PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST - Peter Patzak

Sexwellen, Kriminalspaß und andere Krautploitation.
Antworten
Benutzeravatar
Prisma
Beiträge: 2168
Registriert: Sa., 31.10.2020 18:11

PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST - Peter Patzak

Beitrag von Prisma »



PP1.JPG

● PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST (D|1974)
mit Marisa Mell, William Berger, Mathieu Crrière, Alexandra Marischka, Mascha Gonska, Debbie Berger, Peter Neusser, Helmut Förnbacher,
Signe Seidel, Jane Tilden, Leon Askin, Edwige Pierre, Gertrud Roll, Heinz Marecek, Guido Wieland, Wolfgang Gasser, Karl Heinz Martell, u.a.
eine T.I.T. Filmproduktion | im Verleih der Cinerama
ein Film von Peter Patzak



Harry (Peter Neusser) fühlt sich auf seinem Weg nach Hause zu einem alten Jagdschloss hingezogen, wo er bereits erwartet wird. Wenig später taucht eine Frau namens Greta (Marisa Mell) auf, die ihn leidenschaftlich begrüßt und ihren toten Liebhaber in ihrem Wagen hat, doch Harry fehlen die Zusammenhänge. Als er die Leiche intuitiv wegschaffen möchte, hört er einen Schuss und Greta ist verschwunden, genau wie ihr Wagen in dem die Leiche war. Hals über Kopf macht er sich auf den Nachhauseweg, wo er ungeduldig von seiner Familie erwartet wird, da er an diesem Tag seinen 35. Geburtstag hat. Eine Nacht des Nachdenkens beginnt bis er sich seiner Frau anvertraut. Da er mit Greta Tee getrunken und er ihre Tasse vor seiner Flucht aus dem Schloss noch mitgenommen hat, beschließt er am nächsten Tag zur Polizei zu gehen, wo sich ein unfassbarer Abgrund auftut...

Der Professor der Pathologie (William Berger) hat eine Affäre mit einer jungen Medizinstudentin (Mascha Gonska). Seine Frau (Signe Seidel) hat dieses Verhältnis längst durchschaut und fasst einen endgültigen Entschluss: Sie will sich, ihren Mann und die gemeinsame Tochter Debbie (Debbie Berger) umbringen, und verursacht einen schweren Autounfall, bei dem sie stirbt. Debbie kommt nicht über den Tod ihrer Mutter hinweg und glaubt sie fortan öfters zu sehen, bis sie zusammenbricht und in eine Klinik eingewiesen wird. Ihr Vater trifft sich noch einmal mit seiner Studentin Mascha, um die Liaison zu beenden. Kurz darauf nimmt sich die junge Frau das Leben und bemächtigt sich Debbies Seele. Vater und Schulmedizin stehen der schlechten Konstitution und dem absonderlichen Verhalten der 17-jährigen Tochter rat- und machtlos gegenüber. Wird man ihr noch helfen können...?

Barbara (Alexandra Drewes-Marischka) und Michael (Helmut Förnbacher) sind jung vermählt und begeben sich in die verdienten Flitterwochen. Die harmonische Zweisamkeit findet jedoch ein abruptes Ende, denn Barbara ist plötzlich spurlos verschwunden. Michael begibt sich verzweifelt auf die Suche nach seiner Frau. Ist sie entführt worden? Barbara hat selbst das Weite gesucht, denn sie fühlt sich zu dem Maler Mario (Mathieu Carrière) hingezogen, der eine abartige Neigung hat. Mit Hilfe von telepathischen Befehlen lockt er junge, hübsche Frauen in sein Atelier, um sie sich in jeder Beziehung gefügig zu machen. Sein hypnotischer Einfluss kennt keine Grenzen, außerdem kein Erbarmen. Für die junge Braut beginnen Tage der Angst und der Qual. Als Mario seine Wohnung verlässt, taucht dessen Mutter (Jane Tilden) auf, um Barbara aus dieser Lusthölle zu befreien. Wie wird Mario reagieren...?

