FLUCHTPUNKT AKROPOLIS - Sergio Corbucci

Agenten rippen einsam off - Bond-Kopien aus europäischem Klon-Technik-Anbau
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Richie Pistilli
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FLUCHTPUNKT AKROPOLIS - Sergio Corbucci

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Fluchtpunkt Akropolis (D)
Headhunter - Im Todeskreis der Agenten (D)
Bersaglio mobile (IT)
Cible mouvante (F)
Cible mobile (F)
Homens Desesperados (POR)
Death on the Run
Moving Target


IT 1967

R: Sergio Corbucci
D: Ty Hardin, Michael Rennie, Paola Pitagora, Gordon Mitchell, Vittorio Caprioli, Vassili Karis, Giulio Coltellacci, Ferdinando Poggi, Hum Silvers, Remo De Angelis, Valentino Macchi, Graziella Granata u.a.



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Deutsche Erstaufführung: 31.05.1974

Synchronkartei

Score: Ivan Vandor

IMCDb

OFDb



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"Es macht mir komischerweise eine Menge aus, ob du ein armes Schwein bist oder ein eiskaltes Luder, das mich reinlegen will."


Jason (Ty Hardin), Headhunter der CIA, wird mit einer tödlichen Mission betraut. Irgendwo auf dem europäischen Kontinents liegt die Leiche seines Gegenspielers. Diese Leiche muss er finden, denn sie birgt geheime Mikrofilme - den teuflischen Plan, zum Umsturz eines Regimes. Die Uhr tickt... Es beginnt ein gnadenloser Kampf. Jeder gegen Jeden. [Quelle: All Video]






"Im Übrigen ist der Unterschied zwischen einem Spion und einem gewieften Gauner wie sie gar nicht so groß - Sie wären ein hervorragender Agent."


Im Vergleich zu vielen anderen Eurospy-Filmproduktionen entpuppt sich Sergio Corbucchis Beitrag nicht nur als äußerst ruppig, sondern im Großen und Ganzen auch als bitterernst. Dabei wirkt der Film zunächst wie ein astreiner Gangsterfilm, der sich erst im weiteren Handlungsverlauf allmählich zu einem Agentenfilm wandelt. Try Hardin spielt darin einen Mann namens Jason, dem am Flughafen von Athen die Flucht vor der Polizei gelingt. Doch kaum auf freiem Fuß sitzt ihm nicht nur die griechische Polizei im Nacken, sondern auch zwei verschiedene Organisationen, die sich untereinander bekriegen. Nachdem Jason für eine der beiden Organisationen den Zahn eines Toten stibitzte, in dem ein Mikrofilm versteckt wurde, auf dem sich ein Plan für einen Staatstreich befindet, beginnt der flüchtige Gauner sein eigenes Spiel zu spielen. Was folgt, sind wilde Schießereien, gnadenlose Schlägereien, wilde Verfolgungsjagden und eine ganze Menge Toter, die in erster Linie auf das Konto eines mobilen Killereinsatzkommandos gehen, das von Gordon Mitchell angeführt wird. Dieser spielt einen eiskalten Killer namens "der Albanier" , der irgendwie immer und überall zu sein scheint. Zwischendrin geht er auch mal zur Erfrischung mit seinem Trupp baden oder malträtiert aus Spaß an der Freude kleine Kinder. Was die Gewaltszenen im Film betrifft, so ging Sergio Corbucci bei deren Inszenierung alles andere als zimperlich vor, denn weder macht er halt vor Kindern, noch vor Frauen. Im Gesamten ist der Film recht düster und ernsthaft ausgefallen, was ihn wiederum von den meisten Vertretern des ansonsten eher feucht-fröhlichen Eurospy-Genres unterscheidet. Hinzu gesellen sich solide Darbietungen der beteiligten Schauspieler und Schauspielerinnen sowie eine fetzige Filmmusik, die aus der Feder Ivan Vandors stammt. Was wiederum die deutsche Synchronfassung anbelangt, so kann diese ebenfalls als gelungen bezeichnet werden. Das Einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine adäquate Veröffentlichung, denn bis dato wurde FLUCHTPUNKT AKROPOLIS noch in keinem Land auf dieser Welt als digitales Kaufmedium veröffentlicht.


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Score:
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