DAS WERDEN WIR JA SEHEN!? 2.0

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Prisma
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Re: DAS WERDEN WIR JA SEHEN!? 2.0

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FRENZY


● FRENZY / FRENZY (GB|1972)
mit Jon Finch, Barry Foster, Barbara Leigh-Hunt, Anna Massey, Vivien Merchant, Jean Marsh und Alec McCowen
eine Produktion der Alfred J. Hitchcock Productions | im Verleih der CIC
ein Film von Alfred Hitchcock

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»Sie haben ja ihre Krawatte nicht an!«

Ein Serienkiller hält London in Atem. Immer wenn eine Frauenleiche auftaucht, die nichts als eine Krawatte um den Hals trägt, ist klar, dass der sogenannte Krawattenmörder wieder zugeschlagen hat. Die Polizei verfügt über wenige Hinweise, sodass es zunächst kaum signifikante Anhaltspunkte gibt, bei wem es sich um den gesuchten Triebtäter handeln könnte, bis der Zufall zur Hilfe kommt. Verdächtigt wird der ehemalige Pilot und Staffelführer der Royal Air Force, Richard Blaney (Jon Finch), der beim Verlassen des Hauses seiner Ex-Frau Brenda (Barbara Leigh-Hunt) gesehen wurde, die vergewaltigt und stranguliert wurde. Chief Inspector Oxford (Alex McCowen) nimmt den sozialen Absteiger ins Visier und zieht die Schlinge um dessen Hals immer enger zu...

Alfred Hitchcocks "Frenzy" - dessen Titel ins Deutsche übersetzt etwa so viel heißt wie Raserei oder Wahnsinn, den Verlauf somit en detail charakterisieren wird - beginnt mit einer herrlichen Panoramafahrt über London, sodass die Titelcredits beinahe zur Nebensächlichkeit werden. Aus der Ferne sieht man die Tower Bridge, die sich gerade über der Themse öffnet, und dabei entsteht eine Spannung oder Neugierde, die zweifellos nur durch einen kontinentalen Blick auf die Geschehnisse entstehen kann. Nach über 20 Jahren der Abstinenz konnte Regisseur Alfred Hitchcock endlich wieder einen Film in seinem Heimatland England drehen, was aus zahlreichen Gründen mehr als nur eine Fußnote darstellt. In dieser Produktion kommt nämlich definitiv ein anderes, quasi individuelles Flair in mehrfacher Potenz zum Vorschein, das von Sicherheit, Insiderwissen, Vertrautheit und sogar Intimität berichtet, da zu spüren ist, dass die Regie zu Hause angekommen war. So begleitet man Hitchcock auf unerschütterlichem Terrain, sodass der Film wie auf Schienen gebettet wirkt und ich nicht den kleinsten Aussetzer erlaubt, auch wenn er eine Schneise der Verwüstung hinterlassen will. Vielmehr erlebt das Publikum die Kunst, Handlungsstränge nicht nur nebeneinander herlaufen, sondern sich quasi bedingen zu lassen, damit erst der Eindruck entstehen kann, dass das eine nicht ohne das andere hätte passieren können, auch wenn es sich noch so sehr um nur Kleinigkeiten oder gar Unwichtigkeiten handelt. "Frenzy" versucht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, die Perversion nicht nur bildlich festzuhalten, sondern sie mit realen Ambientes und Personen, die jeder unter Umständen selbst kennen könnte, zu entschärfen. Die Inszenierung oder artifizielle Normalität wirkt daher eigenartig verwegen und plastisch, allerdings überträgt sich der im Titel angekündigte Gefühlszustand nicht auf das Publikum, sondern bleibt isoliert im Geschehen zurück und quält alle Beteiligten.

