BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Gruselschocker aus Großbritannien, Spanien, Frankreich usw.
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Prisma
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BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

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BEI VOLLMOND MORD


● LYCANTHROPUS / BEI VOLLMOND MORD (I|A|1961)
mit Barbara Lass, Carl Schell, Curt Lowens, Maurice Marsac, Michela Roc, Luciano Pigozzi, John Karlsen, u.a.
ein Royal Film | im Austria Filmverleih
ein Film von Paolo Heusch


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»Are you afraid of the wolf?«


Dr. Julian Olcott (Carl Schell) wird an eine Besserungsanstalt für schwer erziehbare Mädchen versetzt, doch er sieht sehr unruhigen Zeiten entgegen. Im Schutze der Dunkelheit schleichen gefährliche Wölfe umher, bis eines Nachts ein Mädchen tot aufgefunden wird. Da die Tat unmittelbar nach Dr. Olcotts Ankunft geschah, gerät er unter Verdacht, da man nicht von übernatürlichen Umständen ausgehen will. Bei den Untersuchungen ergeben sich allerdings merkwürdige Zusammenhänge und anhand der Verletzungen bei der Toten kommt er zu dem Schluss, dass das Opfer von einem Werwolf getötet worden sein muss. Bei seinen Nachforschungen ergeben sich für Olcott schließlich immer neue Erkenntnisse, vor allem, dass in der Besserungsanstalt so gut wie jeder verdächtig zu sein scheint. Handelt es sich hier um die Wahrheit, um Aberglauben oder sind es nur Ausreden? In der Zwischenzeit gerät die Schülerin Priscilla (Brarbara Lass) in große Gefahr...

Ist es nicht so, dass man Genre-Beiträge aus Italien in quasi jeder Fa­çon als weitgehend normal einstuft? Sicherlich ist etwas Wahres dran und angesichts der Beteiligung aus Österreich schaut man eher erstaunt, aber nicht minder interessiert auf diesen Film des italienischen Gelegenheitstäters Paolo Heusch, und was er dem Zuschauer bringen mag. Im Produktionsjahr 1961 darf natürlich kein bahnbrechender Überflieger erwartet werden, vielmehr präsentiert sich der Verlauf in Anlehnung an damals populäre Krimi-Formate, allerdings ist es der Spritzer Grusel und die kleine Idee Horror, die "Bei Vollmond Mord" von dieser Konkurrenz unterscheidet. Gleich anzumerken ist das offensichtlich kleine Produktionsbudget, was ja bei der richtigen Handhabe kein Dämpfer sein muss, und die eher magere Dramaturgie, die zwar ansprechende Themen anreißt, sie aber nicht verfeinernd transportiert, außerdem kaum auf Wahrscheinlichkeit setzt. Eins muss man diesem kleinen Experiment allerdings attestieren, denn man kommt in den Genuss von sehr gut eingefangenen Sequenzen und atmosphärischen Bildern, die ihre beunruhigende Wirkung zumindest phasenweise entfalten können. Das Thema der möglichen Lykanthropie findet seine Erfüllung mit einer Art Whodunit-Bonus, sodass der interessierte Zuschauer ausgiebig miträtseln darf, wer oder was hinter dieser Angelegenheit steckt, falls die Vorhersehbarkeit einen nicht einholt. Auch bei diesem Film könnte durchaus die Frage aufkommen, wie er jemals grünes Licht für die Produktion bekommen konnte, denn neben Atmosphäre und Charme, drängt sich immer wieder ein ausgiebiger Trash-Faktor in den Vordergrund. Bei Besetzungsfragen reichte es lediglich für die zweite, oder gar dritte Garnitur, allerdings darf verraten werden, dass die Crew ihre undurchsichtige Sache oftmals nach Kräften, aber bestenfalls auch überdurchschnittlich gut löst.