In meiner ganz persönlichen Filmwelt ist "Parapsycho - Spektrum der Angst" ein ganz besonderer Film mit einem übermäßig hohen Stellenwert, den er ergebnisorientiert vielleicht gar nicht verdient hätte. Aber was heißt verdient? "Parapsycho" ist unkonventionell, obwohl er offensichtlich auf einer Populärwelle reitet, geheimnisvoll, obwohl man dem Empfinden nach nur vage Fragmente angeboten bekommt, und ungewöhnlich provokant, obwohl sich in vielen Bereichen ein paar Längen einschleichen, die relativierend wirken. Peter Patzaks Episoden-Reißer gehörte seinerzeit zu den Filmen, die ich unbedingt haben musste, was seinerzeit noch nicht ganz so einfach war. Lange Rede, kurzer Sinn: für die Toppic-VHS habe ich dann ein kleines Vermögen hinlegen müssen, nachdem ich den Film zur Voransicht in einer ortsansässigen Videothek ausfindig gemacht hatte. Vielleicht ist etwas dran, dass Filme, die man so schrecklich gerne sehen möchte, eben aus diesem Grund auch gut sein müssen, und all das gibt "Parapsycho - Spektrum der Angst" für mich her. Ich habe ihn rauf und runter geschaut, ihn kritisch und wohlwollend reflektiert, aber vor allem immer und immer wieder das Gefühl zurück behalten, dass ich noch nicht alles gesehen, durchdacht und mitbekommen habe, dass der Film mir noch etwas zu bieten hat, das bislang verborgen blieb. So kann ich es nicht anders sagen, dass ich diese besondere Produktion über die Maßen schätze, die mich auf unbestimmte Weise fasziniert und zu packen weiß. Solange ich den Film kenne, konnte er mich beschäftigen und ich habe auch nie aufhören können, über ihn zu schreiben. Letzteres wird hier sicherlich nicht anders sein.

Benutzeravatar
Prisma
Beiträge: 2168
Registriert: Sa., 31.10.2020 18:11

Re: PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST - Peter Patzak

Beitrag von Prisma »



PPP.jpg

● PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST
INFORMATIONEN DER PRESSEABTEILUNG DER CINERAMA FILMGESELLSCHAFT MBH



Die voneinander unabhängigen Episoden dieses Films wurden aus einer Reihe von wissenschaftlichen Werken und Tatsachenberichten über PSY, Parapsychologie, Reinkarnation, Metempsychose, Telepathie, Telekinese u.a. ausgewählt, dramaturgisch bearbeitet und von den Drehbuchautoren Geza von Radvanyi und Peter Patzak spielfilmgerecht aufgelöst.

"Wir wundern uns über gar nichts mehr, nach all dem, was bei den Dreharbeiten an Unheimlichem und Unerklärlichem passiert ist", erklärten übereinstimmend Darsteller und Techniker des Films PARAPSYCHO - Spektrum der Angst, der sich mit den Phänomenen der ASW, der außersinnlichen Wahrnehmungen befasst. Die Serie der geheimnisvollen Geschehnisse reichte von Autounfällen, zerspringenden Gegenständen bis hin zum beklagenswerten Tod eines Kleindarstellers, wobei alle Vorfälle in einem Zusammenhang mit dem Inhalt des Films gebracht werden konnten.

Der Okkultismus, das Metaphysische, das Übersinnliche hält die Menschheit immer noch in Atem. Erich von Dänikens Buch "Erscheinungen" steht seit Wochen und Monaten auf den Bestsellerlisten. Zeitschriften, Fernsehen, die Massenmedien bieten dem interessierten Publikum eine Fülle von Fällen. Wissenschaftler in aller Welt befassen sich in zunehmendem Maße mit den ASW, mit den außersinnlichen Wahrnehmungen. Phänomene wie Seelenwanderung, Telepathie, Reinkarnation geistern durch die Gesprächsrunden aller Bevölkerungsschichten, PSI, sechster Sinn, oder wie immer man dieses faszinierende Rätsel nennen mag, ist einfach "in".

Auch der Film - und warum sollte er nicht? - zieht mit und tischt dem sich angenehm gruselnden und zitternd erwartungsvollen Publikum unheimliche Geisterstunden auf. So kommt jetzt als neuestes Lichtspiel der Film des Wiener Regisseurs Peter Patzak in die Kinos, der mit seinem Titel "PARAPSYCHO - Spektrum der Angst" eindeutig ansagt, was er aussagen will. Er ist unterteilt in drei Episoden, sein Drehbuch, dass der Regisseur selbst in Zusammenarbeit mit Geza von Radvanyi schrieb, basiert auf überlieferten wahren Begebenheiten und Interviews mit russischen Wissenschaftlern aus einem Sachbuch von Oestrander/Schroeder. Und Peter Patzak weiß allerlei Unheimliches und Übersinnliches von den Dreharbeiten zu berichten, von einem rätselhaften Todesfall eines Darstellers, von geheimnisvollen Autounfällen und unerklärlichem Verschwinden von Requisiten.

