COUNTDOWN FÜR 3 MILLIONEN - Maurizio Pradeaux

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Richie Pistilli
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COUNTDOWN FÜR 3 MILLIONEN - Maurizio Pradeaux

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Countdown für 3 Millionen Dollar (D)
28 minuti per 3 milioni di dollari (IT)
Un casse pour des clous (F)
28 miljoner på 3 minuter (SWE)
28 Minutes for 3 Million Dollars


IT 1967

R: Maurizio Pradeaux
D: Richard Harrison, Franca Polesello, Claudio Biava, Ferruccio Viotti, Marino Carpano, Bob Tonelli, Erna Schürer, Conny Caracciolo, Corrado Monteforte, Antonietta Fiorito, Iva Zanicchi, Fulvio Mingozzi u.a.



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Italienische Erstaufführung: 08.09.1967

Synchronkartei

Italo-Cinema

Score: Piero Umiliani

Drehortvergleich

IMCDb

OFDb



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Jaques alias Jack (Richard Harrison) ist elegant, kultiviert und von stilvollen Manieren. Kurzum: ein Herr von Welt. Wenn es Nacht wird, verkehrt Jack nur in den feinsten Gegenden, wo er gewandt wie eine Katze über die Dächer schleicht und sich von dort aus in die Wohnungen reicher Leute schwingt, deren Safes er mit Fingerspitzengefühl knackt und ausräumt - ein Gentlemandieb. Eines Nachts erhält Jaques alias Jack von einem millionenschweren Edelsteinsammler (Bob Tonelli) ein verlockendes Angebot. Er soll aus einer Ausstellung im Palazzo Farnese in Rom das größte, schönste, teuerste und bestbewachte Juwel der Welt stehlen: den 180-karätigen "Grand Mogul"-Diamenten! Sein Wert: 3 Millionen Dollar! Der Sammler ist berreit, Jaques für die Beschaffung dieses einmaligen Kleinods die Hälfte seines Wertes als Honorar zu bezahlen. Es soll der Coup seines Lebens werden. Gemeinsam mit einer Crew von vier technisch versierten Spezialisten arbeitet Jaques in wochenlanger Arbeit einen Plan aus, die so gut wie unüberwindlichen elektronischen Sperren, Barrieren und Sicherheitsmaßnahmen im Palazzo Fernese zu überwinden. Dann naht die Stunde X. Jaques und seine Leute haben genau 28 Minuten Zeit ihren Plan auszuführen. Jeder Fehler wäre tödlich. Jedes Detail ist geplant - ist wirklich jedes Detail geplant? Als der Countdown für drei Millionen Dollar beginnt, ahnt Jaques noch nicht im geringsten, welch bittere Pointe am Ende seines Abenteuers stehen wird. [Quelle: Mike Hunter]




Nachdem der italienische Regisseur Maurizio Pradeaux 1966 mit dem Italo-Western RAMON IL MESSICANO sein Regiedebüt abgab, folgte ein Jahr später mit COUNTDOWN FÜR 3 MILLIONEN ein gefälliger Heist-Film, in dem Richard Harrison die Hauptrolle übernahm. Obwohl der Film TOP JOB - DIAMENTENRAUB IN RIO oder den SIEBEN GOLDENEN MÄNNERN in keinster Weise das Wasser reichen kann, entpuppt sich Pradeaux Streifen dennoch als sehenswert. Als Schauplätze wurden Paris, Venedig und Rom auserkoren. Was die Handlung anbelangt, so wird diese zwar auf eine leichtfüßige Art präsentiert, obwohl diese im Kern stets ernsthaft bleibt. Dementprechend schwingt den gesamten Film über eine leicht Humornote mit, die aber niemals die Grenze zum Albernen überschreitet. Darüber hinaus bietet der Film gut aufgelegte Schauspieler und Schauspielerinnen, ein paar auflockernde Actionszenen, eine zeitlich ausgedehnte Raubüberfallsequenz, schöne Frauen sowie einen der spektakulärsten Klippensturzcrashs, der im italienischen Kino je in Szene gesetzt wurde. Richard Harrison spielt in dem Streifen einen Meisterdieb namens Jacques, der von Bob Tonelli dazu angeheuert wird, um einen drei Millionen Dollar schweren Diamanten aus einem Hochsicherheitstresor zu stehlen. Gemeinsam mit seinem Kompagnon, dem fast insolventen Privatdetektiv André (Ferruccio Viotti) und dessen reizende Sekretärin Veronique (Franca Polesello) begibt er sich zunächst auf die Suche nach zwei geeigneten Tresorspezialisten, die sie schließlich mit Michael Abbott (Claudio Biava) und Lucien Broder (Marino Carpano) auch finden. Was folgt, ist eine sorgfältige Planungsphase, bevor es dann eines schönes Nachts endlich soweit ist. Zu erwähnen wäre auch noch Erna Schurer, die in einer kleinen Nebenrolle in Erscheinung tritt. Ein kleiner, feiner, liebenswerter Heist-Film, der trotz des geringen Budgets toll aussieht und kurzweilig unterhält. Sehenswert!


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Italienischer und US-Titelvorspann:
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Score:
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