Die weibliche Hauptrolle spielt die aus Polen gebürtige und leider viel zu jung verstorbene Barbara Lass, die sich vielleicht weniger als Schauspielerin, aber möglicherweise als Ehefrau von Roman Polański und Karlheinz Böhm einen Namen machen konnte. Es ist vollkommen überraschend und erfrischend zugleich, welch überdurchschnittlich gute Performance die bezaubernde Darstellerin hier zum Besten gibt. In ihrem klassisch-schönen Gesicht lässt sich die nötige Angst ablesen, sodass sie zu einem tatkräftigen Verstärker für die oft schwächelnde Geschichte werden kann, sie schafft es spielend, den Zuseher mitzunehmen. An ihrer Seite sieht man Carl Schell, der ebenfalls eher bekannt ist aus anderen Gründen, denn er ist der jüngere Bruder des Weltstar-Duos Maximilian und Maria Schell. Seine Leistung geht insgesamt in Ordnung, vielleicht hätte man sich hier und da ein paar Finessen mehr gewünscht als nur den Eindruck, dass er sich eigentlich auf sein Aussehen zu verlassen scheint. Die weitere Riege liefert im Rahmen der Möglichkeiten annehmbare Interpretationen, zu erwähnen ist vielleicht noch der richtig verschlagene Auftritt eines wie so oft dubios wirkenden Alan Collins, alias Luciano Pigozzi, welcher der mysteriösen Thematik gut zuträglich ist. Die Frage nach der Wahrheit wird also in einem abwechselnd behäbigen bis gruseligen Verlauf aufgedeckt, spannende Phasen kommen dabei eher selten auf, weil der Film insgesamt einfach zu kopflastig ausgefallen ist. Wie dem auch sei, "Bei Vollmond Mord" darf man sich ohne Bedenken einmal anschauen, denn große Enttäuschungen bleiben aus, was allerdings auch von großen Spektakeln gesagt werden muss. Paolo Heusch lieferte insgesamt einen Beitrag ab, den man im Dunstkreis der kruden Experimente wiederfinden kann. Bei den richtigen Antennen für einen derartigen Streifen ist die kleine Portion Spaß somit ganz bestimmt vorprogrammiert.

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Richie Pistilli
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

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Bei Vollmond Mord (D)
Lycanthropus (IT)
Le monstre aux filles (F)
Terror no Colégio (POR)
Un hombre lobo en el dormitorio de mujeres (ES)
Lycanthropus - El terror de los lobos (MEX)
Werewolf in a Girls' Dormitory
Ghoul in a Girl's Dormitory
Monster Among the Girls

IT / A 1961

R: Paolo Heusch
D: Barbara Lass, Carl Schell, Curt Lowens, Luciano Pigozzi, Maurice Marsac, Annie Steinert, Joseph Mercier, Giuseppe Transocchi, Anne-Marie Avis, Lucy Derleth u.a.



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Deutsche Erstaufführung: 10.08.1962

Östereichische Erstaufführung: September 1963

Schnittbericht

Italo-Cinema.de

Score: Armando Trovaioli (IT) / The Fortunes (US)