Die drei voneinander unabhängigen Episoden heißen "Reinkarnation", "Metempsychose" und "Telepathie". Regisseur Peter Patzak hat eine lange Liste von namhaften Darstellern aufgeboten, die ebenfalls je nach Veranlagung, die Dreharbeiten nicht unbeeindruckt überstanden. Marisa Mell, die in Rom wohnende aparte Schönheit und Star der ersten Episode, gibt unumwunden zu, dass sie ohnehin medial veranlagt ist und dass vieles Befremdliche während der Arbeit für sie nur Bestätigung war [...] Auch Mascha Gonska, die sich ansonsten für "stinknormal" hält, sagt, sie habe bei diesem Film und seinen täglichen Unheimlichkeiten das Gruseln gelernt [...] In der dritten Episode [...] sehen wir nach langer Filmpause wieder Alexandra Drewes-Marischka, mit Filmregisseur Franz (Zwetschi) Marischka verheiratet und vielen TV-Zuschauern als Vico Torrianis Assistentin im "Goldenen Schuss" in guter Erinnerung.

Alles in allem, "PARAPSYCHO - Spektrum der Angst", der in Kürze in den Kinos anläuft, ist ein Film, der sein Geschäft mit der Angst vor dem Unheimlichen sicherlich machen wird.

Benutzeravatar
Prisma
Beiträge: 2168
Registriert: Sa., 31.10.2020 18:11

Re: PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST - Peter Patzak

Beitrag von Prisma »



PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST


● PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST | EPISODE 1 | REINKARNATION (D|1974)
mit Marisa Mell, Peter Neusser, Leon Askin, Gertrud Roll, Wolfgang Gasser
eine Produktion der TIT Film | im Verleih der Cinerama Filmgesellschaft
ein Film von Peter Patzak

Parapsycho-Reinkarnation01.JPG
Parapsycho-Reinkarnation02.JPG
Parapsycho-Reinkarnation03.JPG
Parapsycho-Reinkarnation04.JPG
Parapsycho-Reinkarnation05.JPG
Parapsycho-Reinkarnation06.JPG
Parapsycho-Reinkarnation07.JPG
Parapsycho-Reinkarnation08.png
Parapsycho-Reinkarnation09.JPG

»Niemand wird je erfahren, warum wir heute Nacht hier sind!«


Harry (Peter Neusser) fühlt sich auf seinem Weg nach Hause zu einem alten Jagdschloss hingezogen, wo er bereits erwartet wird. Wenig später taucht eine Frau namens Greta (Marisa Mell) auf, die ihn leidenschaftlich begrüßt. In ihrem Wagen befindet sich ihr toter Liebhaber, doch Harry fehlen die Zusammenhänge. Als er die Leiche intuitiv wegschaffen möchte, hört er einen Schuss und Greta ist genau wie ihr Wagen, in dem die Leiche war, verschwunden. Hals über Kopf macht er sich auf den Nachhauseweg, wo er ungeduldig von seiner Familie erwartet wird, da er an diesem Tag seinen 35. Geburtstag hat. Eine Nacht des Nachdenkens beginnt, bis er sich seiner Frau anvertraut. Da er mit Greta Tee getrunken und ihre Tasse vor seiner Flucht aus dem Schloss noch mitgenommen hat, beschließt er, am nächsten Tag die Polizei aufzusuchen, wo sich ein unfassbarer Abgrund auftut...

Inspiriert von einer Thematik, die seinerzeit Hochkonjunktur hatte, entstand Peter Patzaks Drei-Episodenfilm "Parapsycho - Spektrum der Angst", der trotz seines Populärthemas beim Kinopublikum floppte. Man darf schon sagen, dass diese Tatsache ein wenig schade ist, immerhin präsentiert sich das Gesamtwerk des Wiener Regisseurs sehr ambitioniert, und möchte bei dieser Gelegenheit eine spirituelle Breite abdecken, deren Crux wie so häufig die filmische Umsetzung ist. Die drei verschiedenen Geschichten sind interessant genug, um Beiträge in Spielfilmlänge zu füllen, was auch für Episode 1 gilt, deren Thema auch heute noch viele Menschen umtreibt, da es keine eindeutigen Antworten bei unzähligen Fragen zu geben scheint. Auch dieser Anfang dieses zweifellos hochinteressanten Films wirft eher Fragen auf und spielt mit den Unsicherheiten und Zweifeln der breiten Masse. Insgesamt wird "Reinkarnation" bescheinigt, die vergleichsweise schwächere Episode geworden zu sein, da ihr Stil vollkommen entschleunigend wirkt und sogar strapaziöse Tendenzen annimmt. Dies wird häufig der musikalischen Untermalung und dem repetetiven Stil zugeschrieben; Inhalte und Basiselemente, die unabdingbar für die ungemütliche Atmosphäre und die tiefere Bedeutung von Episode 1 sind. Peter Patzak möchte den Zuschauer eigentlich nicht das Gruseln lehren, sondern auf alternativen Ebenen ansprechen und bestenfalls in den richtigen Momenten zupacken. So bemüht er einige beunruhigende Facetten des vielleicht gefährlichsten Déjà-Vu, das man sich vorstellen kann, da eine geheimnisvolle Tote zurückkehrt. Der völlig ahnungslose Protagonist schlittert in eine unkalkulierbare Situation, der er nicht entkommen kann, da seine Sinne keine rationalen Entscheidungen mehr treffen können: Er möchte einerseits so schnell wie möglich fort, andererseits kann er der geheimnisvollen Frau nicht widerstehen. Die Suche nach Antworten wird hier nicht zur Chefsache auserkoren, vielmehr bekommt man es mit Andeutungen, Denkanstößen oder Hinweisen zu tun, die sich in der eigenen Fantasie weiter formen sollen.

