich als Zuschauer auf gleich mehreren dramaturgischen Abwegen wiederfindet, die zahlreiche Versatzstücke des Genres als doppelten Boden nötig haben.

Mit der schönen Finnin Sirpa Lane als Hanna Meyer bekommt die strapaziöse Geschichte ein besonders aussagekräftiges Zugpferd in die erste Reihe gestellt, die zahlreiche Etappen der Demütigung hinter sich lassen muss. Sie wird zur Projektionsfläche für das breite Spektrum der gerne bemühten sexuellen Perversitäten ihrer Peiniger, sodass man als Zuschauer viel mit ihr gemeinsam durchstehen muss, doch es wird kein Happy End geben; ein Naturgesetz in derartigen Produktionen. Die Besetzung ist im Großen und Ganzen fähig, sich jeder Anforderung anzupassen, doch es gibt hier keine wirklichen Glanzleistungen zu finden, außer vielleicht von Giancarlo Sisti, der sich darstellerisch gesehen über den hier präsentierten filmischen Abschaum der Menschheit erhebt, indem er ihn plastisch repräsentiert. Höchst interessant ist die Mitwirkung der Deutschen Gudrun Gundelach als Dr. Günther, die man in einem derartigen Flick nicht unbedingt erwartet hätte. Aber es dürfte immer Gründe geben, gewisse Interpreten in gewissen Filmen zu sehen, egal welchem Niveau diese schlussendlich entsprechen. Fakt ist, dass vor allem ihre Physiognomie dem Klischee einer KZ-Ärztin entspricht - und das in jeder Beziehung. Überhaupt ist die Fragestellung legitim, warum dieses Genre nicht häufiger auf deutsche Schauspieler zurückgegriffen hat, so wie es der internationale Film bereits Jahre zuvor immer wieder zu tun pflegte. Am Ende verfolgt man hier primär Hannas Weg, der sich mit den Gespenstern der jüngsten Vergangenheit kreuzen wird, sodass sich aufgrund vieler bereits dagewesener Veranschaulichungen und Thematisierungen eine breite Vorhersehbarkeit einschleicht, da hier ohnehin keine Gefangenen gemacht werden. Die Regie kreuzt Brutalität und Erniedrigung immer wieder mit Sex und Perversion, bis einem das Einheitsgebräu nicht mehr so recht schmecken möchte. Die historische Ungenauigkeit in Verbindung mit fragwürdigen Naziploitation-Räuberpistolen katapultiert den Verlauf mutwillig aus der Realität heraus, was ein deprimierendes Stilmittel der Eigen-Absolution des Films darstellt und "Nazi Love Camp 27" somit in die Nähe der Genre-Schlusslichter rückt, wenngleich dieses unruhige und gnadenlose Vehikel nicht vollständig ohne eindeutige Trigger ist.

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Sid Vicious
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Re: NAZI LOVE CAMP 27 - Mario Caiano

Beitrag von Sid Vicious »

Ui, dann hast du dich tatsächlich an deisen Film rangetraut. :)

Ich finde den viel besser als den Dreck, den die Eurociné in diesem Kontext ablieferte. Es ist ja mittlerweile schon schick, die Produkte der Eurociné zu feiern.
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Prisma
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Re: NAZI LOVE CAMP 27 - Mario Caiano

Beitrag von Prisma »

Sid Vicious hat geschrieben:
Sa., 07.09.2024 11:10
Ui, dann hast du dich tatsächlich an deisen Film rangetraut. :)

Um ehrlich zu sein, war Gudrun Gundelach in diesem Fall der Hauptgrund. Bin gerade die Staffel "Frauenknast" am Schauen, in der sie eine Gast-Hauptrolle spielt und konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie hier mit dabei ist. Ich ging von einem Fehl-Credit aus, aber sie ist tatsächlich als Dr. Günther dabei, was mich dann doch sehr erstaunt hat, zumal sie perfekt in diese Rolle passt. Ansonsten schaue ich mir Beiträge des Genres ja immer mal wieder an, doch es ist vorher nicht klar, auf welchem Fuß sie mich dann erwischen. "Nazi Love Camp 27" fand ich aufgrund des recht einseitigen Angebots schwächer als manche Vertreter, die ich bislang gesehen habe, aber eigentlich stellt sich auch immer die Frage, ob es schlussendlich an der Inszenierung oder der persönlichen Tagesform gelegen hat. Ich habe aber auch schon wesentlich ätzendere Genre-Beiträge gesehen.

Sid Vicious hat geschrieben:
Sa., 07.09.2024 11:10
Ich finde den viel besser als den Dreck, den die Eurociné in diesem Kontext ablieferte.

Um welche genau handelt es sich hier? Die Eurociné verbinde ich eigentlich immer nur mit Jess Franco.

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Sid Vicious
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Re: NAZI LOVE CAMP 27 - Mario Caiano

Beitrag von Sid Vicious »

Die drei Meisterwerke fallen mir auf Anhieb ein.

CONVOI DE FILLES
FOLTERZUG DER GESCHÄNDETEN FRAUEN
ELSA FRÄULEIN SS

Die beiden folgenden beherbergen untote Nazis und haben eigentlich nichts mit den drei zuerst genannten gemein, außer, dass sie von der Schmiede der ewigen Meisterwerke produziert wurden und das sie dito shice sind.

Freundlich formuliert, denn eigentlich muss es heißen, dass die beiden Filme um ein Vielfaches schlechter sind.

SUMPF DER LEBENDEN TOTEN
OASE DER ZOMBIES

Erstgenannter (CONVOI DE FILLES) hat die Wirkung von einer Überdosis Tranquilizer. FOLTERZUG ist nicht ganz so schlimm, aber trotzdem shice. Bei ELSA FRÄULEIN SS schwankte bei mir leider die Tonspur, sodass ich die Sichtung abbrechen musste - wer weiß, wofür das gut war?

Vielleicht kommt der FOLTERZUG ja mal für 49,99 € in UHD mit einem AK von Naumann, Künnecke und Kläse. Dann geht es wieder los mit: Die Eurociné wurde blablabla gegründet, Die Eurociné hat blablabla. Jess Franco hat für die Eurociné blablabla. Und dann ziehen wir uns erst einmal 60 Minuten an der Franco-Shice hoch...
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Prisma
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Re: NAZI LOVE CAMP 27 - Mario Caiano

Beitrag von Prisma »

Sid Vicious hat geschrieben:
Di., 10.09.2024 10:18
CONVOI DE FILLES
FOLTERZUG DER GESCHÄNDETEN FRAUEN
ELSA FRÄULEIN SS

Zumindest an "Folterzug der geschändeten Frauen" kann ich mich noch erinnern, bei den anderen beiden weiß ich gar nicht, ob ich sie schon gesehen habe. Gerade bei diesen Filmen stehe ich immer vor dem gleichen Problem, dass ich anhand der Titel kaum sagen kann, ob ich sie bereits gesehen habe, da sie sich oft sehr ähnlich anhören und sich die Geschichten thematisch gesehen auch nicht sehr stark voneinander abheben. Ich schaue mal nach, denn ich gucke mir ja auch gerne die ganz schlechten Vertreter an.

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