OFDb



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Kann mich dem Fazit von Prisma bedenkenlos anschließen, denn obwohl BEI VOLLMOND MOND beileibe keine filmische Glanzleistung darstellt, punktet der Film mit einer wohligen Atmosphäre, seinem zeitgeschichtlichen Charme sowie der adretten Barbara Lass, die durchweg eine überzeugende Darbietung aufs Parkett legt. Inszenatorisch erinnert mich der Film vordergründig an einen Whodunit-Krimi, der aufgrund seiner Edgar-Wallace-Anleihen ein wenig wie der Vorläufer eines italienischen Giallos wirkt. Allerdings ließen es sich Paolo Heusch und der drehbuchverantwortliche Ernesto Galstaldi nicht nehmen, entsprechend der aufkeimenden Horrorfilmwelle auch noch eine phantastische Ebene in Form eines mordenden Werwolfs beizumengen, der bis dahin in den einschlägigen italienischen Filmproduktionen noch keinerlei Verwendung fand. Ansonsten bietet der Film neben ein paar absurden Aussetzern, die aber das Filmvergnügen keinesfalls mindern, auch zahlreiche stimmungsvolle Momente sowie die für die damalige Zeit typischen Offenherzigkeiten - auch wenn diese noch in ihren Kinderschuhen steckten. Neben der kommerziellen Vermittlung besserungswürdiger Damen an ältere Herren blitzt in einer anderen Szene kurzzeitig eine blanke Brust hervor, wobei diese Szenen in der US-Fassung sogleich der Schere zum Opfer fielen. Zudem wurde für die US-Fassung ein neuer Vor- und Abspann erstellt, der obendrein mit dem von Marilyn Stewart und Frank Owens a.k.a. 'The Fortunes' geschriebenen Rocksong 'The Ghoul in School' unterlegt wurde, für dessen Gesang sich wiederum Adam Keefe verantwortlich zeigte. Dann wäre da auch noch das etwas gewöhnungsbedürftige Make-Up des Werwolfs, das man keinesfalls als schlecht bezeichnen kann, wenn auch ein wenig mehr Körperbehaarung in diesem speziellen Fall bestimmt nicht geschadet hätte. Unter den dubiosen Nebenfiguren, von denen es im vorliegenden Film so einige aufzuzählen gibt, dürfte Luciano Pigozzi das bekannteste Gesicht sein, zumal er auch seine Darbietung mit gewohnter Souveränität bestreitet.


Wer einschlägigen Filmproduktionen wie beispielsweise DIE GELIEBTE DES VAMPIRS, SEDDOK - DER WÜRGER MIT DEN TEUFELSKRALLEN oder METEMPSYCO - DIE BESTIE VON SCHLOß MONTE CHRISTO etwas abgewinnen kann, der darf sich auch LYCANTHROPUS - BEI VOLLMOND MORD bedenkenlos zu Gemüte führen.


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Prisma
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Prisma »



In den Film bin ich damals ohne große Erwartungen reingegangen, denn ich hatte da wirklich wesentlich Schlechteres erwartet, aber auch bei mir konnte "Bei Vollmond Mord" wegen der von Dir genannten Zutaten punkten. Wen ich die Screenshots vergleiche, weiß ich jetzt auch wieder, warum ich mir den nicht nochmal angesehen habe. Das war so ne minderwertige Disc, die den Spaß doch auf die Probe gestellt hat. Von der Besetzung her war und ist Luciano Pigozzi auch für mich der bekannteste Name geblieben, wobei Barbara Lass mit den Jahren ein bisschen aufholen konnte. Carl Schell - immerhin Bruder von Maria Schell - sagt mit bis heute fast gar nichts. Insgesamt aber eine ganz nette Ausgeburt österreichischer und italienischer Ansätze, die sich jeweils in Intervallen durchsetzen können.

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Richie Pistilli
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Richie Pistilli »

Prisma hat geschrieben:
So., 12.02.2023 17:26
Insgesamt aber eine ganz nette Ausgeburt österreichischer und italienischer Ansätze, die sich jeweils in Intervallen durchsetzen können.

Muss gestehen, dass ich mit Ausnahme der beteiligten Schauspieler und Schauspielerinnen keinen konkreten österreichischen Ansatz ausmachen konnte. Für mich wirkt BEI VOLLMOND MORD eher wie eine astreine Horrorsause aus Italien zu Beginn der 60er. Wo genau siehst Du bei dem Film die österreichischen Ansätze? Mir muss mal wieder auf die Sprünge geholfen werden :)

Was mich natürlich brennend interessieren würde, wäre die deutsche Synchronfassung dieses wolfsbehaarten Grusel-Krimis.
Weiß zufällig jemand, ob von BEI VOLLMOND MORD irgendwo noch eine 35mm-Kopie existiert? Vielleicht in einem österreichischen Filmarchiv?