Als obligatorischer Star und Zugpferd dieser Produktion gibt sich Marisa Mell zu erkennen, deren Name damals immer noch einen besonderen Klang hatte, und die sich nach eigenen Angaben selbst gerne und eindringlich mit spirituellen Inhalten beschäftigte. In diesem Zusammenhang berichtete Christine Kaufmann von ihrer Schauspielkollegin, dass sie daran glaubte, dass deren Hund "Rocco" beispielsweise reinkarniert sei und telepathische Fähigkeiten besessen habe. Außerdem erzählte sie beiläufig vom Endstadium von Marisa Mells Krebserkrankung, in welcher sie abgelehnt haben soll, sich konventionell behandeln zu lassen, da sie auf einen "indischen Guru" vertraute. Die Presseabteilung der Cinerama Filmgesellschaft stellte ihrerseits sehr zweideutige Informationen zur Verfügung: »Hauptdarstellerin Marisa Mell, "Ich bin medial veranlagt und wundere mich über nichts!" beobachtete bei einem Blick in den Spiegel ihrer Garderobe, wie plötzlich und völlig selbstständig einer ihrer langen Ohranhänger zu schwingen begann und zu Boden fiel.« Über die lange Laufzeit des Films ist Marisa Mell im Endeffekt nur in einer nominellen Hauptrolle zu sehen, die leider nur 7-8 Minuten umfasst. Dennoch ist sie hier noch einmal in voller Schönheit und guter Spiellaune wahrzunehmen; Zeiten die bereits wenige Jahre später passé waren. Greta wirkt mysteriös, beunruhigend und anziehend zugleich, und gibt ganz im Sinn der nebulösen Geschichte zahlreiche Rätsel auf. Ihren Stil legt die attraktive Kriminelle wenig später auch mit ihrer feinen Robe ab, sodass sich Marisa Mell gleichzeitig gewohnten Aufgaben widmen kann. Ihr Zusammenspiel mit Peter Neusser ist durch hohe Widerstände geprägt, die allerdings durch seine Schwäche für sie immer wieder gebrochen werden. Neusser spielt seinen Part erstaunlich gut und transportiert die nötige Zerrissenheit und Verzweiflung greifbar und erkennbar, sodass es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis er zu seinem persönlichen Befreiungsschlag ansetzt. Doch es kommt alles anders, und es ist überaus angenehm, dass die steril und teilweise wirklich unterkühlt wirkende Story für Überraschungen sorgt.

Innerhalb des "Parapsycho"-Konzeptes bietet die Episode "Reinkarnation" vielleicht die Unterhaltung, die dem interessierten Publikum am meisten entgegen kommt. Ein wenig Grusel hier, ein bisschen Verwirrung dort, leichte Spuren von Thrill und ein paar weitere Zutaten aus dem Spektrum der Angst können für eine besondere Atmosphäre sorgen. Hinzu kommt ein dunkles Schloss, man sieht undurchdringliche Nebelschwaden oder knarrende Türen und klappernde Fenster, die das anvisierte Thema gut unterstützen, wenngleich die Abhandlung in aller Schnelle Fragen offen lässt. Bemerkenswert ist der klare Aufbau dieser ersten Episode, auch die musikalische Gestaltung wirkt anfangs sehr sicher im Einsatz, doch droht, im weiteren Verlauf zu ermüden, da es zu einem viel zu monotonen Einsatz kommt, der allerdings den Gemütszustand des Protagonisten gut zu charakterisieren versteht. Harte Schocks und reißerische Inhalte kommen hier kaum zum Tragen, da man sich diese offensichtlich für die beiden folgenden Episoden aufbewahren wollte. Bezüglich des Films sind natürlich noch weitere, sensationelle Anekdoten aus dem Cinerama-Presseheft zu finden, die förmlich nach Aufmerksamkeit und Beispiellosigkeit schreien: »Wir wundern uns über gar nichts mehr, nach all dem, was bei den Dreharbeiten an Unheimlichem und Unerklärlichem passiert ist, erklärten übereinstimmend Darsteller und Techniker des Films PARAPSYCHO - Spektrum der Angst, der sich mit den Phänomenen der ASW, der außersinnlichen Wahrnehmungen befasst. Die Serie der geheimnisvollen Geschehnisse reichte von Autounfällen, zerspringenden Gegenständen bis hin zum beklagenswerten Tod eines Kleindarstellers, wobei alle Vorfälle in einen Zusammenhang mit dem Inhalt des Films gebracht werden konnten.« Dieses schmackhafte parapsychologische Horsd’œuvre bildet genau den richtigen Einstieg in einen Film mit Anziehungskraft, dessen Ambitionen so angenehm wirken, da sie keinerlei Ansprüche erheben. "Reinkarnation" schildert dabei eine Möglichkeit, die sehr exemplarisch aufzeigt, dass es sicherlich mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als angenommen. Ein gelungener Start.

