RACKET - Enzo G. Castellari

Harte Kerle, grobe Keilereien, heiße Feger und unbarmherzige Gangster.
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Richie Pistilli
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RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Richie Pistilli »

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Racket (D)
Racket - Bei Anruf Mord (D) VHS
Il grande racket (IT)
Big Racket (F)
Forajidos 77 (ES)
Clube de Assassinos (POR)
Le Liquidateur (CA)
The Big Racket


IT 1976

R: Enzo G. Castellari
D: Fabio Testi, Vincent Gardenia, Renzo Palmer, Orso Maria Guerrini, Glauco Onorato, Marcella Michelangeli, Romano Puppo, Antonio Marsina, Sal Borgese, Joshua Sinclair, Anna Zinnemann, Giovanni Cianfriglia, Massimo Vanni, Roberto Dell'Acqua, Stefania Girolami Goodwin u.v.m.



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Deutsche Erstaufführung: 22.07.1977

Synchronkartei

Schnittbericht

Italo-Cinema.de

Score: Guido & Maurizio De Angelis

OFDb



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"Wenn der sauer wird, bleibt kein Auge trocken."


Rom im Jahr 1976: In der italienischen Hauptstadt verbreiten bewaffnete Gangsterbanden Angst und Schrecken, indem sie Geschäftsleute sowie Gastronomen nach dem amerikanischen Racket-Prinzip mit Schutzgeldzahlungen systematisch erpressen. Als es dem ermittelnden Maresciallo Nicola Palmieri (Fabio Testi) erstmals gelingt, einige skrupellose Mitstreiter des Erpresserings (Giovanni Cianfriglia, Marcella Michelangeli, Massimo Vanni und Roberto Dell'Acqua) festzusetzen, ist es ausgerechnet der fragwürdige Rechtsanwalt Giuni (Antonio Marsina), der umgehend dafür sorgt, dass die Justiz die gewalttätigen Übeltäter schnellstmöglich wieder auf freien Fuß setzt. Völlig gefrustet über die skandalöse Entscheidung des Gerichts versucht Palmieri von da an der Bande mit seinen ganz eigenen Methoden habhaft zu werden, was aber letztendlich dazu führt, dass anstatt der anvisierten Missetäter weitere unschuldige Menschen ihr Leben verlieren. Erzürnt über das eigenmächtige Handeln Palmieris erhält dieser von seinen Vorgesetzten die fristlose Kündigung als Quittung für seinen zweifelhaften Einsatz, was wiederum zur Folge hat, dass er ab diesem Zeitpunkt auf eigene Faust gegen die immer ausufernderen Umtriebe des Rackets vorgeht. Zur Verstärkung rekrutiert er eine Art Privatarmee, der neben einem Meisterschützen namens Gianni Rossetti (Orso Maria Guerrini) und dem eigenhändig befreiten Strafgefangenen Domenico (Romano Puppo) auch noch einige Racket-Geschädigte wie beispielsweise der körperlich ruinierte Casinobesitzer Mazzarelli (Glauco Onorato), Onkel Pepe (Vincent Gardenia) sowie der mental überspannte Restaurantinhaber Luigi Giulti (Renzo Palmer) angehören, um die Bande samt ihrer Führungselite endgültig mit geballter Waffenkraft auszulöschen. Was folgt ist eine infernale Gewaltorgie in einer abgelegenen Fabrikhalle, bei der umweltschädliches Blei in rauen Mengen ungefiltert in die Atmosphäre freigesetzt wird.



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Zwar gelang es Enzo G. Castellari mit seinem 1976 erschienenen Actionkracher IL GRANDE RACKET nicht so ganz, seinen beiden zuvor veröffentlichten Polizeifilme TOTE ZEUGEN SINGEN NICHT sowie EIN BÜRGER SETZT SICH ZUR WEHR das Wasser zu reichen, was angesichts des Referenzstatus, der diesen beiden Werken zugesprochen wird, auch kein Wunder ist, entfachte dafür aber ein selbstjustizielles Actiongewitter, bei dem ein aus dem Dienst geschasster Kommissar gemeinsam mit den Opfern den Ton angibt. Zwar schießt Castellari in den exploitativen Momenten mehrfach über das Ziel hinaus und die zelebrierte Selbstjustiz ist auch alles andere als ohne, aber um in diesen Momenten dem rationalen Kopfkino entgegenzuwirken hilft letztlich die bekannte Losung eines ähnlich gelagerten Films, nämlich das wiederholende Aufsagen von "To avoid Head-Cinema - Keep repeating - It's only a movie, it's only a movie, it's only a movie..."