Hichcock macht den Zuschauer zu seinem Sekundanten, vom Mörder wird dieser zum Komplizen auserkoren, und die Geschichte kann oft mit wenigen Mitteln zupacken. Hierbei handelt es sich um eine hochinteressante Variation, da der blitzschnell vorweg genommene Whodunit durch hochwertige, beziehungsweise clevere Alternativen ersetzt wird. So kann sich "Frenzy" beinahe zum schlimmsten Alptraum der Komödie entfalten. Oder umgekehrt. Für den hier offensiv angebotenen britischen oder vielmehr Schwarzen Humor, müsste nach Hitchcocks verspielter aber ebenso hochkonzentrierter Bearbeitung ein neuer, nämlich noch tieferer Schwarzton erfunden werden. Der Verlauf schockiert in ausgewählten Momenten, um im nächsten Intervall zu amüsieren. Dabei sind diese Zustände oft konträr zur jeweiligen Situation gewählt, was sogar für die Situationskomik gilt. So kann es in heiteren und humorigen Momenten abstoßend und schockgeladen zugehen, ebenso wie es in diesen mit Spannung versehenen Phasen eigentümlich komisch aussehen kann. Gegensätzlichkeiten ziehen sich also auch hier spürbar an, was sich auch über die meist zweifelhaften Protagonisten sagen lässt. Hitchcock bietet kaum klassische Sympathieträger an, die sich in diesem Zusammenhang vollkommen makellos präsentieren würden. Am ehesten lässt sich diese Rolle noch der Polizei, beziehungsweise der ermittelnden Figur zuschreiben, die es aufgrund des Kochkurses der eigenen Ehefrau nicht leichter hat als ein Prägustator im alten Rom. Zu Tisch entstehen somit herrlich skurrile Szenen, die nicht nur zum Schmunzeln, sondern zum herzhaften Lachen animieren. Überhaupt kommt es zu interessanten Assoziationsketten zwischen Essen, Zwischenmenschlichkeit und Mord. Die Regie beschränkt sich dieses Mal nicht auf ein bloßes, wenn auch brillantes Visualisieren, sondern provoziert eine Reihe von Reaktionen beim Publikum. Hierbei handelt es sich vornehmlich um Gefühle wie Ekel, Abscheu und Empörung.

Dieser Korridor der Emotionen ist so lückenlos geplant, dass es kein Entrinnen, Ausweichen und Zurück gibt. Schaut man auf die Besetzung, so drängt sich im ersten Impuls der unverblümte Eindruck auf, dass sie vermeintlich unspektakulär wirkt, wenngleich es sich hierbei nur um eine Halbwahrheit handelt, die wohl dem eigenen Wunschdenken, beziehungsweise der persönlichen Umbesetzungscouch geschuldet ist. Jon Finch zeigt sich auffällig unbeteiligt und nur so weit in den Fokus gerückt, wie unbedingt nötig, sodass seine Funktion als unschuldig Verdächtiger völlig transparent aufgerollt werden kann. Diese fehlende emotionale Beteiligung treibt das suchende Publikum förmlich in die Arme anderer Personen, die jedoch nur Einbahnstraßen anbieten. Dieses Konzept der Abkehr von konventionellen Mustern ist zunächst gewöhnungsbedürftig, erfüllt aber seinen Zweck, denn dieser eigenwillige Nervenkitzel geht jederzeit voll und ganz auf. In Verbindung mit kulinarischen Abgründen und einem lukullischen Fauxpas nach dem anderen, kommt es zu einem Verlauf, der permanent mit dem Thema Nahrung konfrontiert, bevor er zu eigentlichen Themenkomplexen gelangt. Mit Barbara Leigh-Hunt, Anna Massey, Jean Marsh und Alec McCowen kommt es zu hervorragenden Momenten, da sie sich dem fordernden Konzept beugen und bedingungslos anpassen. Vor allem Barry Foster sorgt dafür, dass einem das Blut in den Adern gefriert und bei seinen Opfern nicht mehr zum zirkulieren kommt, was man aber definitiv selbst kennenlernen sollte. Schlussendlich ist Hitchcocks Regiestil in "Frenzy" nicht einmal neu erfunden worden, denn seine typischen Kniffe sind allgegenwärtig. Dennoch bleibt der Eindruck zurück, dass der Regisseur im Herbst seiner Karriere einen Film fabrizieren konnte, der von der Sicherheit des Terrains des Produktionslandes profitiert, somit wie entfesselt, giftig und durch und durch unbändig wirkt. Als Fazit bleibt daher nichts anders zu sagen, dass man es mit einer rabenschwarzen Sternstunde zu tun hat.


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Prisma
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Klaus Kinski

NUIT D'OR - DIE NACHT AUS GOLD


● NUIT D'OR / NUIT D'OR - DIE NACHT AUS GOLD (F|D|1976)
mit Bernard Blier, Marie Dubois, Elisabeth Flickenschildt, Jean-Luc Bideau, Charles Vanel, Anny Duperey,
Raymond Bussières, Valérie Pascale, Catherine Arditi, Robert Bury, Herta Gaupmann und Maurice Ronet
eine Produktion der Euro-France Films | France 3 | SFP | UGC | Maran Film
ein Film von Serge Moati

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»Er muss für immer verschwinden!«


Michel Fournier (Klaus Kinski) gilt als tot - zumindest glaubt das seine Familie, ebenso wie Bekannte. Die Erleichterung über das Ableben des ungeliebten Verwandten wird eines Tages mit dessen plötzlichem Auftauchen gestört, aber schließlich leben Totgesagte bekanntlich länger. Da Fournier seinerzeit des Mordes bezichtigt wurde, gilt sein Interesse fortan nur noch der Tyrannisierung und Zerstörung derjenigen, die ihn damals beschuldigten und letztlich zur Inszenierung seines Todes brachten. So erhalten seine Opfer Puppen, die an Voodoo-Zauber erinnern, um ihnen gehörige Angst einzujagen. Kommissar Pidoux (Bernard Blier), der schon vor Jahren gegen ihn ermittelte, heftet sich erneut an Michel heran...