Prisma hat geschrieben:
So., 12.02.2023 17:26
Carl Schell - immerhin Bruder von Maria Schell - sagt mit bis heute fast gar nichts.

Ich dachte immer, er sei der Bruder von Maximilian :D
Habe übrigens bis zu diesem Film auch noch nie etwas von Carl Schell gehört...

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Prisma
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Prisma »

Richie Pistilli hat geschrieben:
Mo., 13.02.2023 18:54
Wo genau siehst Du bei dem Film die österreichischen Ansätze?

Das war zunächst zwar eher darauf bezogen, dass es sich um einen halb-österreichischen Film handeln soll, wobei mir eigentlich gar nicht klar ist, ob die Royal Film eine italienische oder österreichische Firma war, und welches Produktionsland letztlich mit aufgeführt ist, weil dort vielleicht gedreht wurde. Da ich sicherlich weniger derartige italienische Filme kenne als hiesige, kommen die Vergleiche natürlich aus dem deutschsprachigen und nicht explizit österreichischen Film, zumal der deutsche Krimi das Feld des Grusels oder Horror immer wieder touchiert hat. Ansätze made in Austria sind dann wahrscheinlich doch etwas zu viel versprochen gewesen, zumal es auch deutliche italienische gibt, das stimmt natürlich. Am Ende sehe ich vom Flair und Ambiente her aber nicht den reinen Italiener, denn dafür wirkt das manchmal ein bisschen zu, naja, vielleicht hölzern. "Bei Vollmond Mord" ist sehr lange her bei mir, von daher stützen sich meine Eindrücke eigentlich nur noch auf die Screenshots, und da fühle ich mich tatsächlich näher an Wallace als an Italien, wobei das wiederum auch mit Österreich nichts zu tun hat. :mrgreen:

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Richie Pistilli
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Richie Pistilli »

Prisma hat geschrieben:
Mo., 13.02.2023 21:06
Von der Besetzung her war und ist Luciano Pigozzi auch für mich der bekannteste Name geblieben, wobei Barbara Lass mit den Jahren ein bisschen aufholen konnte
Habe noch zwei weitere bekannte Gesichter entdeckt, die sich aber im Handlungsverlauf eher im Hintergrund aufhielten. Zum einen wäre da John Karlsen (Professor Osterman aus DAS SCHLOß DER BLAUEN VÖGEL > 1. Bild), der in BEI VOLLMOND MORD ein paar mal kurzzeitig im Hintergrund zu sehen ist. Das zweite vertraute Gesicht hört auf den Namen Giuseppe Transocchi, der den meisten hier im Forum als Pavlo 'das Faktotum' aus Dario Argentos SUSPIRIA bekannt sein dürfte.


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Prisma hat geschrieben:
Mo., 13.02.2023 21:06
Das war zunächst zwar eher darauf bezogen, dass es sich um einen halb-österreichischen Film handeln soll, wobei mir eigentlich gar nicht klar ist, ob die Royal Film eine italienische oder österreichische Firma war, und welches Produktionsland letztlich mit aufgeführt ist, weil dort vielleicht gedreht wurde.

Offensichtlich existieren einige Filmstudios mit dem Namen ROYAL FILM, wobei ich angesichts des folgenden Links eher auf eine italienische Produktionsfirma tippe, die für BEI VOLLMOND MORD verantwortlich war: http://www.cinefania.com/studios/studio ... +Film&l=en. Alle anderen Studios scheinen eher aktuelle Filme zu produzieren - so auch die ROAYL FILM aus Österreich. Als Verleiher wurde für Österreich und Deutschland die AUSTRIA FILM auserkoren, wohingegen für den italienischen Markt die Verleihfirma CINERIZ zuständig war.




Prisma hat geschrieben:
Mo., 13.02.2023 21:06
Am Ende sehe ich vom Flair und Ambiente her aber nicht den reinen Italiener, denn dafür wirkt das manchmal ein bisschen zu, naja, vielleicht hölzern.