Neben einer erstklassigen Besetzung, die sich bis in die kleinste Nebenrolle hinzieht, sind es neben dem abwechslungsreichen sowie spannungsgeladenen Drehbuch, der mitreißende Inszenierungsstil Castellaris, zu dem auch erwartungsgemäß einige peckinpah-inspirierte Slow-Motion-Einstellungen zählen, sowie der bombastische Soundtrack der beiden 'de Angelis-Brüder', die diesen explosiven Polizeifilm mit Hang zur Selbstjustiz zu etwas ganz Besonderem machen. Fabio Testi kämpft in der Rolle des rachsüchtigen Kommissars an vorderster Front gegen einen ganz üblen Haufen, wobei seine mühsam erlangten Erfolge entweder von dem ausgebufften Anwalt der Gewalttäter oder von der eigenen Behörde sowie der Justiz im Handumdrehen wieder zunichte gemacht werden. Dies treibt ihn über kurz oder lang dazu, nach jedem Rückschlag eine weitere Schippe an geballter Wut im Kampf gegen das immer mächtiger werdende Racket draufzupacken. Als Triebkraft des selbstjustiziellen Handelns dient seine innere Verzweifelung, die sich angesichts der staatlichen Ohnmacht im Kampf gegen die organisierte Kriminalität in ihm ungezügelt breit macht und zugleich auch für die Wahl seiner teils fragwürdigen Methoden verantwortlich zu sein scheint. Zudem zeigt sich Fabio Testi in absoluter Bestform. Gleiches gilt aber auch für die denkwürdigen Darbietungen sämtlicher Nebendarsteller:innen, zu denen beispielsweise Renzo Palmer, Romano Puppo, Giovanni Cianfriglia, Massimo Vanni, Marcella Michelangeli, Gianluigi Loffredo, Roberto Dell'Acqua, Glauco Onorato, Antonio Marsina, Stefania G. Castellari, Fulvio Mingozzi und Sal Borgese zählen. Abgerundet wurde das Spektakel für den deutschen Kinoeinsatz mit einer kernigen Synchro, die liebend gerne von einem der hiesigen Qualitätlabels als HD-Release veröffentlicht werden darf.



Fazit: Ein gnadenloses Actionspektakel, das den Zuschauer regelrecht in andere Sphären ballert.



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Dschallogucker
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Dschallogucker »

ab 22.01.2026 im Handel, bei ofdb gerade Platz 1

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Rolvo
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Rolvo »

Das wäre mal eine interessante Investition, zumal ich den Film noch nie auf Deutsch gesehen habe.
Würde den Film für mich als eine Art Hassliebe bezeichnen, gute Story und epische Schießereien.
Andererseits aufgrund extremer Brutalität aber auch ziemlich verstörend und abstoßend.

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Richie Pistilli
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Richie Pistilli »

RACKET beinhaltet schon ein paar heftige Gewaltszenen, die mir auch jedes Mal wieder an die Nieren gehen. Ansonsten ist der Film absolute Klasse - genauso wie die deutsche Synchronfassung. Hoffe, dass die Farbgebung der BD nicht so grell wie auf den Screenshots ausfällt und dass die Tonspur nicht totgefiltert ist. Die BD von A MAN CALLED MAGNUM fand ich von der Bild- und Tonqualität so la la.

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Rolvo
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Rolvo »

Der Film ist wirklich gut gefilmt, aber einige Szenen sind schon ziemlich heftig.
Aber nicht so wackelige und nervöse Kameraeinstellungen bei den Schießereien wie meist heutzutage.
Für einen fast 50 Jahre alten Film nehme ich dann auch gerne in Kauf, dass das Bild dann nicht ganz so perfekt ist.

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Sid Vicious
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Sid Vicious »

Erfreulich, dass Bruckner den Film bringt. Old School - ohne Verpackungs-Schnickschnack.

Die Extras sind dito nach meinem Geschmack.
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Kent
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Kent »

ich erinnere mich immer an die Disko Szene. Dort sitzen dann Testi und der behinderte Betreiber der Disko an so kleinen Tischen aus Holz. Derartige Tische wollte ich mir immer nachbauen, hab es aber nicht geschafft.

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Richie Pistilli
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Richie Pistilli »

Sid Vicious hat geschrieben:
Fr., 09.01.2026 23:58
Erfreulich, dass Bruckner den Film bringt. Old School - ohne Verpackungs-Schnickschnack.
Die Extras sind dito nach meinem Geschmack.

Auf das Bonusmaterial freue ich mich auch schon riesig:

Videointerview mit Regisseur Enzo G. Castellari (ca. 30 Min.)
Videointerview mit Fabio Testi (ca. 19 Min.)
Videointerview mit Massimo Vanni (ca. 43 Min.)
Videointerview mit Cutter Gianfranco Amicucci (ca. 28 Min.)



Rolvo hat geschrieben:
Fr., 09.01.2026 18:49
Der Film ist wirklich gut gefilmt, aber einige Szenen sind schon ziemlich heftig.
Aber nicht so wackelige und nervöse Kameraeinstellungen bei den Schießereien wie meist heutzutage.