»Ich bin zurückgekommen. Ich fang nochmal von vorne an und diesmal werde ich gewinnen!« Diese ersten hysterischen, beziehungsweise aggressiven Anwandlungen des sich selbst als völlig zweifelhaft vorstellenden Michel Fournier kündigen nicht nur die Art und Weise der Performance von Klaus Kinski an, sondern auch einen Verlauf, in dem nicht alles so sein wird, wie es zu sein scheint. Telefonische oder postalische Belästigungen bringen die offensichtlich rachsüchtige Hauptfigur auf Betriebstemperatur, sodass die Vergangenheit parallel wieder aufgerollt werden kann, als Anklage und Quälerei. Da diese Vergangenheit auch ein Stück weit Gegenwart und sogar Zukunft darstellt, ist es umso interessanter, in diese surreale Geschichte einzutauchen, die für Regisseur Serge Moati seinerzeit den Durchbruch darstellte. Eine Klassifikation in beispielsweise Thriller oder Drama ist nicht einfach, weil sinnlos, da es sich in jeder Faser des Dargestellten um ein Hybrid handelt, egal welche Komponenten man bei "Nuit d'or" letztlich bemühen will. Um das Szenario mit Intensität und einem bizarren Drive auszustatten, bietet Klaus Kinski seine leichtesten Fingerübungen an, indem er Besessenheit, unverblümte Aufdringlichkeit, Aggressivität sowie Impulsivität anbietet, die sich immer wieder eruptiv entfaltet, ohne sich dabei in plumpen Schockmomenten zu verlieren. Die Personen seines Umfeldes degradiert er zu innocent bystanders oder Gespenstern seiner Vergangenheit, denen die Hände wegen so viel Unberechenbarkeit in jeder Beziehung gebunden sind. Nur bei seiner Mutter scheint er auf unangenehmes Granit zu beißen, wobei es fraglich ist, ob die alte Dame noch vollkommen zurechnungsfähig, geschweige denn nüchtern ist. Für Elisabeth Flickenschildt war diese Rolle übrigens ihre letzte, und es handelt sich um einen überaus bizarren Abschluss ihrer so erfüllten Karriere. Viele Szenen sind schwer zu begreifen, animieren aber zum Hinstarren, da sie in merkwürdiger Manier faszinieren.

»Na schön, dann schlaf! Eines Tages wirst du nicht mehr aufwachen.« Völlig aggressiv schleudert er eine Flasche gegen die Wand, als seine Mutter ihm keine Antwort, beziehungsweise irgend eine Reaktion auf seine sich anbiedernde Präsenz gibt, denn die alte, exaltiert wirkende Frau starrt lieber auf den Fernseher, in dem längst keine Sendung mehr läuft. Michel hat Personen nötig, die deutlich auf ihn reagieren, die ihn Angst und Furcht wittern lassen. Als Zuschauer fühlt man sich unbestimmterweise durch einen Hauch von Blutgeruch in der Luft angestachelt, kann die Vorgehensweise des höchst zweifelhaften Protagonisten jedoch noch nicht immer ordnen. In der Zwischenzeit plaudern die Heimgesuchten ein wenig aus dem Nähkästchen, charakterisieren den Totgeglaubten zum immer noch völlig roh servierten Verständnis ein wenig, der zu seiner Zeit nur Mörder mit der Goldkette genannt wurde. Die Regie macht es einem nicht gerade leicht, sich von den Personen an die Hand nehmen zu lassen, da sie allesamt nicht als Sympathieträger identifiziert werden können, glitschig und selbst wie schuldige Unschuldige wirken, die auf einer Welle der Verachtung reiten. Regisseur Moati legt Wert darauf, dass dieser nicht vorhandene Unterschied zu Michel nicht (allzu schnell) auszumachen ist, sodass man der Hauptfigur alles zwischen Gut und Böse zutrauen muss, was von Kinskis Aura nur unterstrichen wird. Hin und wieder folgen Szenen, die unappetitlich wirken und auch bleiben, da sie in ihrer Aussage auch manchmal kaum zu begreifen sind. Unterstützt durch teils kryptische aber auch lethargische Dialoge, verfügt dieses phasenweise isoliert wirkende Angebot und Setting zwar stets über Ausstrahlung, gleichzeitig kann es aber strapaziös werden und dem Empfinden nach spröde zugehen. Es ist schließlich besser, wenn man sich als Zuschauer erst gar nicht dazu verleiten lässt, hier irgend jemandem oder irgend etwas zu trauen, da sonst die mystische Spannung verloren gehen würde.

