NAPOLI, PALERMO, NEW YORK - IL TRIANGOLO DELLA CAMORRA - Alfonso Brescia

Harte Kerle, grobe Keilereien, heiße Feger und unbarmherzige Gangster.
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Richie Pistilli
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NAPOLI, PALERMO, NEW YORK - IL TRIANGOLO DELLA CAMORRA - Alfonso Brescia

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Napoli, Palermo, New York - Il triangolo della camorra (IT)
The Mafia Triangle


IT 1981

R: Alfonso Brescia
D: Mario Merola, Howard Ross, Biagio Pelligra, Lucio Montanaro, Liana Trouche, Nello Pazzafini, Guido Alberti, Guido Leontini, Ugo Bologna, Giacomo Rizzo, Salvatore Puccinelli u.a.



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Italienische Erstaufführung: 03.04.1981

Score: Eduardo Alfieri

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OFDb



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Gennaro Savarese (Mario Merola) ist seines Zeichens ein in Ruhestand getretenes Ex-Mitglied der neapolitanischen Mafia, der seit seinem Ausstieg als Besitzer eines Restaurants ein gesetzestreues Leben führt. Als er eines schönen Abends mit seiner Frau Teresa (Liana Trouchè) eine Feier seines Patenonkels Don Francesco (Massimo Mollica) besucht, bei der sich obendrein zwei verfeindete Familien aussöhnen sollen, wird diese plötzlich von mehreren maskierten Männern überfallen, die mit ihren Maschinengewehren wild in der Gegend herumschießen. Nachdem sich das Überfallkommando wieder zurückgezogen hat, muss Gennaro zu seinem größten Entsetzen feststellen, dass seine Frau im Kugelhagel ihr Leben verlor. Was folgt, ist ein gnadenloser Rachefeldzug, dem nach und nach immer mehr der Verantwortlichen zum Opfer fallen.




Nach NAPOLI SERENATA CALIBRO 9 (1978) und NAPOLI... LA CAMORRA SFIDA, LA CITTÀ RISPONDE]NAPOLI... LA CAMORRA SFIDA, LA CITTÀ RISPONDE (1979) inszenierte Alfonso Brescia 1981 mit NAPOLI, PALERMO, NEW YORK - IL TRIANGOLO DELLA CAMORRA den dritten neapolitanischen Gangsterfilm, bei dem ebenfalls der singende Schauspielstar Mario Merola die Hauptrolle übernahm. Obwohl bereits die beiden Vorgänger mit einer gemächlichen Gangart daherkamen, gelang es dem Regisseur problemlos, mit NAPOLI, PALERMO, NEW YORK - IL TRIANGOLO DELLA CAMORRA einen noch viel unspektakuläreren Polizeifilm abzuliefern, der letzten Endes wie ein lauer Aufguss der beiden vorausgegangenen Filmen wirkt. Hinzu gesellt sich eine schreckliche Klamauknote, die alles andere als lustig ist. Während es im Titelvorspann gleich zur Sache geht, flaut der Film danach erheblich ab, denn in den ersten zwanzig Filmminuten passiert so gut wie nichts - außer, dass Mario Merola zwei fröhliche Lieder trällert. Während die erste Filmhälfte von den unsäglichen Klamaukeinlagen dominiert wird, entpuppt sich die zweite Filmhälfte um einiges ernsthafter, denn in dieser frönt Mario Merola seiner blutigen Vendetta. Howard Ross spielt dabei den vollbärtigen Ermittler, der während des Filmverlaufs von einem der mafiösen Handlanger krankenhausreif geschossen wird. Hinzu gesellen sich Biagio Pelligra in der Rolle des Mafiabosses Coppola sowie Guido Alberti als Polizeipräsident und Guido Leontini als der 'Malvasia'. Am Ende tritt dann auch noch Nello Pazzafini in Erscheinung, der im vorliegenden Film einen Mitarbeiter des Sicherheitsapparats verkörpert. Das einzige Highlight, die diese Filmproduktion vorzuweisen hat, ist die neapolitanische Folklore-Disco, mit der Eduardo Alfieri den Zuschauer den gesamten Handlungsverlauf über beglückt.


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