Die Misshandlungsszenen schlagen mir besonders auf den Magen. Was die Bildgestaltung anbelangt, so entpuppt sich RACKET als ganz großes Kino. Bin normalerweise kein Freund von endlosen Ballerorgien, aber die Schießereien sind dermaßen opulent, fast schon opernhaft inszeniert, dass es eine Freude ist, der choreografierten Ballerei beizuwohnen.

Rolvo hat geschrieben:
Fr., 09.01.2026 18:49
Für einen fast 50 Jahre alten Film nehme ich dann auch gerne in Kauf, dass das Bild dann nicht ganz so perfekt ist.

Bin normalerweise kein Pixelzähler, aber bei der Farbgebung, für die meines Wissens nach die "Filmrestauratoren" verantwortlich sind (= Willkür), bin ich schon ein wenig pingelig. Diese viel zu grelle, magentafarbene und künstlich wirkende Farbgebung mag ich überhaupt nicht. Die Hautfarbe der Schauspieler wirkt nämlich in den meisten Fällen schweinchen-rosa. Da die kommende BD von Explosive Media laut dem OFDb-Eintrag auf einer neuen HD-Abtastung beruht, besteht zumindest ein klein wenig Hoffnung.


Habe mal einen kurzen Bildvergleich zwischen der HD-Fassung und der alten DVD von NEW zusammengestellt:


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Kent
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Kent »

Welche Version ist links bzw rechts?

TRAXX
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von TRAXX »

Kent hat geschrieben:
Fr., 16.01.2026 14:19
Welche Version ist links bzw rechts?
Das kann man eigentlich auch erkennen, steht zudem aber auch entsprechend der Richtung so da geschrieben, von Richie:

HD-Fassung und der alten DVD
...(links).....................(rechts)

;)

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Kent
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Kent »

ich bin hier zuständig für die doofen Fragen. :D
Darauf einen J&B 8-)

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Dschallogucker
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Dschallogucker »

kann doch aber nicht sein, dass die alte DVD Fassung besser aussieht als die HD Fassung? Deshalb war ich verwirrt, traute mich aber nicht zu fragen.

Der Film ist bei ofdb schon auf Lager. Ich werde aber noch warten müssen, da ich noch einen mitbestellt hatte der erst am 30. kommt

Italo
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Italo »

Wie ist denn der deutsche Ton bei der Explosive Racket Blu-ray? Der war bei der alten Eyecatcher DVD grausiger als grausig.

TRAXX
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von TRAXX »

Dschallogucker hat geschrieben:
Fr., 16.01.2026 22:06
kann doch aber nicht sein, dass die alte DVD Fassung besser aussieht als die HD Fassung? Deshalb war ich verwirrt, traute mich aber nicht zu fragen.
Du meinst sicher die Farbgebung und nicht die Auflösung, denn letztere ist indiskutabel bei der BD besser.

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Richie Pistilli
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Richie Pistilli »

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Was die BD von Explosive Media betrifft, so wurde glücklicherweise nicht die viel zu grelle Farbgebung übernommen. Im Vergleich zur Farbgebung der Eyecatcher-DVD wirkt die der BD auf mich ein klein wenig blasser, was sich besonders bei der Hautfarbe bemerkbar macht. Sollte mein Eindruck trügen (kann leider aufgrund eines Abspielgeräts keinen Direktvergleich durchführen), dann bitte ich um eine kurze Richtigstellung. Ansonsten fällt die Bildqualität um einiges schärfer als auf der alten DVD aus und ist dieser auch sonst überlegen.

Der größte Schwachpunkt ist die deutsche Tonspur, die leider nur marginal besser klingt, als die der DVD. Laut dem Label, liegen von "der deutschen Sprachversion lediglich zwei überlieferte, technisch stark beeinträchtigte Fassungen vor. Im Rahmen der Restaurierung wurden sämtliche verfügbaren Elemente zusammengeführt und bestmöglich aufgearbeitet. Dennoch sind bestimmte Stellen klanglich eingeschränkt. Es handelt sich nicht um eine Referenzabmischung, sondern um die bestmögliche Rekonstruktion der historischen Tonquelle" [Zitat: Texttafel].
So richtig schlau werde ich aus dem Kommentar nicht, denn es wäre interessant zu wissen, welche zwei Tonquellen verwendet wurden? Für mich als Laie klingt der Ton wie von der VHS-Kassette, die auch schon bei der Eyecatcher-DVD ihre Verwendung fand. Existiert von dem Film tatsächlich keine 35-mm-Kopie mehr?