Benutzeravatar
Prisma
Beiträge: 2168
Registriert: Sa., 31.10.2020 18:11

Re: PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST - Peter Patzak

Beitrag von Prisma »



MarisaMellParapsycho1.jpg
MarisaMellParapsycho2.jpg
MarisaMellParapsycho3.jpg

● MARISA MELL als GRETA in
PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST (D|1974)



In Peter Patzaks Episodenfilm "Parapsycho - Spektrum der Angst" ist Marisa Mell in der ersten Episode "Reinkarnation" in der weiblichen Hauptrolle zu sehen, taucht aber erst nach fortgeschrittener Zeit im Geschehen auf. Zunächst sieht man einen Mann, der von einer Geschäftsreise auf dem Weg nach Hause ist, sich auf der Fahrt über Fußballergebnisse und das Wiedersehen mit seiner Familie freut, aber aus unerfindlichen Gründen einen Abstecher zu einem alten Jagdschloss macht, wo er offensichtlich erwartet wird. Nach der relativ langen Zeit der Ungewissheit fährt eine rätselhafte Frau vor, die im Stil der 30er-Jahre gekleidet ist und ihn leidenschaftlich begrüßt. Marisa Mells Partizipationen in deutschen Produktionen hatten seit Jahren Seltenheitswert bekommen, daher ist es umso schöner, dass Regisseur Patzak sich an seine Landsfrau erinnerte. Zwar ist die Auftrittsdauer zeitlich stark begrenzt, allerdings geht das Kalkül ganz gezielt auf, dem Anspruch der Episode entsprechend eine besondere Aura aufzubauen und diese auch mit einfachen Mitteln zu transportieren. Greta erscheint aus dem Nichts, sodass sich schnell ein geheimnisvolles Element entfalten kann. Sowohl Protagonist als auch Zuschauer können dieses Auftauchen nicht ordnen, will die Person der Greta doch gar nicht in die Gesetze der Wahrscheinlichkeit passen. Ihr Wagen, ihre Kleidung und ihr Verhalten mögen so gar nicht der Gegenwart entsprechen und lassen auf mehrere Jahrzehnte Vergangenheit schließen. Im Gespräch stellt sie sich selbst ein Stück weit vor, ohne jedoch tief blicken zu lassen. Ihre Erklärungen bleiben dabei ein Rätsel, doch sie berichtet mit einer Selbstverständlichkeit, dass nicht mehr zwischen Realität und Virtualität unterschieden werden kann. Das Erscheinungsbild wirkt durch Verhalten, Fertigkeiten und Ensemble kultiviert, doch handelt es sich dem Anschein nach um eine kaltblütige Mörderin, schließlich fährt sie eine Leiche in ihrem respektive seinem Wagen spazieren.