Na ja, dann schau Dir einfach mal DIE BESTIE VON SCHLOß MONTE CHRISTO an, in dem stellenweise italienisches Massivholz verarbeitet wurde :D



Prisma hat geschrieben:
Mo., 13.02.2023 21:06
"Bei Vollmond Mord" ist sehr lange her bei mir, von daher stützen sich meine Eindrücke eigentlich nur noch auf die Screenshots, und da fühle ich mich tatsächlich näher an Wallace als an Italien, wobei das wiederum auch mit Österreich nichts zu tun hat. :mrgreen:

Kein Wunder, denn offensichtlich waren die frühen Italo-Grusler, genauso wie die ersten Gialllo-Werke, enorm von den krautigen Edgar Wallace-Filmen beeinflusst.
Die deutsche Krimi-Reihe hatte augenscheinlich einen weitreichenden Einfluss auf zahlreiche Euro-Krimis und Euro-Grusler ausgeübt.

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Prisma
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Prisma »

Richie Pistilli hat geschrieben:
Di., 14.02.2023 18:52
John Karlsen

Der ist mir schon ein Begriff, aber ich verwechsle ihn immer mit John Karlen, der beispielsweise in "Blut an den Lippen" mitgespielt hat. Wie sehr ich die beiden Namen nicht auseinander halten kann, ist im Filmthread und alleine daran zu sehen, dass Karlsen laut meiner Credits in Harry Kümels Film mitspielt. Habe ich wie immer vertauscht. Naja, ich ändere es mal nicht, vielleicht kann ich mir es ja endlich mal so merken. :mrgreen:

Richie Pistilli hat geschrieben:
Di., 14.02.2023 18:52
Na ja, dann schau Dir einfach mal DIE BESTIE VON SCHLOß MONTE CHRISTO an, in dem stellenweise italienisches Massivholz verarbeitet wurde :D

Anstatt so viel Wallace zu gucken, sollte ich das wirklich mal tun, zumal der wirklich sehr interessant klingt. :D

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Richie Pistilli
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Richie Pistilli »

Prisma hat geschrieben:
Do., 16.02.2023 22:31
Richie Pistilli hat geschrieben:
Di., 14.02.2023 18:52
John Karlsen
Der ist mir schon ein Begriff, aber ich verwechsle ihn immer mit John Karlen, der beispielsweise in "Blut an den Lippen" mitgespielt hat. Wie sehr ich die beiden Namen nicht auseinander halten kann, ist im Filmthread und alleine daran zu sehen, dass Karlsen laut meiner Credits in Harry Kümels Film mitspielt. Habe ich wie immer vertauscht. Naja, ich ändere es mal nicht, vielleicht kann ich mir es ja endlich mal so merken. :mrgreen:

Manchmal kann so ein 'Aha-Effekt' sehr hilfreich sein, denn dass weiß ich aus eigener Erfahrung.

Prisma hat geschrieben:
Do., 16.02.2023 22:31
Richie Pistilli hat geschrieben:
Di., 14.02.2023 18:52
Na ja, dann schau Dir einfach mal DIE BESTIE VON SCHLOß MONTE CHRISTO an, in dem stellenweise italienisches Massivholz verarbeitet wurde :D
Anstatt so viel Wallace zu gucken, sollte ich das wirklich mal tun, zumal der wirklich sehr interessant klingt. :D

Dann härte Dich am besten vorher ordentlich ab :D

lenches
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von lenches »

Eine gute Nachricht: Der deutsche Ton ist gefunden worden!!
Der Zustand des Materials ist so LaLaLa, da ist wieder viel Arbeit angesagt.

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Prisma
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Prisma »

lenches hat geschrieben:
So., 26.03.2023 18:04
Eine gute Nachricht: Der deutsche Ton ist gefunden worden!!
Der Zustand des Materials ist so LaLaLa, da ist wieder viel Arbeit angesagt.

