LIBIDO - DAS GROßE LEXIKON DER LUST - Sergio Bergonzelli & Theo Maria Werner

Peitschenhiebe, laute Explosionen, wilde Abenteuer und anderer Filmstoff aus Italien.
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Richie Pistilli
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LIBIDO - DAS GROßE LEXIKON DER LUST - Sergio Bergonzelli & Theo Maria Werner

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Libido - Das große Lexikon der Lust (D)
Eine Doktorarbeit für die Liebe (D - Arbeitstitel)
Le 10 meraviglie dell'amore (IT)
Tout le monde is sexy, tout le monde est cochon (F)


IT / D 1969

R: Sergio Bergonzelli / Theo Maria Werner
D: Al Cliver, Brigitte Skay, Hansi Linder, Isa Sala, Bernard Vries De Vries, Angelo Infanti, Marisa Solinas, Vittoria Solinas, Biagio Pelligra, Tom Felleghy, Dick Randall, Aurora Bautista, Eva Astor, Horst Edel, Peter Kranz u.a.



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Starttermine:

17.04.1969 Kinopremiere Italien
22.10.1971 Kinopremiere Deutschland
05.04.1973 Kinopremiere Frankreich

Score: Piero Piccioni

Italo-Cinema.de

OFDb



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"Eine hübsche Geisha ist mehr als Hasch für jede Kommune"


Sechs junge Doktoranden bilden im Rahmen ihrer anstehenden Dissertation eine kommuneähnliche Wohngemeinschaft, um dort dann in aller Ruhe ihre gemeinschaftliche Doktorarbeit in Form eines recht konfusen Reportagefilms über die menschliche Libido erarbeiten zu können. Was folgt, ist eine pseudowissenschaftliche Odyssee durch zahlreiche Themengebiete der menschlichen Sexualität, wobei die sechs Studenten eine schonungslose Ursachenforschung betreiben, die wiederum zu jedem Zeitpunkt auf streng-wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Dabei interviewen sie u.a. wildfremde Passanten auf offener Strasse über deren Sexualleben, machen Bekanntschaft mit einer Gummi-Ursel oder begeben sich auch einfach mal so nebenbei auf einen halluzinogenen Selbsterfahrungstrip, der ihnen dann auch noch die Augen für das wahre Wunder der Liebe öffnet.



Dieser unfassbare Pseudorepotagenirrsinn des wahnwitzigen Regiekünstlers Sergio Bergonzelli entpuppt sich schließlich als ein höchst unterhaltsames Filmspektakel, bei dem das wohlige Zeitkolorit der späten 60er Jahre aus jeder Ritze des Films trieft. Als Krönung des Ganzen kann hierbei die deutsche Synchronisationsarbeit angesehen werden, da diese ein nicht mehr enden wollendes Feuerwerk der guten Laune abbrennt und dabei stets die Lachmuskulatur in einem horrenden Maße strapaziert. Ein Feuerwerk der guten Laune, bei dem man aus dem Dauergrinsen so schnell nicht wieder herauskommt.


Dabei konnte das deutsche Co-Produzenteam um Gunter Otto auch in diesem Fall die Finger mal wieder nicht ruhig halten und veranlasste durch den Regisseur Theo Maria Werner (alias Werner Hauff) kurzerhand den Nachdreh zahlreicher Szenen, die im Anschluss gegen ca. 10 Minuten des ursprünglich in Italien abgdrehten Films ersetzt wurden. In der Regel gehen solch nachträglich eingefügten Nachdrehszenen meistens in die Hose, da solche Inserts den eigentlichen Filmverlauf meist ausbremsen und dabei wie uninspirierte Fremdobjekte wirken, die dann wiederum der eigentlichen Inszenierung alles andere als zuträglich sind. Nicht so in diesem Fall, da man ausnahmsweise mal etwas mehr Sorgfalt hatte walten lassen, wodurch dann wiederum das nachgedrehte Fremdmaterial weitaus unauffälliger erscheint. Und die sowieso schon höchst feierliche Synchro dreht in diesen Szenen dann erst so richtig auf....


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Unter Berufung auf sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse a la Kinsley, Freud, Ellis, Van de Velde oder Masters & Johnson, als auch auf den Umgang mit der natürlichen Nacktheit in der Kunstgeschichte, werden im weiteren Filmverlauf solche für die damalige Zeit heiße Eisen wie z.B. die sexuell abnormale Frigidität, Gruppensex, Masturbation, Impotenz, Homosexualität, Mutterkomplexe, sexuelle Sättigung, Voyeurismus oder auch einfach nur das Lustempfinden im fortgeschrittenen Lebensalter aufgegriffen und reportmäßig ausgeschlachtet. Ansonsten bringen sich auch wieder zahlreiche vermeintliche Experten in weißen Kitteln tatkräftig in das Geschehen ein und belegen die aufgestellten Theorien durch (pseudo-)wissenschaftliche Erkenntnisse. Ein paar Geschmacklosigkeiten dürfen hierbei natürlich auch nicht fehlen, obwohl die gezeigten Sensationshaschereien im Vergleich zu vielen anderen Reportfilmvertretern immer noch recht harmlos und naiv wirken.