In dieser ersten Episode macht die Surrealität alle Beteiligten zu Komplizen. Greta besitzt in diesem Zusammenhang alle erdenklichen Fähigkeiten, jeden für sich einspannen zu können, was größtenteils auf ihrer Ausstrahlung und vielmehr ihrer Attraktivität fußt. Die zugegebenermaßen unflexible Kamera zeigt immer wieder merkliche Impulse, sich etwas eingehender mit dieser von Geheimnissen umwitterten Dame zu beschäftigen, und lässt sich auf einige an Attributen orientierten Großaufnahmen ein. So werden beispielsweise Marisa Mells Hände in einer Einstellung indirekt in den Fokus gerückt, die von ihrer Freundin und Schauspielkollegin Erika Pluhar stets als so makellos und pedantisch gepflegt beschrieben wurden. Überhaupt lässt sich sagen, dass Anforderung und Performance eine sehr überzeugende Allianz eingehen. Jeder Blick, jede Bewegung und jeder Augenaufschlag oder jeder Zug an der Zigarette will hier perfekt sitzen, ihre vereinnahmende Ausstrahlung nimmt die erforderlichen mysteriösen Züge an, auch bekommt man eine kleinere Demonstration im Rahmen des Einsatzes der Waffen einer Frau geboten. Leider muss man betonen, dass Marisa Mell nicht mit ihrer eigenen Stimme zu hören ist, was erneut sehr schade ist, weiß man doch um ihre besonderen Kompetenzen in diesem Bereich. Zum Ende hin kokettiert Greta mit ihren Reizen. Sie mustert sich, der Lippenstift wird nachgebessert, lässt Haar und Hüllen mithilfe eines Body-Doubles fallen, um ihren vermeintlichen Komplizen zu verführen und ein Verschwinden zu ebnen, das dem ihres plötzlichen Auftauchens ähnelt. Marisa Mells Greta reiht sich in die lange Riege ihrer sicherlich interessanteren Frauenfiguren ein, zumal es bei einem Blick auf ihre Filmografie einfach Fakt ist, dass nach "Parapsycho - Spektrum der Angst" nicht mehr viele, derartiger effektiv wirkenden Rollen kommen sollten. Schön, geheimnisvoll und gefährlich; Marisa Mell hat ihren Auftritt mit doch sehr übersichtlicher Dauer sehr gut ausbalancieren können.



Benutzeravatar
Prisma
Beiträge: 2168
Registriert: Sa., 31.10.2020 18:11

Re: PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST - Peter Patzak

Beitrag von Prisma »



PPP.jpg

● PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST
INFORMATIONEN DER PRESSEABTEILUNG DER CINERAMA FILMGESELLSCHAFT MBH



Gruseliges, Grauseliges, Unheimliches und Unerklärliches passierte bei den Dreharbeiten zu dem Film "PARAPSYCHO - Spektrum der Angst", der sich mit eben diesen Phänomenen des Übersinnlichen befasst und auseinandersetzt. Das Team, Hauptdarsteller wie Filmemacher, erlebten eine wahre Serie von geheimnisvollen Vorfällen, die bis zum beklagenswerten Tode eines Darstellers einer Nebenrolle reichte. Ein fünfzigjähriger Mann namens Wiesinger war zwei Tage nachher plötzlich tot.

"Es gab Dinge, die uns allen die Gänsehaut auf den Rücken trieb", sagte Peter Patzak, der Wiener Regisseur des Films, der auch nach "wahren Begebenheiten aus wissenschaftlich einwandfreien Quellen" das Drehbuch schrieb. Im Spukzimmer des österreichischen Schlosses Therasberg, wo gedreht wurde, wagte jedenfalls nach den Warnungen des Besitzers keiner zu wohnen.

Peter Patzaks englischer Roover-Wagen streikte urplötzlich an einem Lichtmaschinenschaden, an den Patzak wenige Minuten zuvor nur gedacht hatte. Eine schöne Habsburger Vase fing an zu schwanken und fiel vom Schreibtisch.

Hauptdarstellerin Marisa Mell, "Ich bin medial veranlagt und wundere mich über nichts!" beobachtete bei einem Blick in den Spiegel ihrer Garderobe, wie plötzlich und völlig selbstständig einer ihrer langen Ohranhänger zu schwingen begann und zu Boden fiel.

Mascha Gonska, zuletzt Partnerin von Romy Schneider in TRIO INFERNAL, büßte bei einer Fahrt zum Filmmotiv ihren Wagen, ein Auto-Bianchi ein. "Ich bin stinknormal, aber alle diese Autounfälle - es passierten ja noch drei weitere während der Dreharbeiten - sehe ich in einem unerklärlichen Zusammenhang mit dem Film, in dem ein grässliches, von einer Frau absichtlich herbeigeführtes Autounglück eine wichtige Rolle spielt".

Auch Peter Patzak hatte neben dem Lichtmaschinenschaden an seinem Roover später Totalschaden. Ein Produktions-Mercedes mit wertvoller Fracht wie Mascha Gonska, (Django-) William Berger und Tochter Debra sowie Regisseur Patzak kam von der Straße ab. Und schließlich zerschellte der Fiat des Filmarchitekten Peter Manhardt, der sich selbstständig gemacht hatte und führerlos bergab gerollt war, an einem Pförtnerhaus auf dem Filmgelände.

"Ob ich an diesen ganzen Quatsch glaube?" William Berger zündet sich eine Zigarette an, "Klar, es gibt einfach Dinge, die wir nicht verstehen aber nehmen müssen wie sie sind". Und Synchron-Regisseur Conrad von Molo, der den Film eindeutschte, hält es durchaus für möglich, in einem intelligenten Film metaphysische Dinge darzustellen. "Indes laufen wir Filmemacher bei der Eigenart unseres Mediums leicht Gefahr, dass unsere dargestellten Bilder als Tricks abgewertet werden".