Das ist wirklich eine gute Nachricht und lässt hellhörig werden.
Mit deutschem Ton wird bestimmt eine ganz andere Chose aus dem Film.

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Richie Pistilli
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Richie Pistilli »

lenches hat geschrieben:
So., 26.03.2023 18:04
Eine gute Nachricht: Der deutsche Ton ist gefunden worden!!
Der Zustand des Materials ist so LaLaLa, da ist wieder viel Arbeit angesagt.

:shock: Fantastisch! :hallo1:

Vielen Dank für die Info

hockeymask86
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von hockeymask86 »

Wird wohl bald erscheinen <img src="https://www.movieside.de/attachments/ds ... pg.194102/" alt="DSC_0191.JPG"/>

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Richie Pistilli
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Richie Pistilli »

hockeymask86 hat geschrieben:
Do., 07.12.2023 16:19
Wird wohl bald erscheinen <img src="https://www.movieside.de/attachments/ds ... pg.194102/" alt="DSC_0191.JPG"/>

Super Neuigkeiten!
Welches Label wird den Film veröffentlichen? Anolis oder Wicked Vision?

hockeymask86
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von hockeymask86 »

Richie Pistilli hat geschrieben:
Do., 07.12.2023 18:50
hockeymask86 hat geschrieben:
Do., 07.12.2023 16:19
Wird wohl bald erscheinen <img src="https://www.movieside.de/attachments/ds ... pg.194102/" alt="DSC_0191.JPG"/>

Super Neuigkeiten!
Welches Label wird den Film veröffentlichen? Anolis oder Wicked Vision?
Anolis. Ich habe nicht daran gedacht das der Flyer nur sichbar ist wenn man bei Movieside angemeldet ist.

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Richie Pistilli
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Re: BEI VOLLMOND MORD - Paolo Heusch

Beitrag von Richie Pistilli »

s-l400.jpg
s-l400.jpg (58.27 KiB) 475 mal betrachtet



Obwohl ich den Film bereits in der italienischen Fassung sehr knuffig fand, setzt die deutsche Synchronfassung in Sachen Vergnügsamkeit noch ordentlich einen drauf. Offensichtlich in einem österreichischen Synchronstudio produziert, verleiht die deutsche Tonspur dem gediegenen Gruselkrimi ein gewisses Etwas, wodurch der Streifen auf mich noch ein gutes Stück unterhaltsamer wirkte. Da hat ANOLIS mal wieder ganze Arbeit geleistet. Neben der Originalfassung enthält die BD auch noch die deutsche Kinofassung, die eigens von einer 35mm-Rolle abgetastet wurde. Hinzu gesellen sich drei sehr informative Featurettes, in denen der Filmhistoriker Eugenio Ercolani, Regieassistent Giovanni Fago und ein wie immer gut aufgelegter Ernesto Gastaldi zahlreiche Anekdoten über den Regisseur Paolo Heusch zum Besten geben. Als ebenfalls gelungen offenbart sich der Audiokommentar mit Dr. Gerd Naumann, Matthias Künnecke und Christopher Klaese, der sich neben einem weiteren AK mit Curt Lowens und David DeValle als Bonusmaterial auf der BD befindet. Leider hatte ich es im allgemeinen Freudentaumel versäumt, auf die Unterschiede der beiden Schnittfassungen zu achten, denn während die Originalfassung eine Laufzeit von 84:36 min. aufweist, beläuft sich die Filmdauer der deutschen Kinofassung auf 83 min., was wiederum der englischen Schnittfassung entsprechen dürfte. Soweit es die kommenden Tage zeitlich zulassen, werde ich noch einmal einen genaueren Blick auf die Fassungsunterschiede werfen. Abgerundet wird das Ganze mit einem hervorragend geschriebenen Booklettext von Christian Keßler.

Alles in Allem eine exquisite Veröffentlichung, mit der uns ANOLIS mal wieder beglückt hat.

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