Der Höhepunkt des Ganzen ist dann aber ein unfassbarer Selbsterfahrungstrip, bei dem sich die sechs Studenten nicht nur mit kamille-crack-ähnlichem Marijuana in eine für sie bis dato unbekannte Welt wegschießen, sondern dabei auch zur wahren Erkenntnis ihres eigentlichen Reportanliegens gelangen.

Darstellertechnisch ließ man sich für diesen köstlichen Reportirrsinn auch nicht lumpen, da sich neben einem ganz jungen Al Cliver auch noch eine quirlige Brigitte Skay, eine reizende Hansi Linder, eine umwerfende Isa Sala oder auch der unkaputtbar wirkende Tom Felleghy gebührend die Ehre geben. Aber es geht noch weiter, denn neben dem Genrefilmrabauken Biagio Pelligra, der uns hier einen Kurzauftritt als Psychiater beschert, und den Herren Angelo Infanti und Bernard De Vries in den Rollen der weiteren Kommilitonen, statten uns dann auch noch die überaus aufreizenden Sollinas-Schwestern und Filmproduzentenurgestein Dick Randall Kurzbesuche ab. Weiterhin können auch noch ein paar Beteiligungen deutschstammiger Darsteller/-innen verkündet werden, obwohl ich die Auftritte von Eva Astor (SÜNDE MIT RABATT, DAS AUGE DES BÖSEN), Horst Edel (LIEBE DURCH DIE AUTOTÜR) und Peter Kranz (MUNTERE PÄRCHEN PACKEN AUS, DER BUMSLADEN-BOSS) dann doch eher im Rahmen der nachgedrehten Szenen des deutschen Filmverleihers vermute.

"LE 10 MERAVIGLIE DELL'AMORE" (zu deutsch "DIE 10 WUNDER DER LIEBE") bereitete der damaligen italienischen Zensurbehörde scheinbar größere Magenschmerzen, da dieses bergonzellische Reportfilmspektakel erst in 3. Instanz und nach der Verhängung mehrerer Schnittauflagen freigegeben wurde. Im Vergleich zur deutschen Schnittfassung scheint die italienische Originalfassung (trotz der Schnittauflagen) eine um 3 Minuten längere Laufzeit aufzuweisen, wobei der deutsche Filmverleiher wiederum ca. 10 Minuten des Original Filmmaterials entfernte und durch die nachgedrehten Frivolitäten ersetzte.

Sergio Bergonzelli ist mit "LIBIDO - DAS GROßE LEXIKON DER LUST" ein prächtiger Reportfilm gelungen, der sich schließlich aufgrund seiner unfassbaren Machart und des vorherrschenden Zeitgeistes als ein köstlicher Unterhaltungsspaß für Jung und Alt entpuppt.


Fazit: Weg mit den gesellschaftlichen Hüllen, rauf auf die Sexbarrikaden!



Eine ausführlichere Besprechung steht wie gewöhnlich auf ITALO-CINEMA.de zur Verfügung.


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LIBIDO - DAS GROßE LEXIKON DER LUST wurde gerade erst kürzlich in unseren Breitengraden von dem mir bis dato unbekannten Filmlabel "SJ-Entertainment" zum ersten mal auf DVD veröffentlicht. Zwar scheint es sich bei dieser DVD um eine Neuabtastung einer bereits gelittenen Filmrolle zu handeln, bei der man sich dann aber die Nachbearbeitung des digital-gescannten Bildmaterials eingespart hat. Somit räumt das Bild zwar wahrlich keine Preise ab, kann aber angesichts der Seltenheit des gezeigten Unfugs immer noch sehr gut angeschaut werden. Außerdem gibt es einige (kleinere) Filmrisse zu vermelden und der Vorspann scheint auch zu fehlen, was aber wiederum in diesem Fall einem gepflegten Filmspaß immer noch keinen Abbruch tut. Daher kann ich diesen herrlichen Reportfilmirrsinn des guten Herrn Bergonzelli trotz der vorliegenden Mängelliste wärmstens weiter empfehlen, da diese mittelprächtige Veröffentlichung vermutlich die einzige für die nächsten Jahre darstellen wird.