Nun, das möge das Publikum entscheiden, wenn es in Kürze die unheimlichen Fälle von Reinkarnation, Telepathie und Seelenterror in diesem Film zu sehen bekommt und vielleicht feststellen muss: Es gibt Dinge auf dieser Welt, die gibts gar nicht.

Benutzeravatar
Prisma
Beiträge: 2168
Registriert: Sa., 31.10.2020 18:11

Re: PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST - Peter Patzak

Beitrag von Prisma »



PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST


● PARAPSYCHO - SPEKTRUM DER ANGST | EPISODE 2 | METEMPSYCHOSE (D|1974)
mit William Berger, Mascha Gonska, Debbie Berger, Signe Seidel, Karl Heinz Martell
eine Produktion der TIT Film | im Verleih der Cinerama Filmgesellschaft
ein Film von Peter Patzak

Parapsycho-Metempsychose01.JPG
Parapsycho-Metempsychose02.JPG
Parapsycho-Metempsychose03.JPG
Parapsycho-Metempsychose04.JPG
Parapsycho-Metempsychose05.JPG
Parapsycho-Metempsychose06.JPG
Parapsycho-Metempsychose07.JPG
Parapsycho-Metempsychose08.JPG
Parapsycho-Metempsychose09.jpg

»Mit dem Alter wird nämlich kein Abschied leichter!«


Der Professor der Pathologie (William Berger) hat eine Affäre mit einer jungen Medizinstudentin (Mascha Gonska). Seine Frau (Signe Seidel) hat dieses Verhältnis längst durchschaut und fasst einen endgültigen Entschluss. Sie will sich, ihren Mann und die gemeinsame Tochter Debbie (Debbie Berger) umbringen, und verursacht einen schweren Autounfall, bei dem sie stirbt. Debbie kommt nicht über den Tod ihrer Mutter hinweg und glaubt sie fortan öfters zu sehen, bis sie zusammenbricht und in eine Klinik kommt. Ihr Vater trifft sich noch einmal mit seiner Studentin Mascha um die Liaison zu beenden. Kurz darauf nimmt sich Mascha das Leben und bemächtigt sich Debbies Seele. Vater und Schulmedizin stehen der schlechten Konstitution und dem absonderlichen Verhalten der 17-jährigen Tochter rat- und machtlos gegenüber. Wird man ihr noch helfen können...?

»Nun, das möge das Publikum entscheiden, wenn es in Kürze die unheimlichen Fälle von Reinkarnation, Telepathie und Seelenterror in diesem Film zu sehen bekommt und vielleicht feststellen muss: Es gibt Dinge auf dieser Welt, die gibts gar nicht.« Diese verheißungsvolle und ambitioniert klingende Anmerkung kann man erneut der Pressemitteilung der Cinerama Filmgesellschaft entnehmen, um dem Anschein nach so viele vielleicht unschlüssige Zuschauer für ein Populärthema zu rekrutieren, wie möglich. Die zweite Episode "Metempsychose" setzt sich mit der Thematik der Seelenwanderung, beziehungsweise der seelischen Besitznahme durch eine Tote auseinander, und fährt im Verlauf ganz andere, im Wesentlichen ungewöhnlichere Register hinsichtlich Atmosphäre, Stimmung, Destruktivität und Exposition auf. Gerade in diesem zweiten Abschnitt werden Dinge veranschaulicht, die der Großteil der Zuschauer möglicherweise erst gar nicht sehen möchte, und der reißerische Tenor lockte bei hoher Altersfreigabe nachweislich auch nicht die gewünschten Zuschauerscharen in die Kinos. Der österreichische Regisseur Peter Patzak wagt eine verstörende Grenzüberschreitung indem er Suizid samt Obduktion ohne Hemmungen en detail zeigt, und man muss es schon sagen, dass diese entmutigenden Bilder den kalten und sterilen Charakter der zweiten Episode äußerst eindringlich und authentisch formen. Selbst aus heutiger Sicht ist die Frage vollkommen berechtigt, wie Derartiges eigentlich in einen Film gelangen konnte, und wieder einmal entfaltet sich eine geradezu beispiellose Provokation, deren Radius trotz dieser herausfordernden Bilder recht klein geblieben ist. Auch die Besetzung der "Parapsycho - Spektrum der Angst"-Fortsetzung kann sich natürlich wie in den übrigen Episoden sehen lassen, und zeigt sich wie in allen anderen Teilen auch sehr orientiert an den Interessen potentieller Zuschauer der damaligen Zeit, da insgesamt sogar ein bisschen mehr geboten wird wie üblich, was sich vor allem auch auf die Interpreten münzen lässt.