Zwar ist man mit dieser Strategie immer noch auf der völlig unsicheren Seite, allerdings kann so ein trügerisches Gefühl von Sicherheit aufkommen, das einen jedoch immer nur inkonsequent erreichen wird. Im Grunde genommen setzt man sich in einen Waggon, der einen durch ein unübersichtliches Gruselkabinett transportiert. Die Fratzen, die man dort kennenlernt, sind so leicht nicht wieder zu vergessen, animieren jedoch zur Analyse, da man letztlich verstehen will. Diese uneindeutige Reise durch die in vielerlei Hinsicht angeschlagene Psyche der Beteiligten bleibt eine Katze, die sich immer wieder selbst in den Schwanz beißt, da sich Realitätsebenen verschieben. Wenn dann schließlich noch Szenen zwischen Kinski und dem kleinen Mädchen ausgewalzt werden, wird man vor gewisse Schwierigkeiten gestellt, die sich mit konventionellen Sehgewohnheiten beißen. Klaus Kinski wirkt brutal - unterschwellig wie tatsächlich. Sein Handeln als Racheengel will man nicht mittragen, da der Film kein Gerechtigkeitsempfinden besitzt oder transportiert. So erschließt sich hauptsächlich eine Morbidität und Trostlosigkeit, die keinen Zweifel daran lässt, dass man unausweichlich auf eine Katastrophe zusteuert. Es entsteht eine umgekehrte Ästhetik, die besonders in der Bildsprache zum Ausdruck kommt. Der merklich betriebene Aufwand sendet förmlich stumme Schreie ab, kaum zu dechiffrierende Signale und sehr viele beunruhigende Anteile, die in eine permanente Alarmbereitschaft versetzen. Erwähnenswerte Leistungen zeigen Bernard Blier, Marie Dubois und Maurice Ronet, die vor allem durch eine irritierende Untertourigkeit auffallen. "Die Nacht aus Gold" bietet einen verbitterten Blick auf die Bourgeoisie und rechnet im Rahmen von Trugbildern und Irrtümern mit ihr und ihren Helfershelfern ab, die sich naturgemäß für etwas Besseres halten. Am bitteren Ende bleibt so oder so um ein besonderes Filmerlebnis, dessen Perfektion sich aus einem provokanten Anti-Perfektionismus ergibt.

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Prisma
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INVASION


● INVASION (GB|1965)
mit Edward Judd, Yôko Tani, Valerie Gearon, Lyndon Brook, Ric Young, Barry Ingham, Anthony Sharp und Tsai Chin
eine Produktion der Metron Park Studios
ein Film von Alan Bridges

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»He's not human!«


In einem kleinen Krankenhaus in der Nähe von London geschehen seltsame Dinge. Als das Opfer eines Verkehrsunfalls (Ric Young) dort eingeliefert wird, steht man nach der Blutanalyse des jungen Mannes vor einem kompletten Rätsel, da dieses Ergebnis allem was man kennt nicht zugeordnet werden kann. Anscheinend hat man es mit einer unbekannten Spezies zu tun, die eine Übernahme durch das heimliche Austauschen bestimmter Personen planen. Nach kürzester Zeit wirken die Angestellten der Klinik wie ein Krisenstab, der das Haus aufgrund eines Kraftfeldes jedoch nicht mehr verlassen kann. Da in den umliegenden Wäldern eine Raumkapsel gefunden wurde, könnte man es tatsächlich mit der feindlichen Übernahme von Aliens zu tun bekommen, doch ist diese Annahme auch plausibel..?