Weiterhin bereitete mir die in jeglichen Datenbanken als "Isa Sala" aufgeführte Darstellerin etwas Kopfzerbrechen, da so gut wie keine Infos über ihre Person in Erfahrung zu bringen war. Dabei bin ich mir sicher, dieses hübsche Gesicht schon in anderen Filmen gesehen zu haben, aber laut den Filmdatenbanken wirkte sie lediglich noch bei IL NERO - HASS WAR SEIN GEBET mit, den ich bis dato aber überhaupt noch nicht gesehen habe. Daraufhin vermutete ich kurzzeitig die Darstellerin "Maria Luisa Sala" hinter ihrer Person, aber ein Blick in deren Vita zerschlug diese Vermutung wiederum ganz schnell, da die gute Dame im Jahr 1969 schon ein wenig zu alt für die Rolle der aufreizenden Natascha gewesen wäre. Und dann soll es laut den Einträgen in der IMDB sogar auch noch zwei verschiedene Luisa Salas geben: Und zwar Maria Luisa Sala und Luisa Sala (so auch die Angabe in der Ofdb). Hat hier zufällig jemand den Durchblick, ob es sich bei den beiden Salas ggf. um die ein und dieselbe Person handeln könnte? :jc_hmmm:

Und wer ist Isa Sala? Vielleicht die Tochter von Maria Luisa Sala (die ihr zumindest optisch sehr ähnlich sieht)?

Fragen über Fragen... Vielleicht kann diesbezüglich jemand weiterhelfen?


Ein weiteres Rätsel gibt die Namensnennung "Monica Pardo" auf dem Backcover der DVD auf, da weder ihr Name in den Filmdatenbanken mit "Libido" in Verbindung gebracht wird, noch zur Person an sich etwas vorzufinden ist.


Und zu guter Letzt gibt es dann auch noch laut dem Frontcoveraufdruck den renommierten Professor Dr. Constantini, der den pseudoreporthaften Irrsinn vom Anfang bis zum bitteren Ende wissenschaftlich begleitete....
Wie? Ihr kennt den rekordverdächtigen Prof. Dr. Constantini nicht? Macht nichts, ich nämlich auch nicht...


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Abschließend noch eine kurze Info zur ursprünglichen Originalfassung:

"Die zehn Wunder der Liebe": Der Film wurde zunächst zweimal von der italienischen Zensurbehörde abgelehnt, bevor er dann schließlich doch noch in dritter Instanz freigegeben wurde, aber vermutlich nur unter etwaigen Schnittauflagen. (Quelle)



(Beitrag aus dem alten Forum: 03.11.2016)

samgardner
Beiträge: 71
Registriert: Mo., 02.11.2020 16:31

Re: LIBIDO - DAS GROßE LEXIKON DER LUST - Sergio Bergonzelli & Theo Maria Werner

Beitrag von samgardner »

Richie Pistilli hat geschrieben:
Sa., 07.11.2020 11:48

Weiterhin bereitete mir die in jeglichen Datenbanken als "Isa Sala" aufgeführte Darstellerin etwas Kopfzerbrechen, da so gut wie keine Infos über ihre Person in Erfahrung zu bringen war. Dabei bin ich mir sicher, dieses hübsche Gesicht schon in anderen Filmen gesehen zu haben, aber laut den Filmdatenbanken wirkte sie lediglich noch bei IL NERO - HASS WAR SEIN GEBET mit, den ich bis dato aber überhaupt noch nicht gesehen habe. Daraufhin vermutete ich kurzzeitig die Darstellerin "Maria Luisa Sala" hinter ihrer Person, aber ein Blick in deren Vita zerschlug diese Vermutung wiederum ganz schnell, da die gute Dame im Jahr 1969 schon ein wenig zu alt für die Rolle der aufreizenden Natascha gewesen wäre. Und dann soll es laut den Einträgen in der IMDB sogar auch noch zwei verschiedene Luisa Salas geben: Und zwar Maria Luisa Sala und Luisa Sala (so auch die Angabe in der Ofdb). Hat hier zufällig jemand den Durchblick, ob es sich bei den beiden Salas ggf. um die ein und dieselbe Person handeln könnte? :jc_hmmm:

Und wer ist Isa Sala? Vielleicht die Tochter von Maria Luisa Sala (die ihr zumindest optisch sehr ähnlich sieht)?

Fragen über Fragen... Vielleicht kann diesbezüglich jemand weiterhelfen?
Ich bin bei so Report/Mondo-ähnlichen Stoffen ehrlich gesagt immer etwas gefährdet in Langeweile zu kommen, so hab ich mich bei Sichtung des Films mal auf die Darsteller konzentriert und versucht das etwas Ordnung hineinzubekommen...