Hauptdarsteller William Berger - hier synchronisiert von Hellmut Lange - der den nach Schicksalsschlägen geläuterten Professor spielt und im Film selbst die Liebe wissenschaftlich zu erklären versucht, verlautbarte: »"Ob ich an diesen ganzen Quatsch glaube?" William Berger zündet sich eine Zigarette an, "Klar, es gibt einfach Dinge, die wir nicht verstehen aber nehmen müssen wie sie sind".« Wissenschaftlich formuliert wie immer, eben ganz im Sinne des Films. Aber Berger löst seine spezielle Anforderung wirklich gut. Er wirkt der Rolle entsprechend pragmatisch, in den ungünstigsten Situationen schrecklich sachlich und gibt nicht den typischen Protagonisten aus dem Bilderbuch ab. Vielmehr fordert er das Schicksal heraus. Über seine attraktive Partnerin im Film wurde Folgendes berichtet: »Mascha Gonska, zuletzt Partnerin von Romy Schneider in TRIO INFERNAL, büßte bei einer Fahrt zum Filmmotiv ihren Wagen, ein Auto-Bianchi ein. "Ich bin stinknormal, aber alle diese Autounfälle - es passierten ja noch drei weitere während der Dreharbeiten - sehe ich in einem unerklärlichen Zusammenhang mit dem Film, in dem ein grässliches, von einer Frau absichtlich herbeigeführtes Autounglück eine wichtige Rolle spielt".« Vor allem sie wird es sein, die der Episode Intensität und Tragik verleiht. Ob als klassische Schönheit, raffinierte Expertin der barbusigen Einlagen und Erotik-Szenen, oder Leiche in der kalten Pathologie, Mascha Gonska überzeugt hier auf ganzer Linie, ebenso wie ihre hübsche Kollegin und William Bergers reale Tochter hübsche Debbie, die zahlreiche indirekte Schock-Momente fabrizieren kann. Weitere Erwähnung sollte noch die nur sporadisch in Film und Fernsehen auftretende Signe Seidel genannt werden, die ihren komplett wort- aber nicht tatenlosen Auftritt dennoch zu einem besonderen macht, da sie für Szenen sorgt, mit denen nicht zu rechen war und die deswegen überraschend wirken. Im Grunde genommen löst sie eine schreckliche Kettenreaktion aus, die weder zu erklären noch aufzuhalten ist.

Im direkten Vergleich zum interessanten ersten Teil offeriert "Metempsychose" dem Zuschauer eine verblüffende Metamorphose und nicht zu erwartende Kehrtwendung. Was vorher noch wie ein gepflegte Märchen hätte aufgefasst werden können, bekommt nun einen allzu nüchternen Realitätstransfer, wofür weniger die Thematik, als die beunruhigenden Bilder sorgen. Zwar ist es nicht so, dass man diese Episode eher als die erste in den Bereich des Möglichen rückt, aber die kalten Bilder wirken eben nicht weit hergeholt und verbreiten ein perfider angelegtes Horror-Szenario. In keiner der drei Episoden schwebt der Tod so kontinuierlich und präzise wie ein schwarzer Schatten über dem Szenario. Als Zuschauer ahnt man , dass es zum Schlimmsten kommen wird und wird schließlich auch bestätigt, indem Patzak einen eiskalt erwischt. Bei der handwerklichen Umsetzung kommt es bei "PSI" unter dem Prinzip des Minimalismus zu ganz erstaunlichen Ergebnissen. Ohne große Klimmzüge entstehen sehr anschauliche Bilder, was man vor allem von den Abfolgen des Autounfalls sagen kann. Auch die prosaische Suizid-Szene und die einkopierte Obduktion einer Frauenleiche sorgen für Zustände des Unbehagens, der Beklemmung, möglicherweise der Angst, sodass man es hier insgesamt mit dem strapazierendsten, beziehungsweise dem visuell schockierendsten Teil des Films zu tun bekommt, dessen Bilder man womöglich nie wieder vergessen wird. Sehr positiv fällt des Weiteren die gute Arbeit in den Bereichen der Montage und vor allem der Musik auf. Die schwerfälligen Chorgesänge und winselnde, klagende Stimmen schaffen eine besonders beklemmende und dichte Atmosphäre, die wie Vorboten aus dem Reich der Toten wirken. Im Rahmen der "Parapsycho"-Triangel handelt es sich hierbei um die Folge des Mittelfeldes - das heißt, sie ist hinsichtlich der Intention der Produktion vermutlich am eindringlichsten ausgefallen, hat deutlichere Stärken und einen anderen Härtegrad als "Reinkarnation", fällt aber im Gegensatz zu noch ausstehenden Episode "Telepathie" wieder etwas ab. Man darf also weiterhin gespannt sein.

Antworten