Im Science-Fiction-Universum irren noch zahlreiche Produktionen in weit entfernten Umlaufbahnen umher, die nur auf eine Landung auf der Erde, beziehungsweise in deren Heimkinos warten. Bei Alan Bridges Low-Budget-Beitrag mit dem verheißungsvoll klingenden Titel "Invasion" ist dies zwar bereits geschehen, doch anscheinend verlief diese Ankunft ohne größeres Aufsehen zu verursachen. Wenn man von diesem wirklich charmanten Film keine allzu großen Wunder erwartet, bekommt man eine sehr unterhaltsame, sorgsam konzipierte, aber vor allem exzellent fotografierte Geschichte geboten, welche unterm Strich mit einer besonderen Aura überzeugen wird. Das ganz große Spektakel bleibt unter Bridges' Regie vergleichsweise aus, da hier mehr auf eine engmaschige Atmosphäre der Mystik geachtet wird, die nicht zuletzt wegen ihrer wirklich unheimlichen Sequenzen auffällt. Die sozialkritische Komponente rückt aufgrund der eher in den Fokus gestellten und beinahe kriegsähnlichen Bedrohlichkeit in die hintere Reihe, bleibt jedoch als statisch wirkender, anklagender Unterton zurück. Der Alltag im Krankenhaus ist gekennzeichnet von worcaholic-ähnlichen Zuständen, die das humane Material abnutzen, vielleicht sogar ausbeuten. Zur ihrer Stärke verhilft den Charakteren allerdings ihr Idealismus und der Wunsch, etwas auch über die Mauern dieser Klinik auszurichten. So arbeitet man anscheinend uneigennützig Hand in Hand, um sich zur richtigen Zeit gegen die drohende Invasion - bestehend aus drei asiatisch aussehenden Aliens - stellen zu können. Dieser Film überzeugt mit einer schönen Schwarzweiß-Fotografie, aufregenden Kamera-Einstellungen und nicht zuletzt hochinteressanten Einfällen, die man vielleicht nicht alle Tage serviert bekommt. Die Eindringlinge sind plötzlich da und platzieren sich in eigenartiger Selbstverständlichkeit. Aus dem Nichts greifen sie dabei nach unschuldigen Opfern und tauschen sich kurzerhand selbst gegen sie aus.

Diese einfache aber ebenso beängstigende Strategie verleiht dem Verlauf atemlose Intervalle, in denen man deutlich spürt, dass die Zeit davon läuft. Über die Hintergründe wird erst gar nicht ausladend diskutiert, da es Erklärungen eigentlich auch nicht zwingend braucht. Leider kommen hier und da ein paar xenophobe Tendenzen auf, was hauptsächlich auf das Aussehen der Invasoren zurückzuführen ist, auch wenn es sich hier wahrscheinlich um keine böse Absicht gehandelt hat. Vielmehr liegt die Wahrscheinlichkeit näher, dass man von einem internationalen Cast profitieren wollte, der beispielsweise mit Yôko Tani über eine Interpretin verfügt, der Science-Fiction-Erfahrung nicht fremd war. Ihre zierliche Silhouette und die auffällig geschmeidigen, beinahe fliehenden Bewegungen und Vorgehensweisen, stehen in herbem Kontrast zu ihrer Person, die vielleicht bereit wäre, zum Äußersten zu gehen. Offensichtlich hat sie die Führungsposition inne, doch sie lässt sich in keiner Sekunde durchschauen. Unterstützt durch die auffälligen bis weniger in Erinnerung bleibenden Leistungen von Edward Judd, Valerie Gearon, Lyndon Brook oder Ric Young, kommt es zu einer rastlosen Dynamik in der kleinen Klinik, die nach gewisser Zeit wie ein Käfig wirkt, aus dem es kein Entrinnen mehr geben soll. Interessanterweise ist hier auch noch Tsai Chin in einer ansprechenden Nebenrolle als Krankenschwester zu sehen, die wenig später als sadistische Tochter des "Dr. Fu Man Chu" in der fünfteiligen Reihe durchstarten sollte. Geschichten, die wie feiner Sand wirken, um durch den engen Hals einer Sanduhr hindurch zu kommen, verfügen naturgemäß über ein merkliches Zeitdiktat, das auch hier zu spüren ist und die Story gut über die Ziellinie bringt. Als Unterhaltungsfilm mit ein paar schockierenden und etlichen beunruhigenden Inhalten ist "Invasion" sehr gut konsumierbar und kann insgesamt als kleiner, wenn auch nicht geheimer Tipp unter den B-Science-Fictionern angesehen werden.