Die Hauptrollen sind ja erstmal unsere sechs Studenten (ich halte mich mal an die deutschen Namen):
Brigitte Skay (als Claudia)
Bernard De Vries (Sigi)
Isa Sala (Natascha)
Angelo Infanti (Peter)
Hansi Linder (Anita Gruber) - übrigens von Eva Astor synchronisiert
Al Cliver (Alfi)

Bei Isa Sala bin ich zur Überzeugung gekommen, dass es sich tatsächlich um María Luisa Sala handelt, die ja im Jahre 1969 auch ihr Debut gab (Luisa Sala ist allerdings in der Tat eine ältere Darstellerin, die im Film nicht mitwirkt). Seltsam noch, dass Al Cliver offenbar keinen Credit bekommen hat, obwohl ja eine der Hauptrollen spielt. In der IMDB wird zwar behauptet, dass er als Michael Conti creditiert ist, aber das ist m.E. ein deutscher Darsteller, der auch wirklich im Film mitspielt.

Mittelgroße Rollen haben:
Attilio Martella (als Doktorvater der sechs Studenten: Professor Morelli)
Tom Felleghy (Peters Vater)
Sonja Romanoff aka Sarah Ross (Dolly, die Freundin von Peters Vater)

Bei den episodischen Kurzauftritten wird es etwas schwieriger, aber folgendes konnte ich da noch zuordnen...
- Pärchen bei Minute 16'
Viviana Vanni (Veruschka)
Luca Sportelli (Veruschkas Ehemann)
- Malerin & Modell bei 39'
Eva Astor (Malerin)
Horst Edel (Julio, ihr schwules Modell)
- Dick in Begleitung bei 43'
Dick Randall (Dick)
Alexandra Bogojevic (Blondine bei Dick) - auch beim Flaschendrehen bei 20'
Monica Pardo (2. Mädchen bei Dick) - auch beim Flaschendrehen bei 20'
- ein Schweizer & ein "Hermaphrodit" bei 47'
Nino Korda (Schweizer)
Peter Kranz ("Hermaphrodit")

Weitere Kleinrollen:
Lino Banfi (Frauenarzt) - bei Minute 10'
Michaela Martin (Anwaltsgattin) - bei Minute 12'
Aurora Battista (Studentin im Interview) - bei Minute 14'
Renato Chiantoni (Inspektor) - bei Minute 24'
Michael Conti (Antonio) - bei Minute 28'
Gaspare Zola (Ehemann) - bei Minute 31'
Carlo Landa (Ortensi) - bei Minute 34'
Marisa Solinas (Mädchen beim Friseur) - bei Minute 38'
Willi Colombini (Fred) - bei Minute 61'
Saverio Laganà (Gino) - bei Minute 62'
Giovanni Attanasio (Professor) - bei Minute 79'

Nicht eindeutig zuordnen konnte ich bisher:
Dithe Faul
Fiorella Ferrero
Antonietta Fiorito
Biagio Pelligra - entweder "Turi/Tony" bei Minute 22' oder der Psychiater bei 76'
Gianni Pulone
Barbara Scott (aka Barbara Klingered)
Vittoria Solinas - vermutlich "Alida" beim Flaschendrehen bei 20'
Gianfranco Tondury
Zuletzt geändert von samgardner am Do., 28.09.2023 02:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: LIBIDO - DAS GROßE LEXIKON DER LUST - Sergio Bergonzelli & Theo Maria Werner

Beitrag von Richie Pistilli »

samgardner hat geschrieben:
So., 17.09.2023 16:56
Ich bin bei so Report/Mondo-ähnlichen Stoffen ehrlich gesagt immer etwas gefährdet in Langeweile zu kommen, so hab ich mich bei Sichtung des Films mal auf die Darsteller konzentriert und versucht das etwas Ordnung hineinzubekommen...

Wow! :shock: Da hast Du Dir aber wirklich viel Mühe gemacht.
Super! Vielen Dank. :hut:


samgardner hat geschrieben:
So., 17.09.2023 16:56
Bei Isa Sala bin ich zur Überzeugung gekommen, dass es sich tatsächlich um María Luisa Sala handelt, die ja im Jahre 1969 auch ihr Debut gab (Luisa Sala ist allerdings in der Tat eine ältere Darstellerin, die im Film nicht mitwirkt). Seltsam noch, dass Al Cliver offenbar keinen Credit bekommen hat, obwohl ja eine der Hauptrollen spielt. In der IMDB wird zwar behauptet, dass er als Michael Conti creditiert ist, aber das ist m.E. ein deutscher Darsteller, der auch wirklich im Film mitspielt.

Danke für Deine Einschätzung hinsichtlich María Luisa Sala. Was Al Cliver und Michael Conti betrifft, so zählen diese offensichtlich zu den vielen Rätseln, die der Film samt seinen Angaben hinterlässt. Für etwas Erhellung dürfte die italienische Schittfassungen sorgen, soweit diese irgendwann mal auftaucht. Zumindest könnten dann die nachgedrehten Szenen der deutschen Fassung samt der dazugehörigen Schauspieler und Schauspielerinen identifiziert werden.

Muss mir diesen reportartigen Gaudi unbedingt mal wieder zu Gemüte führen. :)

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