DRACULA JAGT FRANKENSTEIN - Hugo Fregonese und Eberhard Meichsner

Nebelige Schlösser, mystisches Gewirre und blutiges Gekröse.
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Mater_Videorum
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Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN - Hugo Fregonese und Eberhard Meichsner

Beitrag von Mater_Videorum »

Prisma hat geschrieben:
Mi., 17.02.2021 14:05
Sicher, dass es 1993 gewesen ist? Ich hätte jetzt fast schwören können, dass er 1996 gelaufen ist.
Aber ist auch egal, er kann dort ja auch ein zweites Mal gelaufen sein. Das waren echt Zeiten! :D
Ganz sicher! :)
War im Frühjahr '93 zugleich leider auch schon der Abschluss der kleinen Dracula-Retrospektive gewesen. Und dass der 3 Jahre später mal wieder lief, ist durchaus anzunehmen. Ich persönlich bin erst zur Jahrtausendwende erneut über den Film gestolpert, wo ich im MediaMarkt durch Zufall die (nicht im Filmtitel enthaltene) Mumie vom Frontcover der Kaufhaus-VHS erblickte. Sogar in die massenkompitablen Einkaufsmärkte hatte es diese amüsante Gruselproduktion damals also geschafft! :D

Italo
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Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN - Hugo Fregonese und Eberhard Meichsner

Beitrag von Italo »

Ich habe gerade 26 Stück bestellt. :mrgreen:

https://ssl.ofdb.de/view.php?page=fassu ... vid=108556

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Prisma
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Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN - Hugo Fregonese und Eberhard Meichsner

Beitrag von Prisma »

Mater_Videorum hat geschrieben:
Mi., 17.02.2021 20:48
Ganz sicher! :)

Dann wird der wohl nochmal gelaufen sein, denn ich erinnere mich an andere, unmittelbar folgende Filme aus dieser Zeit, aber ohne die Figur des Dracula.

Italo
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Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN - Hugo Fregonese und Eberhard Meichsner

Beitrag von Italo »

Gerade angekommen. :mrgreen:
Dateianhänge
20210320_172021.jpg

Italo
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Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN - Hugo Fregonese und Eberhard Meichsner

Beitrag von Italo »

Den Film liebe ich echt heiß und innig. Einerseits eine völlig hanebüchene Story aber andererseits hat genau diese auch etwas Besonderes und zwar in Punkto, der Gefühle der Menschen und ihrer Emotionen. Egal wie dämlich die Geschichte ist aber den Kontext liebe ich.
Ich mag auch die diversen Horrorelemente gemischt mit einer Portion Science Fiction.
Im Zuge der unglaublich schönen HD Fassung wird besonders auffällig wie liebevoll, der Film gemacht ist und wie wunderschön die Settings und Kulissen sind. Da steckt schon ein beträchtlicher Aufwand dahinter, wenn man ihn mit anderen Naschy Filme vergleicht.
Sicherlich kann man den Film als Trash bezeichnen aber auch nur wegen der völlig schwachsinnigen Story. Handwerklich ist Dracula jagt Frankenstein jederzeit auf Niveau, hat eine sehr starke Star Besetzung und eine stimmige Filmmusik und aus heutiger Sicht einen absolut kultigen Nostalgie Charakter mit einer ganz wunderbaren deutschen Synchronisation, mit Gert Günther Hoffmann, Beate Hasenau und vielen anderen bekannten Sprecher der damaligen Zeit

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Richie Pistilli
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Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN - Hugo Fregonese und Eberhard Meichsner

Beitrag von Richie Pistilli »

Muss gestehen, dass ich mit dem Film bis dato nicht so richtig warm wurde, wobei ich rückblickend davon ausgehe, dass ich bei den beiden vergangenen Sichtungen einfach nur schlechte Tage erwischt habe, denn die gestrige Betrachtung der BD offenbarte sich als ein riesen Spaß. Zwar hat sich das psychotronische Geschrei-Gemisch fest in mein Hirn eingebrannt -und wirkt heute auch noch unvermindert nach-, aber gelohnt hat sich dieser multiple Monster-Unfug allemal. Sehr beeindruckend fand ich auch die hervorragende Kameraarbeit, die den gesamten Filmverlauf mit beachtlichen Bildkompositionen aufwartete. Die Bildqualität der neuen FilmArt-BD ist absolut fantastisch, ebenso die deutsche Synchro.


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Prisma
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Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN - Hugo Fregonese und Eberhard Meichsner

Beitrag von Prisma »



"Dracula jagt Frankenstein" gehört seit den 90er Jahren zu einer festen Größe im persönlichen Programm, liegt daher ohne zu übertreiben mindestens einmal pro Jahr im Player, wie eben jetzt wider. Es ist schön, den Film mit einer enormen Qualitätssteigerung sehen zu können, was naturgemäß die beste Gelegenheit darstellt, neue Eindrücke und unbekannte Details beim Anschauen zu entdecken, obwohl er schon unzählige Male lief. Gleichzeitig offenbart das Ganze eine oft minimalistisch angelegte Produktionsphilosophie, wenngleich genau hier der Reiz liegt. Der Verlauf fesselt dank zahlreicher Abstrusitäten von Anfang bis Ende und macht einfach Spaß, wenn es dazu kommt, dass der komplette Plan außer Kontrolle gerät. Die verschiedenen Monster sorgen für Nervenkitzel, die Mechanik und Emotionsarmut Dr. Varnoffs und dessen Truppe wie ein tickender Zeiger, da man aufgrund der Brutalität von willenlosen Maschinen fürchten muss, dass die Welt von Parasiten unterjocht wird, wenn da nicht Frankenstein, Tao-Tet und Konsorten wären, die sehr sachdienlich inszeniert sind. Die Geschichte verfügt bestimmt über genauso viele Aufsehen erregende oder neu wirkende Einfälle wie Similaritäten zur Genre-Verwandtschaft, punktet schlussendlich mit einem bemerkenswerten Einfallsreichttum und Selbstbewusstsein, sodass man unterm Strich sagen kann, dass im Rahmen der Möglichkeiten eigentlich alles richtig gemacht wurde. So erfreuen die schauspielerischen Leistungen so oder so - vor allem, dass sie in der Produktion überhaupt auftauchen - auch die zeitgemäße Aufmachung kommt gut an und tut dem künstlichen Nervenkitzel keinen Abbruch. Von daher immer wieder sehr gerne gesehen.

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