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MITTSOMMERNACHT


● MITTSOMMERNACHT (D|1967)
mit Robert Fuller, Ruth Maria Kubitschek, Sieghardt Rupp, Marianne Hoffmann, Anita Höfer,
Liane Hielscher, Ralf Wolter, Edith Hancke, Walter Kohut, Kurt Nachmann sowie Carl Lange
ein Lisa Film | im Gloria Verleih
ein Film von Paul May

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»Soll ich vielleicht mit ihm ins Bett steigen, damit er bleibt?«


Der Sägewerkbesitzer und Großbauer Arne Arndahl (Carl Lange) lebt mit seinen zwei Töchtern Christine (Marianne Hoffmann) und Astrid (Liane Hielscher) auf dem abgelegenen Svytelma-Hof. Als ein Knecht eines Tages versucht, Astrid zu vergewaltigen, sie diesen aber vom Hof jagen kann, nimmt Arne die Verfolgung auf und kann im letzten Moment vor einer Bluttat bewahrt werden. Abgehalten durch einen Fremden namens Tore (Robert Fuller), der noch einmal die Gelegenheit bekommen wird, den Großbauern aus einer großen Bedrängnis zu befreien, folgt ihm auf seinen Hof, wo er den Arndahl-Frauen den Kopf verdreht. Nur Karen (Ruth Maria Kubitschek) verfällt dem Charme Tores nicht, da sie seit geraumer Zeit einen anderen Plan verfolgt...

Diese deutsche Produktion aus dem Jahr 1967 wurde unter der Regie von Paul May inszeniert und ist quasi seit Erscheinen wieder in Vergessenheit geraten. Das in Norwegen spielende und der Steiermark gedrehte Drama erinnert alleine wegen seiner Machart und gewisser Inhalte sowie Charaktere an den beinahe zehn Jahre zuvor entstandenen Klassiker "Und ewig singen die Wälder", für den sich der Münchner Regisseur May ebenfalls verantwortlich zeigte. Es ist zu bezweifeln, dass man von Seiten der Produktion an einen ähnlichen Erfolg geglaubt hat, denn dafür passt die Präsentation zu wenig in das Herstellungsjahr 1967 und wirkt mit all seinen Eindrücken, Personen und Kapriolen etwas rückwärtsgewandt, wenngleich das Ergebnis in den Kinos noch zufriedenstellend gewesen sein soll. Wie erwartet, kontert der Film gleich zu Beginn mit einer Vielzahl an imposanten und atmosphärischen Naturaufnahmen, die der US-Amerikaner und Hauptdarsteller Robert Fuller als unbekannter Fremdenführer begleitet. Als sich nach dem Vorspann und mehr als fünf Minuten lang allerdings immer noch keine Richtung oder irgend ein Dialog ergeben hat, kommt es zu seiner unnötigen Stagnation oder schlimmstenfalls Langeweile, die sich dieser Film bestimmt nicht zur Aufgabe machen wollte. Endlich tauchen die ersten intriganten Personen auf und es kommt zu Wortgefechten und Übergriffen, die auf dem Hof dem Vernehmen nach an der Tagesordnung sein sollen. Es rauscht gewaltig, was aber nichts mit den Wäldern zu tun hat, sondern den beteiligten Damen, wie etwa Ruth Maria Kubitschek, die als Haushälterin des Patriarchen und Großbauers Arndahl auf alles Mögliche verzichten könnte, nicht aber auf den Titel einer Großbäuerin, was zur Folge hat, dass sie bei sich jeder bietenden Gelegenheit mit den Töchtern des Hauses aneinander gerät. Diese verblüffende Offenheit der Kubitschek konnte zur damaligen Zeit bereits als Markenzeichen wahrgenommen werden, da es sich um eine der wenigen deutschen Interpretinnen handelte, die es nicht nötig hatte, auf Sympathie-Fischzüge gehen zu müssen.

So bleibt es also nur abzuwarten, ob sie ihre offen zur Schau getragenen Ambitionen gegen den Widerstand der Kontrahentinnen durchbringen kann. Liane Hielscher und Marianne Hoffmann zeigen sich in dieser mit Heu ausstaffierten Arena nicht minder kämpferisch, kratzbürstig, oder angriffslustig, beziehungsweise im schauspielerischen Sinn gut aufgelegt, sodass man in dieser Beziehung wirklich gut unterhalten wird. Bekannte Interpreten wie Carl Lange, Ralf Wolter oder Sieghardt Rupp formvollenden viele Intervalle und Szenen, sodass der bereits zu Beginn vielleicht ein wenig als Fremdkörper identifizierte Robert Fuller - der hier von Hans von Borsody synchronisiert wird - nicht weiter auffällt, bis er am Ende sogar zu den Arbeitserfolgen gezählt werden kann. Die Geschichte bietet viel dramatisch aufgerolltes Potenzial, welches sich unter der Regie und vor allem der Schauspielführung Paul Mays gut entfalten kann. Natürlich bleiben Gedanken nicht aus, dass es sich trotz aller Vorzüge um einen relativ alten Hut handelt, aber die Zeiten der mit viel Theatralik und Spektakel ausgestatteten Heimatfilme war offenbar immer noch nicht ganz vorbei. Tatsächlich lässt dieser Beitrag einige Initialzündungen und überkochende Situationen vermissen, außerdem verliert sich das Szenario zu gerne in ausladenden Sightseeing-Strecken, die zwar immer schön anzusehen sind, den Erzählfluss aber hier und da ungünstig unterbrechen, bis es wieder zum obligatorischen Nervenkitzel aus der Bergwelt kommen kann. Insgesamt präsentiert sich "Mittsommernacht" alles andere als uninteressant und wäre eigentlich prädestiniert für die übliche und immer wiederkehrende sonntägliche Nachmittagsunterhaltung im deutschen Fernsehen gewesen, doch leider erinnert man sich nicht mehr an diesen optisch und darstellerisch intensiven Beitrag, dessen stärkstes Manko sich vielleicht aus einer merklichen Unentschlossenheit in den Bereichen der Stringenz und Individualität ergibt. Ansonsten kann man sich dieses mit Intrigen und Drama angereicherte Berg-Märchen ganz bedenkenlos anschauen.