Positiv hat mich wiederum das hervorragende Bonusmaterial gestimmt, welches wiederum von dem ARROW-Release stammt. Die Interviews mit Enzo G. Castellari, Fabio Teste, Massimo Vanni und Gianfranco Amicucci sind sehr informativ und absolut hörenswert. Alles in Allem eine mittelprächtige Veröffentlichung, die zwar bildtechnisch der alten DVD weit überlegen ist, aber den Veröffentlichungen von FilmArt oder Wicked Vision qualitativ nicht das Wasser reichen kann. Der Film hat mich dennoch ein weiteres Mal gerockt!
Zuletzt geändert von Richie Pistilli am Sa., 24.01.2026 23:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Dschallogucker
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Dschallogucker »

Vom Preis her kann sie Filmart und Wicked auch nicht das Wasser reichen, weil sie billiger ist :(

Na egal, ich kenne den Film noch nicht und werde ihn in ca. 1 Woche bekommen, da noch eine andere VÖ dabei ist die next friday erst erscheint
Ich freue mich jedenfalls auf den Polischitti ;)

hockeymask86
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von hockeymask86 »

Richie Pistilli hat geschrieben:
Sa., 24.01.2026 23:24
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Was die BD von Explosive Media betrifft, so wurde glücklicherweise nicht die viel zu grelle Farbgebung übernommen. Im Vergleich zur Farbgebung der Eyecatcher-DVD wirkt die der BD auf mich ein klein wenig blasser, was sich besonders bei der Hautfarbe bemerkbar macht. Sollte mein Eindruck trügen (kann leider aufgrund eines Abspielgeräts keinen Direktvergleich durchführen), dann bitte ich um eine kurze Richtigstellung. Ansonsten fällt die Bildqualität um einiges schärfer als auf der alten DVD aus und ist dieser auch sonst überlegen.

Der größte Schwachpunkt ist die deutsche Tonspur, die leider nur marginal besser klingt, als die der DVD. Laut dem Label, liegen von "der deutschen Sprachversion lediglich zwei überlieferte, technisch stark beeinträchtigte Fassungen vor. Im Rahmen der Restaurierung wurden sämtliche verfügbaren Elemente zusammengeführt und bestmöglich aufgearbeitet. Dennoch sind bestimmte Stellen klanglich eingeschränkt. Es handelt sich nicht um eine Referenzabmischung, sondern um die bestmögliche Rekonstruktion der historischen Tonquelle" [Zitat: Texttafel].
So richtig schlau werde ich aus dem Kommentar nicht, denn es wäre interessant zu wissen, welche zwei Tonquellen verwendet wurden? Für mich als Laie klingt der Ton wie von der VHS-Kassette, die auch schon bei der Eyecatcher-DVD ihre Verwendung fand. Existiert von dem Film tatsächlich keine 35-mm-Kopie mehr?


Positiv hat mich wiederum das hervorragende Bonusmaterial gestimmt, welches wiederum von dem ARROW-Release stammt. Die Interviews mit Enzo G. Castellari, Fabio Teste, Massimo Vanni und Gianfranco Amicucci sind sehr informativ und absolut hörenswert. Alles in Allem eine mittelprächtige Veröffentlichung, die zwar bildtechnisch der alten DVD weit überlegen ist, aber den Veröffentlichungen von FilmArt oder Wicked Vision qualitativ nicht das Wasser reichen kann. Der Film hat mich dennoch ein weiteres Mal gerockt!
Ich bin mit der VÖ sehr zufrieden. Der einzige Knackpunkt ist halt der Ton.
Der klingt,nach kurzen Stichproben, wie bei der Eyecatcher. Aber selbst mit dem war ich bisher zufrieden.
Ich bin da jetzt nicht so pingelig.

Der Streifen ist sowieso ein Kracher.
Dürfte wohl einer der actionreichsten des Genres sein.
Und die Bösewichte sind hier richtig schön hassenswert dargestellt. Castellari lässt sie hier Dinge machen, bei denen man als Zuschauer hofft das sie ihre gerechte Strafe bekommen.
Und das wird im Finale erfüllt. Da werden Nägel mit Köpfen gemacht.

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Rolvo
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Rolvo »

Für mich ist der Film auch ein Paradebeispiel des italienischen Rachekinos. Die Verbrecher werden oftmals und hier besonders, so grausam und brutal dargestellt, dass der Zuschauer ihnen den Tod quasi gönnen soll. Das gilt hier für eigentlich alle Verbrecher, auch die einzige Frau, Marcella Michelangeli, einer der besten Darstellerinnen böser Charaktere in Italien zu der Zeit.
Damit wollten einige Regisseure sicherlich auch mitteilen, dass der Staat zu schwach ist und Selbstjustiz ein legitimes Mittel.

Italo
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Re: RACKET - Enzo G. Castellari

Beitrag von Italo »

Oh je der Eyecatcher Ton vermiest einem den ganzen Film.

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