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Re: DAS WERDEN WIR JA SEHEN!? 2.0

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WIR - ZWEI


● WIR - ZWEI (D|1970)
mit Sabine Sinjen, Christoph Bantzer, Corny Collins, Ulrich Schamoni, Käthe Jaenicke, Herbert Weissbach sowie Rolf Eden und Blandine Ebinger
eine Produktion der Terra Filmkunst | im Constantin Filmverleih
ein Film von Ulrich Schamoni

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»Du bist schöner geworden!«


Nach rund 10 Jahren trifft Andreas (Christoph Bantzer) seine alte Jugendliebe aus Tanzstundenzeiten wieder. Hella (Sabine Sinjen), die mittlerweile mit dem erfolgreichen Berliner Kaufmann Willy Meyer (Ulrich Schamoni) verheiratet ist und Mutter einer kleinen Tochter (Ulrike Schamoni) ist, lässt sich auf das kleine Abenteuer ein, um heraus zu finden, ob sich ein altes Gefühl wiederholen lässt. So lässt sich die in ihrer Ehe unterforderte Frau von dem gut aussehenden Naturwissenschaftler hofieren und gegen ihren Willen erneut beeindrucken, sodass sich eine neue Auflage der alten Liaison ergibt, der jedoch nicht alle Außenstehenden beglückt zusehen. Wo wird diese ungewisse Reise hinführen..?

Der mit dem Prädikat "wertvoll" und einer Drehbuchprämie von 200.000 D-Mark ausgezeichnete Film "Wir - zwei" stellte für den Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Ulrich Schamoni vielleicht eine Art Etappensieg in seiner eigenen Filmografie dar, was sich zunächst auf die Auszeichnungen und allgemeine Beachtung bezieht. Die zeitgenössische Kritik - des deutschen Films aller Couleur offensichtlich vollkommen überdrüssig - kam überwiegend zu dem gleichen Schluss, dass Schamonis Werk eigentlich kein neues Angebot für den Zuschauer gewesen sei, was jedoch alleine schon wegen der Struktur und Inszenierung schnell von der Hand zu weisen ist. "Wir - zwei" kann scheitern, kann langweilen oder irritieren. Andererseits kann diese Geschichte innerhalb ihrer Realitätsverschleppung und mit einem auffällig minimalistischen Prinzip auch unbarmherzig triggern. Lassen sich starke, der Erinnerung nach einzigartige Gefühle wiederholen? Die Antwort auf diese rhetorische Frage wird sich der Zuschauer am Ende des Verlaufs selbst geben können, die von Fall zu Fall aber keineswegs identisch sein muss. Die Geschichte beginnt vollkommen simpel und droht in kürzester Zeit wie ein albernes Berliner Klischee zu wirken, was in dieser Ausarbeitung sogar nicht uninteressant wirkt. Andreas sieht Hella nach 10 Jahren wieder, steigt entschlossen in ein Taxi und fährt ihr schnurstracks nach, auf eine Beerdigung, beziehungsweise in ein Krematorium. Raum, Setting, Zeit und das Leben selbst hindern die beiden nicht daran, die Andeutungen ihrer Liebeserinnerungen wieder hervor zu kramen. Man verabredet sich. Unkonventionell und gleichzeitig so schrecklich bürgerlich. Hella ist verheiratet und lässt ihre Tochter vom Dienst- und Kindermädchen erziehen. Ihr Mann hat eine Rechenmaschine im Kopf, aber auch eine Villa und reagiert nicht auf subtile Hinweise. Andreas wittert leichte Beute, muss seine attraktive Bekanntschaft Marlies nur noch diskret aufs Abstellgleis manövrieren.

Man betrachtet den sich anbahnenden Pas de deux mit Aufmerksamkeit und nach kürzester Zeit sogar mit Vergnügen, obwohl eine einigermaßen intakte Familie auf den Prüfstand gestellt wird. Was bleibt, ist die Verwunderung, aber dem Anschein nach ist diese Achterbahn der Gefühle unberechenbar, wenngleich es Regisseur Ulrich Schamoni flächendeckend mit offensiver Transparenz versucht. Beim Stichwort Verwunderung muss man allerdings auch unweigerlich an Herrn Meyer denken, der den Inbegriff des Spießers darstellt, eingehüllt in weltmännische und völlig liberale Gebärden, außerdem mit progressiven Ansichten jonglierend, obwohl andere Eindrücke dominieren. Ein Kampf gegen jedes Image sozusagen. So versucht er sich als beispiellosen Entwurf zu verkaufen, was eine beinahe provinzielle Großstadt-Attitüde nur entlarvt. Dargestellt von Regisseur Ulrich Schamoni, entstehen bizarre bis authentische Momente, und es ist nicht zu leugnen, dass die Interpretation seiner eigenen Tatsachenberichterstattung sehr überzeugend ausgefallen ist. Überhaupt lebt "Wir - zwei" von überzeugenden darstellerischen Leistungen, die die kleinen großen Momente der Veranstaltung repräsentieren und erst fabrizieren. Das Lebenselixier des Szenarios stellt Sabine Sinjen dar, da sie sehr viel Modellcharakter mitbringt. Hella wird nicht als profanes Objekt der Begierde dargestellt, die beim Hin und Her zweier Männer als Tau endet, an dem empfindlich gezerrt wird, denn für dieses simple Spiel aus der Palette des Liebeskarussells brächte es mindestens die im Titel angekündigten Zwei, aber Ulrich Schamoni bietet letztlich nur das wir über ein Minus an. Hellas ehemaliger und gleichzeitig neuer Verehrer interessiert sich unverblümt für die schöne Frau in den allerbesten Jahren, immerhin sind seinerzeit einige unerfüllte Wünsche zurück geblieben. Gleichzeitig ist sie zu Hause als Frau abgeschrieben, immerhin übernimmt sie nun eine gesellschaftliche Rolle, in der es scheinbar keine Zwischentöne mehr gibt.

Herr Meyer genügt die sich nach außen spiegelnde, aber vermeintliche weil trügerische Idylle, da er eine persönlichen Ziele mit Familie und Wohlstand offenbar erreicht hat. Es wirkt nahezu befremdlich, dass er sich für seine Frau zu freuen scheint, als sie einen neuen Zeitvertreib gefunden hat, oder dass er mit Andreas' Begleitung nackt in die Sauna und den Pool geht. Für den Zuschauer sind diese Indikatoren völlig eindeutig, denn er hat keine amourösen Ziele mehr vor Augen, die es zu erreichen gilt. Andreas nutzt diese emotionale Vakanz im Hause Meyer aus, und das noch nicht einmal schamlos, da es von beiden Seiten quasi zu Einladungen kommt. Fortan zeigt der Verlauf glückliche, intime und prickelnde Momente, die allerdings nicht vital genug wirken, um die Bequemlichkeit aller Beteiligten zu überlagern. In diesem Zusammenhang zeigen sich durch die Bank exzellente bis überraschende Leistungen der Interpreten, vor allem Corny Collins kann sich neben dem erwähnten Trio am meisten profilieren. Die Berlinerin, die dem Empfinden nach mit steigendem Alter immer interessanter wurde, symbolisiert das Schicksal der Zurückgelassenen, die allerdings besser bedient sind, wenn sie den alten Ballast hinter sich lassen. Ungewöhnlich freizügig, aber nicht lasziv, erlebt man eine Corny Collins, die man so nicht alle Tage gesehen hat und zeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Erwähnenswert sind des Weiteren die Auftritte von Käthe Jaenicke, Rolf Eden als himself oder Blandine Ebinger in einem ihrer letzten Spielfilme. Am Ende der Geschichte bleibt vielleicht zu wenig zurück, als dass es genug sein könnte, allerdings auch genug, als dass es zu wenig wäre. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine globale Unentschlossenheit der Produktion, sondern um der wenigen authentischen und einfachen Geschichten, die bruchstückhaft an die Realität erinnern. Als Fazit bleibt, was jeder insgeheim wusste: Man kann ein Gefühl nicht wiederholen, auch nicht mit einem Produktionsbudget von 700.000 D-Mark. Sehenswert!

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